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Bundeszentralamt verweigert Auskünfte über die eigene Person

Das Bundeszentralamt für Steuern gibt keine Auskünfte über personenbezogene Daten heraus, auch nicht, wenn die Person selbst anfragt. Dies berichtet das ZDF-Wirtschaftsmagazin "WISO" am Montag, dem 16.01.06.

Dies stellt laut Peter Schaar einen klaren Verstoß gegen das Datenschutzgesetz dar. Weiter hat "WISO" Zuschauer gebeten, bei 40 Stellen um Auskunft über ihre gespeicherten Daten anzufragen, darunter Privatunternehmen und Behörden.

Nur ca. die Hälfte gab auf erstes Anfordern Auskunft, einige Unternehmen sagten sogar, sie hätten keine Daten zu den Personen, "WISO" bewies jedoch, dass diese die Daten sogar verkauften, die sie angeblich nicht hatten.


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WebReporter: ruhrpotter
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Person
Quelle: www.presseportal.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.01.2006 11:19 Uhr von ruhrpotter
 
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Meiner Meinung nach sollte man in dem Bereich auch sowas wie eine rote Liste der übelsten Unternehmen einführen, sowie Geldstrafen für "schwarze Scharfe".
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15.01.2006 16:01 Uhr von mort76
 
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geltend: Sie sind nun aber dazu verpflichtet.
Aber es ist ja nicht das erste Mal, daß sich die Politiker, Behörden und Ämter über Gerichtsurteile und Gesetze hinwegsetzen, selbst wenn es dabei um Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts geht.
Wenn die Gesetzgebung nicht paßt, wird sich einfach nicht dran gehalten, bestes Beispiel ist unsere Drogenpolitik, die Entscheidungen des Bundesverfasungsgerichts einfach ignoriert.
Unsere Demokratie und unser Rechtsstaat sind halt nur Atrappen, in Wahrheit sind wir Untertanen und keine Bürger.

Man hört uns ab, man spioniert uns aus, man stellt uns unter jeden möglichen Pauschalverdacht als Schnorrer, Sozialparasiten, Faulpelze und Abzocker, nur der Staat hat klinisch saubere Hände. Will ja nur unser Bestes.
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15.01.2006 16:19 Uhr von exekutive
 
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@mort76: (:
da hast du vollkommen recht

und, für alles muss es ja gründe geben, also für jede entscheidung von oben..
jedoch werden so gut wie nie gründe für jegliche entscheidungen genannt...

wenn etwas ist, dann ist das einfach so

demokratie gibt es nur in märchen
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15.01.2006 17:20 Uhr von wounds
 
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Schlecht geschrieben: "Dies stellt laut Peter Schaar einen klaren Verstoß gegen das Datenschutzgesetz dar."

Das ist beim lesen mehr als irreführend... erst als ich die Quelle gelesen hatte, wusste ich, dass das Recht auf Auskunft im Datenschutzgesetz festgelegt und dieses Recht verletzt wurde... das weiß nicht jeder (inklusive mir).
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15.01.2006 17:39 Uhr von maki
 
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Muss man sich halt als: GEZ, ABC-Bank oder Dienststelle XYZ an die wenden, dann bekommt man die Auskunft sicherlich auf nem Silbertablett serviert...
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15.01.2006 20:15 Uhr von pulverschmid
 
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Genau so habe ich mir die Umsetzung des Gesetzes zur Auskunftspflicht in Deutschland vorgestellt. Dieses Gesetz geht ja ohnehin schon vom Inhalt her über jeglichen vertretbaren Geist von Beamten. Ergebnis: Da haben manche gar nicht gemerkt, was über sie hereinbricht. Hoffentlich nutzen das viele viele unserer Bürger!

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