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Sinkende Lohnquote: Anteil der Arbeitnehmer am Volkseinkommen auf Rekordtief

Mit 67 Prozent nehmen die Arbeitnehmer Anteil am Volkseinkommen, damit ist die Lohnquote so niedrig wie noch nie seit Gründung der Bundesrepublik. Der Grund liegt in niedrigen Lohnsteigerungen, was zugleich einen Rückgang der Reallöhne zur Folge hat.

Die Schieflage bei der Einkommensverteilung wird indes zunehmend zur Wachstumsbremse, da mangels Kaufkraftanstieg Impulse für die Binnenwirtschaft ausbleiben. 0,7 Prozentpunkte des 0,9-prozentigen Wachstums in 2005 stammen aus dem lebhaften Exportgeschäft.

Beim Wirtschaftswachstum liegt Deutschland im Ranking der 25 EU-Staaten auf dem viertletzten Platz.
Die Zahlen gab der Chef des Statistischen Bundesamtes, Johann Hahlen, bekannt.


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WebReporter: Ferkelwämser
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Rekord, Anteil, Arbeitnehmer
Quelle: www.fr-aktuell.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.01.2006 16:24 Uhr von Ferkelwämser
 
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Weitere Zahlen zum Bruttosozialprodukt, Wachstum usw. befinden sich in der Quelle.

Hier wird erneut durch Zahlen belegt, wovon Ökonomen seit langem reden: Zur Konjunkturbelebung ist eine Steigerung der Binnennachfrage notwendig.
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13.01.2006 17:41 Uhr von strikegun
 
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nur von intresse stößt es bestimmt bei den Führungskräften und Politikern nicht.
Ich kann mir richtig gutes Achselnzucken vorstellen bei den Herren und Damen.
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13.01.2006 17:59 Uhr von Davor
 
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was mich angeilt -: "Die Schieflage bei der Einkommensverteilung wird indes zunehmend zur Wachstumsbremse, da mangels Kaufkraftanstieg Impulse für die Binnenwirtschaft ausbleiben"

soll doch auch so sein? Wie könnte man sonst dafür sorgen daß es einen randvollen Markt gibt an billigen zu allem entschlossenen Arbeitskräften? Vollbeschäftigung ist doch ein Märchen vor dem sich die WIrtschaftsbosse fürchten - Vollbeschäftigung heißt man muß dem Idioten von Mitarbeiter entgegenkommen statt ihm das Diktat der Arroganz in die Haut zu brennen und er bedankt sich auch noch. MIr gehen die IFOs etc. nur noch auf den Sack wenn sie per wüsten Berechnungen zu irgendeiner post-SOzialstaats-exitus-These aus der neoliberalen Pornokammer "nachweisen" und irgendein Thumann oder Henkel etc. legt nach - riesige PR-Aktion - die angeschmissene Lobby a la Merz etc. tut das worauf der Jagdhund nunmal vom Herren abgerichtet wurde.

Shice-tsyten
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13.01.2006 18:50 Uhr von Ferkelwämser
 
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@Bleissy: Die Entwicklung ist natürlich schon länger bekannt: Die Reallöhne stagnieren seit 1992 und die Lohnquote sinkt bereits seit den 80ern.
Bei der News handelt es sich um die neuen Zahlen aus 2005 und das Leckere ist der hier offen dargestellte Zusammenhang mit dem Wachstum, eine Offensichtlichkeit, gegen die sich die Angebotsdogmatiker wehren.
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13.01.2006 23:41 Uhr von alexolaf
 
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Lohnquote: und das wird mit Sicherheit noch viel extremer.
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14.01.2006 00:40 Uhr von Gunny007
 
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tja oskar hats gesagt: aber im rahmen der globalisierung ist es wichtig daß die bosse immer fetter werden.
wir bewegen uns auf die szenarien zu die in den endzeitfilmen gezeigt werden.
aber als echter deutscher werden wir die letzten sein die dagegen aufbegehren.
wir werden die einzigen auf dieser welt sein die im arbeitsrecht so was wie friedenspflicht stehen haben.
streik ist wild, streik ist nicht reglementiert.
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