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Chile: Michelle Bachelet gewinnt die Stichwahl

Am gestrigen Sonntag gaben 53,5 Prozent der Wähler bei dem entscheidenden Urnengang zur Präsidentenwahl der 54-jährigen Kandidatin des regierenden Mitte-Links-Bündnis ihre Stimme, der konservative Unternehmer Pinera bekam entsprechend 46,5 Prozent.

Die Wahl sei friedlich verlaufen, tausende jubelnde Anhänger Bachelets waren nach den ersten Hochrechnungen auf die Sraße gegangen, um zu feiern. Der scheidende Präsident Lagos und der unterlegene Millionär Pinera gratulierten ihr zum Sieg.

Bachelet, die während der Pinochet-Diktatur im DDR-Exil lebte, sagte, Chile werde «wieder einmal die Welt beeindrucken». Sie ist die erste gewählte Präsidentin Südamerikas und verstärkt den Linksruck in diesem Kontinent.


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WebReporter: snickerman
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Chile, Stich, Stichwahl
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.01.2006 11:24 Uhr von snickerman
 
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Die USA erkennen ihren "Hinterhof" Südamerika nicht mehr wieder, die Jahre der "ungleichen Verträge" sin vorüber und die neue Generation demokratisch gewählter Staatenlenker wird ein Gegengewicht zur neoliberalen Wirtschaftspolitik bilden. Übrigens gab es mit Eva "Evita" Peron in Argentinien schon einmal eine südamerikanische Frau an der Spitze, aber sie wurde nicht gewählt, sondern folgte ihrem Mann nach.
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16.01.2006 12:15 Uhr von Deniz1008
 
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Was auffällt ist das in letzter Zeit viele Frauen machpositionen besetzen.

lol*

mfg

Deniz1008
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16.01.2006 12:16 Uhr von maki
 
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Lebt unsre olle Margot H. eigentlich noch? Die könnte ja dann jetzt dort das Bildungsressort übernehmen ;-)

@Michelle: Pass bloss auf, dass Du nicht auch wie Allende ein Ami-Opfer wirst, den Sackgesichtern passt das nämlich so gar nicht in den Kram.
Bush wird sicher bald wie Kissinger erklären: "Ich kann nicht einsehen, warum wir daneben stehen und zuschauen sollten, wenn ein Land kommunistisch wird, bloß weil seine eigene Bevölkerung nicht in der Lage ist, verantwortlich zu handeln."

Wenn man sich die Entlwicklung in der Gegend mal anschaut, wäre es doch so langsam mal Zeit für eine neue UdSSR ;-)
"Union der Sozialistischen Südamerika Rebubliken" ;-)
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16.01.2006 13:13 Uhr von Muta
 
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@snickerman, Berichtigung :): Die bekannte "Evita" Peron (María Eva Duarte de Perón) war nie Präsidentin in Argentinien, sie war lediglich in Führungspositionen während der Präsidentschaft ihres Mannes nach dem II. WK.

Die Peron die die meinst, ist seine 3. Ehefrau Isabel Peron (Evita war 1952 bereits verstorben) und folgte ihm 1974 nach seinem Tod im Präsidentenamt (mit wenig Erfolg, 1976 kam es zum Militärputsch unter Vileda).

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noch kurz zur Bachelet:
Sie ist sicherlich die bessere Alternative zu Pinero, aber dass sie nun wirklich ein Gegengewicht zur neoliberalen Wirtschaftspolitik bilden wird, halte ich aufgrund ihrer Aussagen für unwahrscheinlich (wenn sie sich entscheiden muss zwsichen einem Bündnis mit Lula, Kirchner, Chavez und Morales oder einem Bündnis mit Bush und Fox wird sie sich evt. mehr auf die Seite der Zweitgenannten schlagen)...
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16.01.2006 13:30 Uhr von necesite
 
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Beitrag: Bei den Sozis da drüben gelten bestimmt dieselben Regeln wie bei unseren:

Jetzt schnell die dicken Posten und das schnelle Geld sichern, die letzten Zukunftstechnologien für ein Appel und ein Ei an aufstrebende Nationen wie China, Rußland und Indien verhökern und dabei immer schön lächelnd in die Kameras lügen!

Armes Chile!
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16.01.2006 13:36 Uhr von christianwerner
 
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@snickerman, weitere kleine: Piñera soll über ein Vermögen von 1,2 Milliarden US-Dollar verfügen.
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16.01.2006 13:36 Uhr von christianwerner
 
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@snickerman, weitere kleine Berichtigung: Piñera soll über ein Vermögen von 1,2 Milliarden US-Dollar verfügen. Demnach ist er kein Millionär, sonder Milliardär! ;-)

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