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Medizinstudenten sehen keine Zukunft in Deutschland

Nachdem Krankenhausärzte den Anfang gemacht haben war es nur logisch, dass der Nachwuchs auch auf die Barrikaden geht. Medizinstudenten waren in Mainz auf der Straße, um ebenfalls auf die schlechten Voraussetzungen für junge Ärzte hierzulande hinzuweisen.

Einer Onlineumfrage nach sind viele Studenten bereit, später auch 50 Stunden pro Woche zu arbeiten, unbezahlte Überstunden lehnen sie aber ab. Ein großer Teil denkt über eine Beschäftigung im Ausland nach, andere sehen Chancen in medizinnahen Berufen.

Die Bundesärztekammer zeigt sich besorgt. Präsident Jörg-Dietrich Hoppe fordert bessere Arbeitsbedingungen und warnt: "Uns bricht der Nachwuchs auf breiter Front weg." Die Zahl der Studienabsolventen, die dann eine Stelle im Krankenhaus antreten, sinkt.


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WebReporter: Mike Shark
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Zukunft, Medizin
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.01.2006 11:30 Uhr von Mike Shark
 
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Die "Landarztstellen" möchte auch keiner mehr haben, vom guten Ansehen bei der Bevölkerung alleine kann keiner mehr existieren.
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13.01.2006 12:49 Uhr von Borgir
 
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verständlich: das gesundheitssystem in deutschland wird demnächst kollabieren. ärzte in krankenhäusern kloppen millionen von überstunden, unbezahlt!! "handschellen" der krankenkassen möchte sich auch keiner anziehen. absolut nachzuvollziehen.
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13.01.2006 17:00 Uhr von Ferkelwämser
 
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Bei den ausbeuterischen Arbeitsbedingungen bei den angestellten Berufsanfängern muß dringend nachgebessert werden.
Was die Praxisärzte angeht, wie stehen denn selbständige Akademikerkollegen in anderen Branchen da? Warum sollen ausgerechnet Ärzte von der gesellschaftlichen Entwicklung ausgeschlossen werden?

Wenn Akademiker das deutsche Bildungswesen nutzen und dann zwecks Karriere ins Ausland gehen, wäre das einer der wenigen Gründe für Studiengebühren.
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13.01.2006 18:26 Uhr von ArrowTiger
 
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