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Lateinamerika: Frei gewählte Links-Regierungen machen die USA langsam nervös

Mit dem Wahlsieg vom Sonntag, bei dem Sozialistin Michelle Bachelets zur Präsidentin Chiles (ssn berichtete) gewählt wurde, zeigt sich in Lateinamerika ein Trend, der die derzeitige Regierung der USA immer mehr beunruhigt.

Chiles neue Präsidentin gilt als das linkeste Staatsoberhaupt des südamerikanischen Landes seit Salvador Allende, der 1973 nicht ohne Zutun der USA gestürzt wurde. Noch mehr Länder Südamerikas haben in freien Wahlen gewählte Linksregierungen.

Auch Argentinien, Brasilien, Bolivien reagieren damit auf eine internationale Politik, die in keinem der Länder die Armut beseitigte. Die USA scheinen nervös zu werden. Eben erst hatten sie ein Waffengeschäft zwischen Spanien und Venezuela verhindert.


WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Regierung, Regie, Lateinamerika, Frei, Latein
Quelle: focus.msn.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.01.2006 14:59 Uhr von la_iguana
 
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Ich will ja nicht glauben, dass es in Südamerika zu einem Eingriff der USA wie im Irak kommen könnte. Auch die Möglichkeit Regierungen zu manipulieren ist heutzutage geringer geworden. Letztlich muss die USA doch versuchen, sich mit ihren Nachbarn wie auch immer zu arrangieren.
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16.01.2006 16:00 Uhr von vst
 
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arrangieren? so etwa?
und willst du nicht mein bruder sein so hau ich dir den schädel ein.

nein, da kommt der geheimdienst und dann gibt es einen unfall, einen sehr bedauerlichen und alles ist erledigt.

ich trau den idioten immer weniger.
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16.01.2006 16:11 Uhr von Borgir
 
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wenn die amis schon weltpolizei spielen müssen: werden sie dort auch bald einmarschieren und die linksregierten länder dem erdboden gleich machen. die spinnen doch. europa passt auch viel nicht was die amis so treiben. leider traut sich das keiner aufrecht und ehrlich zu sagen.
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16.01.2006 16:20 Uhr von snickerman
 
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Alles wartet auf 2008: Dann wird ein neuer Präsident in den USA gewählt...
Vielleicht nehmen die Wähler ja endlich vernunft an..
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16.01.2006 16:37 Uhr von BeInspired
 
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ich denke dass sich das "Problem USA" irgendwann selbst erledigen wird. Amerika wird immer Misstrauischer gegenüber seinen "Nachbarn" und wird sich früher oder später auch mit dem letzten Land zerstritten haben.
Und wenn die Europäischen Staatsoberhäupter der USA nicht immer in den Allerwertesten kriechen würden, wäre es hier auch schon ganz anders.

Was ich damit sagen will ist, dass sich die USA, hoffentlich noch in meinem Leben, selbst zerstören werden...
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16.01.2006 17:08 Uhr von dunkelherz
 
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@ BeInspired: Kann mich deinen Hoffnungen nur 100%ig anschliessen!
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16.01.2006 19:11 Uhr von freshG
 
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@BeInspired & dunkelherz: ich glaube nicht das ihr wirklich erleben wollt, wie sich "das problem usa" auflöst... dann wirds auch hier mit dem frieden vorbei sein. ich bin nicht für die amis, aber euer (unser aller) bequemes leben löst sich dann auch auf!!
immer dieses hirnlose anti-usa gebrabbel ....
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16.01.2006 19:22 Uhr von peppie2k
 
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hmm: Wurde Salvador Allende nicht von der CIA beseitigt und dafür der anfangs USA-Treue Diktator Augusto Pinochet eingesetzt, welcher sich 30 Jahre später vor dem Internationalem Kriegsverbrecher Tribunal verantworten musste? Korrigiert mich, wenn ich falsch liege. Danke
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17.01.2006 00:38 Uhr von Angelika_lr
 
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@peppie2k: Zu korrigieren hätte ich nichts. Nur eine Frage fällt mir noch ein:
Wieso war Pinochet nur ANFANGS USA-treu?
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17.01.2006 10:16 Uhr von KleinMatthias
 
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@ la_iguana: Das geschieht doch schon.
Equador, Chile, Venezuela sind nur Beispiele für Länder, wo die USA schon seit Jahrzehnten in den Regierungsgeschäften mitmischen, US-freundliche Oppositionen (z.B. auch Diktatoren) unterstützen, "Unfälle" geschehen lassen, Wahlen manipulieren und dergleichen mehr.
Seit die USA in Südamerika ihre Finger im Spiel haben, kommt dieser Kontinent nicht mehr zur Ruhe. Und die Wähler wissen das.
Das ist ja einer der Gründe, warum sie "Links-Regierungen" wählen. Weil sie eben keine Lust mehr auf diese US-Marionetten haben.

Die USA werden sich das jedoch nicht gefallen lassen. Falls die bisher üblichen Mittel (Unterstützung der Opposition, Lieferung von Waffen an Rebellen, gezielte Tötung von Staatsmännern, Schmiergelder, wirtschaftlicher Druck, diplomatischer Druck) nicht druchten, gibts ja immer noch die Irak-Lösung.

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