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Europäisches Navigationssystem Galileo: Testsatellit Giove-A sendet erste Galileo-Signale

Die ersten Galileo-Signale des europäischen Testsatelliten Giove wurden am Donnerstag in der britischen Beobachtungsstation für Atmosphären- und Radiowellenforschung in Cilbolton empfangen. Dies teilte die ESA in Paris und Darmstadt mit.

Bis Mitte Februar, so die ESA weiter, werden alle Nutzlasterprobungen abgeschlossen sein. Dies war der erste Testsatellit eines Galileo-Satellitensystems. Giove-A wurde am 28. Dezember auf seine Umlaufbahn in 23.200 Kilometern Höhe geschossen.

Für das Projekt wurden von EU und ESA 3,8 Milliarden Euro veranschlagt. Es steht in der Konkurrenz zum amerikanischen militärisch kontrollierten GPS.


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WebReporter: Lagoon
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Test, Navigation, Signal
Quelle: portale.web.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.01.2006 10:33 Uhr von Lagoon
 
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Meiner Meinung nach ein sehr wichtiger Schritt und ein Stück Souveränität.
Vorteile des Systems sollen u.a. Genauigkeit sein.
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13.01.2006 11:44 Uhr von nemesis128
 
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Medien: Ich finde es äußerst ärgerlich, wie von unseren Medien die Einmischungs- und Boykottierungsversuche der USA bei dem Galileoprojekt totschweigen oder nur sehr ungenügend darüber berichten.
Ich finde, wir sollten uns das auf gar keinen Fall gefallen lassen und mit aller Härte die Unabhängigkeit des Systems von der USA verfolgen!
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13.01.2006 13:30 Uhr von wdsl
 
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Wie du meinen? Hi,
in welcher Hinsicht sind wir denn abhängig?

mfg
wdsl
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13.01.2006 13:56 Uhr von nemesis128
 
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@wdsl: Die Amis haben Angst, nicht mehr die alleinige Macht über die Positionierungssysteme zu haben, weil sie es dann im Falle eines Krieges nicht mehr abschalten, und die Gegner es gegen die USA nutzen könnten.
Deshalb haben sie zuerst damit gedroht Galileo mit Störsendern zu sabotieren. Als daraufhin einfach beschlossen wurde, die Frequenz des Systems in die Nähe (oder die gleiche?) der Frequenz von GPS zu legen, wobei die USA dann auch ihr eigenes System gestört hätte, mussten sie einlenken. Nun versuchen sie über massiven politischen und wirtschaftlichen Druck ein starkes Mitspracherecht bei Galileo zu bekommen. Dabei war ja ein Hauptgesichtspunkt von Galileo, dass es ein rein europäisches Projekt ohne Einmischung der USA sein sollte.

Fuck USA!
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29.01.2006 15:55 Uhr von blazebalg
 
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hoffentlich: sind unsere politiker sich einig die amis da nicht mitmischen zu lassen... guter schritt mit der frequenz angleichung :-PP ich glaube amerika ist erst zufrieden wenn sie sich die ganze welt untertan gemacht hat... und den mond am besten auch, wem der wohl "gehört"? ;-)

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