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ARD-Dokumentation könnte Konsequenzen mit Kuba auslösen

Am 6. Januar strahlte die ARD die Dokumentation "Rendezvous mit dem Tod" aus. Regisseur Wilfried Huismann behauptet darin, dass der kubanische Präsident Fidel Castro 1963 die Anordnung zum Mord am US-Präsidenten John F. Kennedy gab.

Gerardo Peñalver, kubanischer Botschafter in Berlin, wies diese Behauptung zurück: "Es ist unverantwortlich, die kubanische Regierung des Mordes an einem fremden Staatsoberhaupt zu beschuldigen, ohne Beweise zu liefern."

Kuba schweigt zu weiteren möglichen Schritten gegen den Film. Auf der Internetseite der kubanischen Botschaft wird Huismann als ein Teil der Konterrevolution bezeichnet. "Kennedy, Verschwörung in Hamburg" ist dort zu lesen.


WebReporter: Katerle
Rubrik:   Politik
Schlagworte: ARD, Kuba, Dokument, Dokumentation, Konsequenz
Quelle: www.tagesspiegel.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.01.2006 22:21 Uhr von orimbor
 
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ja und ? Selbst wenn und das mal nur hypothetisch gesehen. Selbst wenn Castro was damit zu tun gehabt haben sollte. Dann währe das nicht mehr als fair gewesen weil die USA haben schliesslich zigmal versucht Castro zu ermorden.
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13.01.2006 22:24 Uhr von Kane233
 
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Herr Castro: Es is schon ein heißes Thema, aber ich kann auch Kuba verstehen, aber wenn es doch eh nicht war ist warum macht sich Kuba dann sorgen.... oder ist was an der Geschichte war? Dann gäbs ein Problem Herr Castro^^
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13.01.2006 22:54 Uhr von Muta
 
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Naja, die Dokumentation ist in der Tat: was Beweise für die These, dass Castro hinter dem Mord an Kennedy stecken soll, angeht sehr dürftig gestrickt. So wird unter anderem in der Doku davon ausgegangen, dass Oswald der Täter war, was ja nun mehr als strittig ist (1979 bestätigte sogar ein Ausschuß des US-Repräsentantenhauses offiziell, dass es ein Einzeltäter Oswald nicht gewesen sein kann).
Auch ansonsten sind die aufgeführten Zeugen sehr dubios (z.B. wird Oscar Marino als Kronzeuge für die Version gebracht. Ein Kuba-Gegner mit Verbindung zur Mafia, die ja bekanntlich nicht gut auf Castro zu sprechen ist, da vor der kubanischen Revolution unter Batista internationale Mafia-Geschäfte wie Glücksspiel und Prostitution in Kuba ihren Hauptsitz hatten und danach von der Castro-Regierung enteignet wurden...).

Auch fehlt es Castro am Motiv, gerade kurz vor Kennedys Tod waren die USA und Kuba auf dem Weg der Entspannung, was sich natürlich nach Kennedys Tod wieder änderte (u.a. wie zu Anfangszeiten von Kennedy wieder Anschläge vom CIA auf Kuba und auch Versuche Castro zu ermorden). Siehe auch: http://www.gwu.edu/~nsarchiv/NSAEBB/NSAEBB103/index.htm
Da haben andere Leute schon deutlich eher ein Motiv gehabt Kennedy loszuwerden...

Die These von Castros Schuld am Kennedy-Mord wurde ja bereits seit 1963 von der Nachfolgeregierung verbreitet.
Gerade deswegen wird auch Huismanns Ausrede, warum die US-Regierung wegen der Ermordung Kennedys nicht Kuba mit Beweisen entlarvte und angriff, unglaubwürdig. Er sagt, dass man Kubas Schuld vertuscht hätte, um eine Krise im Kalten Krieg zu verhindern.
Sehr unglaubwürdig, da nach Kennedy doch die Leute an Macht gewannen die schon zur Zeit der Kubakrise am liebsten sofort angegriffen hätten (und sich auch beinahe durchsetzten). Und nun, nachdem sogar der Präsident angeblich von Castro ermordet wurde, unterlassen diese eine offene Konfrontation?

Alles sehr dubios und der Filmemacher Huismann ist ja auch in der Vergangenheit nicht unbedingt als neutral aufgefallen, z.B. durch die Bagatellisierung der CIA-Rolle an Putschen in Lateinamerika...


Stellt sich allerdings die Frage, was will die kubanische Botschaft denn nun tun? Und gibt sie der Dokumentation damit nicht mehr Publicity als sie verdient?
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13.01.2006 23:10 Uhr von dracula89
 
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die kennedy ermordung und die ammis: also was die amerikanische reg. zur ermordung kennedys sagt, ist absoluter schwachsinn. oswald als einzeltäter (wie´s im offizieleen bréricht steht) kann´s nicht gewesen sein. er war bei den marien´s durch seine mittelmäßigen schießleistungen aufgefallen und soll angeblich nen schuß hinbekommen haben, den die besten schützen des fbi´s bei einem versuch nicht hinbekommen haben. und auch die untersuchungskommission war absolut untauglich. so hielten sie z.b. die schußwunde an kennedys hals für einen luftröhrenschnitt des notarztes. das sind nur nen paar von vielen beispielen der "schlampigen" arbeit in dem fall und ich bin der meinung, dass es eher eine verschwörung innerhalb der usa gab, als ein von kuba aus befehligtes attentat. muta schreibt auch den grund für eine ermordung von amerikanscher seite: kennedy war auf dem besten weg, frieden mit kuba zu schließen und damit waren wohl nicht alle so zufrieden. ich glaube nicht, dass die wahrheit über die ermordung je bekannt wird, da die untersuchungskommission zu gute arbeit geleistet hat (die sollten doch dieses fazit ziehen).
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13.01.2006 23:50 Uhr von Gunny007
 
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wie immer gut recherchiert und das jetzt schon bei den öffentlichen. quote ist halt alles.
ich habe immer gedacht da hätte, wie bei fast jeder großen scheiße in den usa, die CIA die finger drin. eliten - illuminaten - bush (auch wenn bush und elite....)
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14.01.2006 00:29 Uhr von Snüffelstück
 
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Na und? Erklären die uns jetz den Krieg? Ist doch egal, interessiert doch keinen was die Dreckskommunisten machen
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14.01.2006 01:10 Uhr von tillus
 
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@Snüffelstück: Die "Dreckskommunisten" haben zwar militärisch keine Chance und die Aktion wär ja wohl auch ein bißchen übertrieben, aber ne Klage könnt ich mir schon vorstellen (auch wenn gerade das die Frage der Mitschuld Kubas an der Ermodrung Kennedys vielleicht wieder aufleben lässt)
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14.01.2006 01:12 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Find ich vollkommen richtig: Also wenn ich Kuba währe, aber hallo. Denn wie kann man nur so einen Schwachsinn senden/verbreiten. Ist ja auch nicht das erste mal das auf dem Sender/Senderfamilie so ein Schwachsinn lief. Aber ich finde das sollte mindestens solche Konsequenzen haben wie bei der Doku um den 11.September (Täuschung oder Wahrheit?) wo die Leute gefeuert wurden, obwohl die näher an der Wahrheit sind/waren als die dachten.

So und zu dem Dokuschwachsinn habe ich dort schon alles drüber geschrieben.

Zusammenfassung:
Oswald nix Täter, niemals, keine Schmauchspuren. Es wurden fünf Schüsse abgegeben.
Todesschuss kam nicht aus dem Fenster.
Und Kuba hatte keinen Grund ihn zu erschiessen, sogar das Gegenteil war der Fall.
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14.01.2006 08:49 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Hab mal ein wenig gewerkelt: Na ob Oswald der Mörder war. ;-)

http://rapidshare.de/...
http://rapidshare.de/...

(Man achte auch mal auf den Fahrer)
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14.01.2006 09:29 Uhr von torix
 
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@Das allsehende Auge: Ähm, die Videos sagen überhaupt nichts aus. Außer, dass die Musik beim Interview seht emotional/spannend gewählt wurde. Ein Zufall?
Ach ja:

"Und Kuba hatte keinen Grund ihn zu erschiessen, sogar das Gegenteil war der Fall."
Wieso? Ob es nun irgendwelchen Amis gegen den Strich ging oder irgendwelchen Kubanern. Keiner weiß es - beide Seiten könnten es sein.
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14.01.2006 09:43 Uhr von johagle
 
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ENDLICH…: nach 42 Jahren Recherche des CIA, des FBI, Kevin Costners und hunderter anderer Stellen schafft es ein deutscher Regisseur die Lösung zu finden!

Ist das nicht super?

Ich hoffe er klärt in seinem nächsten Projekt wo Elvis ist… und das Zeug mit den UFOs beschäftigt mich auch schon lange… und die Kornkreise …. und….
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14.01.2006 17:37 Uhr von Das allsehende Auge
 
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torix: Was siehst Du denn da nicht, also ich sehe das Oswald nicht der Schütze sein kann. Warum? Da er ja nicht Superman ist! oder doch? Denn der Schuss kam von vorne und nicht von hinten, wo sich Oswald aufhielt. Sonst würde dass ja bedeuten er währe neben schnellsten Schützen der Welt auch noch der schnellste Läufer der Welt sein. Ja oder es war wieder eine Zauberkugel die im Wageninneren abgeprallt ist? Was dann auch diese typische Handbewegung des Fahrers erklären würde.

Hab noch ein wenig gezoomt damit der letzte blinde es auch sieht bzw. die "linke Hand Gottes" sieht (mal genau aufs "zucken" der Hand achten während Kennedy getroffen wird) ;-)
http://rapidshare.de/...
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14.01.2006 18:22 Uhr von MMafio
 
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wers glaub wird selig: Ich bezweifle sehr, das ein Bericht der die absoluten und eindeutigen Beweise über den Kennedy Mord jemals im Fernsehen ausgestrahlt. Ich meine wenn mir schon der Dad von nem sehr guten Kumpel von mir erzählt, dass er Redaktuer bei BILD münchen ist und sie viele Berichte auslassen, ändern oder gar ganz andere einfügen müssen weil die CDU/CSU nich klarkommt mit manchen Dingen, dann wird wohl kaum so ein geheimniss einfach mal auf ARD laufen. Was meint ihr wieviele Köpfe da rollen würden. Ich glaub zwar nich an so nen Schmarrn wie Illuminaten
aber ihr bekommt doch jedesmal mit wie dich sich aufführen wenn nur kleine infos mal durchkommen, von der "normalo" bürger nix mitbekommmen wie die liste der CIA gefängnisse, in welchen ländern wo und wieviele.
da haben die sich gleich böse beschwert und blabla und wollten wissen wer fuer den skandal verantwortlich ist. Schon der wahnsinn, die WAHRHEIT ist also ein skandal. Na leutz, wer mir jetzt antwortet "aber wir haben doch pressefreiheit und redefreiheit und überhaupt" naja träumts mal alle schön weiter. Wenn ihr einer der mächtigsten menschen der welt wäret (ich spreche gar nich von Bush, ist nur eine Marionette wie viele) sondern die leute, von denen ihr im fernsehen nie was hört und in zeitungen nie was über sie lest, die werfen uns gerne mal ein paar häppchen wahrheiten zu, weil kleine wahrheiten sind gut um grosse wahrheiten zu vertuschen. Tja das wird sich aber nie ändern weil die Menschen eben denken das wir wirklich grosse wahrheiten mitbekommen, dies war aber nie so, ist nicht so und wird erstmal ne weile auch so bleiben, schliesslich wollen ja auch unsere poltiker nicht das wir sie aufm scheiterhaufen verbrennen und den bundestag abfackeln, wenn wir wirklich alles wüssten was die wissen.
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16.01.2006 12:41 Uhr von ArrowTiger
 
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So ein Schwachsinn! Wie bereits von anderen erwähnt, gab es für Kuba keinerlei Grund (bekannten), gegen Kennedy vorzugehen. Die ARD sollte sich wirklich schämen, sich hier zum Handlanger von US-Interessen zu machen.

Es ist ja verständlich, wenn den USA in Zeiten einer zunehmenden wirtschaftlichen und politischen Zusammenarbeit südamerikanischer Staaten das Muffensausen kommt. Dann aber zu versuchen, einen solch primitiven Keil einzutreiben, lässt mich doch an der Intelligenz der zuständigen Geheimdienstler zweifeln...

Ob unsere politische "Elite" möglicherweise darauf hereinfällt? Oder war dies nur ein Testballon, ob wir das Spiel mitspielen, und die USA wollen uns bei mangelndem Erfolg genauso offen erpressen, wie sie es gerade mit den Niederlanden versuchen? (Zwar geht es da zugegebenermaßen um den Einsatz von zusätzlichen niederländischen Truppen in Afghanistan, aber wer kennt schon die geisteskranken Pläne der "Macht"haber in der US-Administration...)

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