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NRW: Vater verklagt Schule, weil Tochter Hausaufgaben nicht machte

Weil ein Vater aus Velen im Münsterland nicht erfreut darüber war, dass seine 11-jährige Tochter die Hausaufgaben nicht machte, verklagte er nun die Realschule. Innerhalb von zwei Wochen wird das Gericht über die Klage entscheiden.

Wie eine Gerichtssprecherin berichtet, habe der Vater erst hinterher von den Hausaufgaben erfahren, als sie schon aufgegeben wurden. Bereits vor der Klage wollte er über Hausaufgaben per Internet oder Fax informiert werden.

Er fordert nun rechtlich, dass die Hausaufgaben ihm im Voraus zugeschickt werden. Für die Schule gehe dies allerdings zu weit.


WebReporter: NEWSCREATOR
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Vater, Tochter, Nordrhein-Westfalen, Schule, Hausaufgabe
Quelle: www.n-tv.de

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48 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.01.2006 16:50 Uhr von NEWSCREATOR
 
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LOOOL, ein bisschen ZU verantwortungsbewusst, denk ich ma. Das ist wirklich zu viel. Dem Mädchen ist das bestimmt peinlich.
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16.01.2006 18:15 Uhr von Zintor-2000
 
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sorry: aber was bildet er sich ein?
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16.01.2006 18:44 Uhr von redserv
 
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wie wäre es mit "Schule verklagte Vater, weil Tochter Hausaufgaben nicht machte" ?? =)
Ich finds auch ein bisschen übertrieben Hausaufgaben im Vorraus anzufordern... aber vielleicht gibt es ja ein Vorspiel, wer weiß ...
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16.01.2006 19:11 Uhr von kirschholz
 
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Überehrgeizige Eltern und leidende Kinder: Der Vater ist zunächst verpflichtet seine Tochter zu erziehen, und zwar dahingehend, dass sie lernt selbständig Hausaufgaben bei der Vergabe aufzufassen, und diese anschliessend zuhause durchzuführen. Der sieht mir nach dem Typ Vater aus, der seine Kinder mit allen zur Verfügung stehenden Rechtsmitteln, entgegen Empfehlungen, auf und durch das Gymnasium prügelt. Das sind die ersten, die später im Studium und dann im Leben scheitern.

Realitätsfremde und überehrgeizige Eltern sind fast so schlimm wie mißhandelnde.
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16.01.2006 19:15 Uhr von Kneißl
 
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Da fängt man an zu verstehen, warum immer öfter so genannte Elternschulen gefordert werden.

Immer mehr Eltern glauben das Erziehung rein die Aufgabe der Schulen wäre.

Schulen haben die Aufgabe Bildung zu vermitteln.

Erziehung ist noch immer vorrangig Aufgabe der Eltern.

Wenn Eltern nicht in der Lage sind ihren Erziehungspflichten nachzukommen müssen halt sie mal zur Nachhilfe.
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16.01.2006 19:31 Uhr von gdi1965
 
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Das der Vater: ein bischen naiev ist, dafür kann er nichts. Aber woher einige Klugk.... hier ihr wissen nehmen ist auch nicht berauschend.
Wer erzieht denn die Kinder?
Andere aufsässige Blagen, Viva und vielleicht noch solche Typen wie Erkan und Stefan.
Als Eltern kann man da nur "steuern". Mit Erziehung hat das nichts zu tun. Denn das erziehen ist per Gesetz verboten.
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16.01.2006 19:41 Uhr von Vampy32
 
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Zu meiner Zeit, und das ist wirklich schon einige Jährchen her, gabs Hausaufgabenhefte. Da wurden nicht nur die Hausis eingetragen die wir zu machen hatten sondern auch Noten. Vor Zeit zu Zeit wurden die Hefte dann von den Lehrern geprüft. Bestimmte Noten (nicht die besten *gg*) mussten von den Eltern auch noch unterschieben werden.
Gibts die heut nicht mehr oder war das nur an meiner Schule?
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16.01.2006 19:48 Uhr von MannisstderBlond
 
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Finde ich gut! Gerade hier in Berlin gibt es viele Klassen, in denen der Durchschnitt der Leistung sehr zu wünschen übrig lässt. Mitschuld an der Misere haben auch Lehrkräfte, die selbst auf Bitten der Eltern nicht bereit sind die Hausaufgaben täglich zu kontrollieren und gegen zu zeichnen.
Als Pädagoge vor Ort sollten diese aber wissen wie stark sich die Gruppendynamik auf das Verhalten des einzelnen Durchschlägt.
Da ist es cool auch keine Aufgaben zu machen und zu erzählen, dass es keine Hausaufgaben gab.
Wie wollen die Eltern das Nachprüfen, wenn die Lehrer (und auch die Eltern) nicht bereit sind Voraussetzungen zu schaffen, um die Arbeiten zu kontrollieren.
Ein extra Heft in dem die Aufgaben notiert und abgezeichnet werden würde schon sehr helfen.
Die gesamten Aufgaben schon vorher (am besten mit den Lösungen!) zu erhalten ist aber übertrieben.

mfg
MidB
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16.01.2006 20:19 Uhr von Katatonia
 
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Hmm Ein seltsamer Fall, den ich nicht so recht verstehen will. Wahrscheinlich fehlen mir dazu auch die Hintergrundinfos. Allerdings komisch, dass der Vater es nicht schafft, seine Tochter soweit zu erziehen, das sie ihm mühelos die Hausaufgaben aushändigt. Scheinbar lügt die Tochter ihren Vater bei dem Thema immer an. Wo bleibt auch die Logik? Wieso soll die Schule schuld sein? Das muss er vor Gericht genau erläutern, wenn nicht, verliert er den Prozess bitter.

Thema Hausaufgaben an sich: Ich halte sie für ein Akt des letzten Jahrhunderts. Kinder sollten auch mal abschalten können in ihrer Freizeit. Hausaufgaben haben nicht wirklich einen Lerneffekt. Eigentlich nur dann, wenn sie bedacht und selten aufgegeben werden. Aber das geschieht heute nichtmehr. Stattdessen wird die Unfähigkeit des Lehrpersonals durch selbstständige Arbeiten kaschiert, sei es in Form von demotivierenden Gruppenarbeiten oder Hausaufgaben. Eigentlich sollten diese Aufgaben schon in der Schulzeit vermittelt werden, nicht danach. Und wenn das nicht geschieht, dann wenigstens im betreuten Ganztagsangebot der jeweiligen Schule. Das schärfste habe ich in meiner ehemaligen Berufsschule erfahren, wo ich auch mal öfters Hausaufgaben aufbekam. Bis dato hatte ich noch einmal in der Woche Schule. Es konnte wohl nicht angehen, das ich nach meiner Arbeitszeit noch Hausaufgaben machen musste, ich war so schon völlig fertig vom Stress. Für solch einen sinnlosen Schwachsinn hatte ich keine Zeit mehr. So zumindest in meinem Beruf. Als die einwöchige Berufsschule eingeführt wurde, ging das dann, aber die Aufgaben sanken dann auch auf null. Naja...
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16.01.2006 21:28 Uhr von minnimotzer
 
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Danke @ gdi 1965: du sprichst mir aus der Seele.Kindern in der zweiten Klasse wird schon gelehrt,welche Rechte sie haben,aber leider steht in keinem Buch oder Heft,dass sie auch Pflichten haben.
Sie hören überall,dass sie erst mit 14 Jahren strafmündig werden,also können sie ja vorher ungestraft Sch..bauen und wehe,man gibt seinem Kind dann Stubenarrest oder Fernsehverbot.da bekomm ich glatt zu hören,dass das Freiheitsberaubung für das Kind ist
.Nicht nur von meinem Sohn,auch von Jugendamt und Polizei bekam ich das zu hören.Ja,als mein Kurzer (13) aus geflippt war und sein Zimmer auseinander nehmen wollte,hab ich ihm nach mehrene Ermahnungen gedroht,ihm eine zu ballern.Da hat mein Sohn gemeint,er möchte ins Heim.ich hab ihn dann zum Jugendamt gefahren,beide haben wir die Sachlage geschildert,und die Frau vom Amt,meinte nur,dass ich ihn nicht einsperren dürfte.Ich sollte doch mit ihm in Ruhe reden.
Ich frag mich so manches Mal,wie man die Kinder denn noch erziehen bzw auf den richtigen Weg bringen soll!?
mfG
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16.01.2006 21:59 Uhr von Grinser327
 
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Fallen mir 3 Sachen zu ein: 1) Bestätigt mich das in meiner Absicht, nie Kinder zu zeugen, ich glaub ich lass mich sterilisieren

2) Was denkt der Vater sich eigentlich? Lehrmittelknappeit und keine Lehrer, ganz zu schweigen vom Mangel an Verwaltungspersonal- und er will auch noch Extrawünsche á la "schickt mir doch mal das und das per Email" stellen? Realitätsverlust?

3) Wenn die Kleine halt nicht will... vielleicht ist sie ja nicht ÜBERfordert sondern UNTERfordert? Bevor ich da gleich son Aufwasch mache würd ich mich mal fragen woran das Desinteresse überhaupt liegt.
Wenn da was falsch läuft, dann ist das sicherlich in der Motivation des Kindes zu suchen und nicht beim Lehrpersonal.
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16.01.2006 22:21 Uhr von alexolaf
 
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Klage: ich glaube Deutschland ist Nummer 1 im Verklagen. Wegen jedem Schei... wird sofort geklagt. Das ist dann noch eine zivilrechtliche und wenn es hart kommt, muß er zahlen...
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16.01.2006 22:42 Uhr von Katatonia
 
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@minnimotzer: Was willst du uns damit sagen? Das du unfähig bist ein Kind zu erziehen? Das du die Schuld immer bei anderen suchst, anstatt bei dir selbst?

Kinder sind Kinder. Erziehung ist dazu da, die Kinder gerecht durchs Leben zu führen und sie auch darauf vorzubereiten. In deinem Falle ist dies sicher gescheitert!? Die Mehrheit schafft es, trotz diverser Probleme ihre Kinder durchs Leben zu bekommen. Warum also du nicht? Vielleicht weil du im entscheidenden Moment Fehler gemacht hast? Sonst wäre dein Kind sicherlich nicht so, wie es derzeit scheint, wie du es beschrieben. Mal davon abgesehen, das nicht alle Kinder gleich.

Ich kenne weder deinen Sohn, noch seine und deine Lebensgeschichte. Mein Urteil baut allein auf deine Aussage. Reden ist immer das beste. Hast du dies getan, so wie dir die Frau vom Amt dir es vorgeschlagen hat? Vielleicht hättest du damit schon früher anfangen sollen? Es ist schon sehr, sehr hart, wenn ein Kind ins Heim will. Da muss einiges vorgefallen sein. Ein "normales" Kind sieht in seinen Eltern immer die Geborgenheit, Wärme und Liebe. Weil es all dies bekommen hat. Und in deinem Fall? Da scheine ich einiges zu vermissen, wohl auch dein Sohn.

Nun gut, tut mir leid für die harten Worte. Aber ich kann es für mich nicht aktzeptieren, das andere ihre Kinder ins Heim "stecken", das scheinst du indirekt zutun, und immer die Schuld bei anderen suchen, anstatt bei sich selbst oder seinem Umfeld. Ich hoffe für dich und deinen Sohn das Beste, vertragt euch, zeige Initiative und ermögliche dir und deinem Sohn ein sorgsameres Leben. Viel Glück dabei. Mfg
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16.01.2006 23:02 Uhr von Komtess
 
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..ich sehe darin lediglich einen verkappten Vater dessen Vertrauen zur Tochter gleich 0 ist. Selbstaendig soll sie womoeglich auch nicht werden, immer schoen die Brave Kleine fuer Papi bleiben, stets Lebensunfaehig, gesteuert und beschuetzt von Papis Hand oder Knute?

Sie hat halt mal die Hausaufgaben nicht gemacht. Na und? Er wahrscheinlich auch mal nicht. Ich finde es normal das jedes Kind "mal" schummelt.

In einer Phantasiewelt wuerde der Richter diesen Papi zu einer medizin-psycholigischen Untersuchen schicken. :-p
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16.01.2006 23:08 Uhr von Mike Shark
 
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Wozu zeugen: manche Leute überhaupt Kinder, wenn sie die ganze Verantwortung dann auf Andere abwälzen wollen?

Krank die Menschheit echt krank.
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16.01.2006 23:25 Uhr von Garviel
 
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Unglaublich: mit was für einem Scheiß sich in Deutschland die Gerichte herumschlagen sollen. Der "Vater" hat nicht die geringste rechtliche Handhabe. Ich wundere mich auch, welches Gericht hier eine Entscheidung treffen will. Normalerweise werden bei Schulstreitigkeiten immer die Verwaltungsgerichte aktiv, da Hausaufgaben jedoch keinen Verwaltungsakt darstellen, kann´s das ja wohl nicht sein...
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17.01.2006 00:31 Uhr von swald
 
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minnimotzer: "Nicht nur von meinem Sohn,auch von Jugendamt und Polizei bekam ich das zu hören.Ja,als mein Kurzer (13) aus geflippt war und sein Zimmer auseinander nehmen wollte,hab ich ihm nach mehrene Ermahnungen gedroht,ihm eine zu ballern.Da hat mein Sohn gemeint,er möchte ins Heim."

Ich habe mal ein Jahr auf einem Jugendamt gearbeitet. Das kommt jede Woche einmal vor das Kids ins Heim wollen, denn dort ist ja alles sooo viel besser.

"Ich frag mich so manches Mal,wie man die Kinder denn noch erziehen "

Je schwieriger ein Kind ist, desto notwendiger sind klare Strukturen und Regeln. Es muss verlässliche Sanktionen und Belohnungen geben. Wenn ein Hausarrest verhängt wurde ist es einzuhalten egal wie sehr der Balg jammert. Die meisten Eltern knicken ein und haben nach ein paar mal endgültig verloren. Ja heißt ja und nein heißt nein. OK wird gefammert kann man bei einem bestimmten Alter verdoppeln.

"Es ist schon sehr, sehr hart, wenn ein Kind ins Heim will. Da muss einiges vorgefallen sein. Ein "normales" Kind sieht in seinen Eltern immer die Geborgenheit, Wärme und Liebe."


@Katatonia
Da reicht ein "Nein du bist erst 14 und du gehst nicht auf diese Party". Das ist Alltag.
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17.01.2006 00:51 Uhr von Katatonia
 
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@swald: Verstehe deinen Kommentar an mich nicht so recht. Was hat das Machtwort mit Elternliebe zutun? Jedenfalls in dem Zusammenhang?

Ansonsten halte von Hausarresten und plumpen Ausreden ala "Du bist erst 14" nicht viel. Das Kind muss verstehen lernen, um was es geht, was es falsch gemacht hat, wieso, weshalb, warum. Als Elternteil muss man dem konkret begegnen. Und wenn es etwas nachvollziehen kann, dann ist dem Kind dies und das Verbot z.b einleuchtend. Es weiß eine Antwort. Ist natürlich eine sehr schwierige Aufgabe, aber ich denke es lohnt sich. Bei mir hats das jedenfalls. Allerdings war ich auch nicht der Draufgänger damals, sondern eher der Stubenhocker. ^^
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17.01.2006 01:09 Uhr von MarcusMeisters
 
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Hausaufgabenkontrolle ist nicht immer einfach: Hallo,

das ist ja mal was ganz Neues: "Vater verklagt Schule wegen nicht gemachter Hausufgaben"
Natürlich wird es ein Vorspiel geben. Diese Geschichte wird so aussehen: Lehrer erteilt Hausaufgaben. Die Kinder erledigen diese Aufgaben nicht. Will man als pflichtbewusste Eltern jeden Tag 20-30 oder noch mehr Schüler anrufen? NEIN ! Also bittet man den Lehrer....
Der Lehrer schaltet auf stur....
"Dann müsste ich das bei JEDEM Kind machen"
Und so verlieren die Eltern die Kontrolle über die Hausafgaben, weil die Lehrer NICHT FÄHIG sind ihren Job vernünftig zu machen...

Meine Praxis als Nachhilfelehrer zeigt mir, dass es wirklich solche Musterlehrer gibt.
Der Vater verlangt ja nur eine Kontrolle über die Hausaufgaben zu haben, damit sein Kind nicht schlechter wird.
Und das sollte das Gericht berücksichtigen und die Schule in die Pflicht nehmen und diesen unfähigen Lehrer versetzen.
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17.01.2006 03:57 Uhr von wrigleys
 
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Lesen bildet, manchen Kommentatoren hier würde es gut zu Gesicht stehen wenn sie sich mal die Mühe machen würden die Originalnachricht zu lesen.

Er verklagt die Schule nicht, wie von NEWSCREATOR dargestellt, weil sie keine Hausaufgaben macht, sondern nur wg. der Tatsache, daß die Schule nicht bereit ist ihm die genannten Hausaufgaben wie auch immer mitzuteilen. Dies auch nur, weil er ansonsten kein Instrument hat, um seine Tochter zu kontrollieren.

Was sollen die Eltern denn machen wenn die Kinder zu Hause nicht erzählen was sie an Hausaufgaben zu erledigen haben? Ich denke hier ist die Schule in der (Erziehungs-)Pflicht!

Es gibt nicht "viel" oder "wenig" Verantwortungsbewusstsein. Dieser Vater kümmert sich wenigstens darum, ob seine Tochter etwas lernt oder nicht. Vielen Eltern geht das anscheinend am Allerwertesten vorbei. Dem Mädchen kann nur peinlich sein, daß jetzt die ganze Republik weiss, was sie für eine faule Socke ist ;-) !
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17.01.2006 09:32 Uhr von swald
 
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Katatonia: "Es ist schon sehr, sehr hart, wenn ein Kind ins Heim will. Da muss einiges vorgefallen sein. Ein "normales" Kind sieht in seinen Eltern immer die Geborgenheit, Wärme und Liebe. Weil es all dies bekommen hat."

Damit meine ich nur das dies Alltag ist.


"Ansonsten halte von Hausarresten und plumpen Ausreden ala "Du bist erst 14" nicht viel."

Es kommt auf die Situation drauf an und ein schwieriges Kind sucht und möchte Konsequenzen.

"Das Kind muss verstehen lernen, um was es geht, was es falsch gemacht hat, wieso, weshalb, warum. Als Elternteil muss man dem konkret begegnen. Und wenn es etwas nachvollziehen kann, dann ist dem Kind dies und das Verbot z.b einleuchtend."

Das kann man mal machen, aber in vielen Fällen muss man nicht diskutieren über erzieherische Entscheidungen. Man sollte Sanktionen und Belohnungen klar begründen, am besten im Vorfeld ankündigen.

"Bei mir hats das jedenfalls. Allerdings war ich auch nicht der Draufgänger damals, sondern eher der Stubenhocker. ^^"

Jo dann warst du auch alles nur kein schwieriges Kind:-)
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17.01.2006 09:35 Uhr von bigpapa
 
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hmm, meine Meinung: Der Vater mag es (vielleicht) ein bisschen übertreiben. Aber, hat es mal jemand von der andern Seite betrachtet. ?

Wie oft liest man (auch hier) das sich Eltern nicht um ihre Kinder kümmern. Das sei Aufgabe der Schule. Begriffe wie : Schlüsselkinder, Handy als Kontakt zur Familie (mit Freepaid-karte).
Freundeskreis als Familenersatz.

Für mich macht dieser Vater das was eigendlich normal sein sollte. Er kümmert sich um sein Kind. Er sorgt dafür das sein Kind was lernt und möchte das auch kontrollieren. Ja er kontrolliert auf die Weise auch die Schule und das scheint den nicht so zu gefallen. Wie hier schon genannt das "Hausarbeitenheft" mehr arbeit für den Lehrer aber eine gute Metode.

Hausarbeiten selbst haben nicht die Aufgabe dafür zu sorgen das das Kind beschäftigt ist, sondern um den Lehrer zu vermitteln das das Kind den Lehrstoff verstanden hat. Guckt ein Lehrer die nicht nach intressiert ihn das nicht und DAS wirft ein sehr schlechtes Bild auf die Lehrer / Schule.

Gruß

BIGPAPA
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17.01.2006 09:37 Uhr von swald
 
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MarcusMeisters: "Der Vater verlangt ja nur eine Kontrolle über die Hausaufgaben zu haben, damit sein Kind nicht schlechter wird."

Ich würde dem Vater garantieren das er, sobald sie keine Hausaufgaben hat benachrichtigt wird, dann kann er immer schön erzieherisch intervenieren.
Soll also deiner Meinung nach jeder Lehrer der die Klasse hatte mittags alle 25 Eltern benachrichtigen?
Kein thema sobald jeder Lehrer eine Sekretärin hat:-)
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17.01.2006 09:44 Uhr von Supertreffer
 
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Sorry der Vater hat nen riesen Knall: ich hab den Bericht gestern im Radio gehört und dachte es sei ein vorgezogener April Scherz.

Hier wird wieder einmal der Lehrer, Schule für das VERSAGEN der Eltern verantworlich gemacht.

Ich hoffe nur das die Gerichte das genau so sehen und im Gegenzug dem Vater klar machen das er in seiner Erziehung einiges falsch gemacht hat.

Abgesehen davon ist dem Vater garnicht klar wie er seinem Kind schadet. So eine Peinliche Nummer.
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17.01.2006 11:43 Uhr von Garviel
 
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Da fehlt was Wichtiges: Es gab lt. Quelle schon den Vorschlag einer gütlichen Einigung in Form eines von beiden Seiten zu kontrollierenden Hausaufgabenhefts (wie in Bayern ohnehin bis Jgst. 8 verpflichtend), was der Vater aber als "wirkungslos" abgelehnt hat. Und tschüss...

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