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Hungersnot in Kenia: Sex mit Zehnjährigen ist günstiger als eine Zeitung

Durch die akute Hungersnot in Kenia hat die Prostitution Minderjähriger nach Angaben der Deutschen Welthungerhilfe stark zugenommen. Immer mehr junge Mädchen geben sich Freiern für Lebensmittel hin, v.a. an der Fernstraße von Mombasa nach Nairobi.

"Eine Tageszeitung kostet mehr als Sex mit einem jungen Mädchen", schildert DWHH-Mitarbeiterin Iris Krebber den damit verbundenen drastischen Preissturz für käuflichen Sex. Die jüngsten Mädchen, die ihren Körper anbieten, seien erst 10 oder 12 Jahre.

Die kenianische Regierung ist aufgrund von Nachschubproblemen mittlerweile nicht mehr in der Lage, kostenlose Kondome zu verteilen. Daher wird davon ausgegangen, dass durch die Hungersnot nun auch die Aids-Infektionsraten wieder ansteigen.


WebReporter: Junginho
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Sex, Zeitung, Hunger, Kenia
Quelle: diestandard.at

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.01.2006 21:23 Uhr von Buster_
 
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Pech für Kenia: Schwarzafrika steht auf der Prioritätenliste der G8 auch weit unten. Bis auf ein parr Gegenden wo man die Bodenschätze ausgebeuten und Umwelt zerstören kann.

Und daran wird sich in vielen Regionen auch nichts ändern:
http://zeus.zeit.de/...

Kenia geht es sogar noch vergleichsweise gut:
http://www.aerzteohnegrenzen.at/...
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12.01.2006 22:26 Uhr von goodbye
 
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und Buster_ hat se nich mehr stramm...

Ja ja dir gehts gut, Heizung auf 25 Grad, immer schön nen fetten Bauch, jeden Tag zu McDonalds und nen schönen bequemen Sessel unterm Dach und vorm Haus immerhin nen alten Opel stehn.... und wenn man mal nen kleinen schnupfen hat sofort zum HNOArzt

...

ja natürlich sind immer die die in diesem Land leben selber dran schuld...natürlich, ergibt ja auch Sinn wenn man kein Gehirn hat...
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12.01.2006 22:29 Uhr von goodbye
 
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Das psst mal wiede rrichtig zusammen!

Bravo du hast deine hellen Momente Buster_ ....

Kenia hat pech schreiben und auf aerzteohnegrenzen verweisen.... das mag man...

Spitze! Weiter so!
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12.01.2006 22:41 Uhr von PeterKlein
 
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Man sieht die ja im TV und irgendwie denke ich, dass wohl fast jedem bei dem Anblick die Lust auf Beischlaf vergeht. Nicht umsonst sind die Preise dafuer so gesunken.

Wirtschaftlich auch ueblich: Ueberangebot und keine Nachfrage, also, Preise runter.
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12.01.2006 23:54 Uhr von Mirrak
 
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Armes Kenia: Was Buster schrieb war garnicht so Falsch..

Leider steht(Zumindest bei den Großen Staaten, und es müssten nunmal alle mit anpacken) Kenia nicht wirklich weit oben auf der Prioritätenliste, warum? Wirklich: weil sie einfach kaum mehr Bodenschätze haben(Hat man ja schon zur Kollonialzeit ausgebeutet..)

Man könnte sich genauso gut fragen warum die deutschen sich um das (Rohstoffarmen) Afghanistan kümmern müssen, während die Amerikaner beim Öl im Irak rumhampeln...
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13.01.2006 03:36 Uhr von Kampfpudel
 
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@goodbye: Auch ich erkenne im Kommentar von Buster_ eher Sarkasmus als Schadenfreude oder geheucheltes Mitleid. Ist doch so, die großen internationalen Industrien stecken in Afrika ihre Ziele ab, und so lange ist auch Leben in der Bude, natürlich trotzdem unter Ausbeutung der Menschen. Aber man hat das Gefühl, da geht was. Dann versiegen die Rohstoffe, Alternativen werden nicht erschlossen und die internationalen Firmen und Auftraggeber verschwinden wieder. Das Land hat an Attraktivität verloren und gerät in Vergessenheit. Die Menschen verrecken, doch niemanden vom Rest der Welt juckt es noch.
Da gibt es eine bitterböse Doku über Tansania, sie heißt "Darwins Alptraum" und handelt über Fischgeschäfte mit der EU und anderen Partnern. Danach hatte ich keine Fragen mehr, nur noch feuchte Augen, aber nicht vor Lachen...
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13.01.2006 07:06 Uhr von duska
 
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Ein trauriger Kontinent: Auch wenn es sicher einige Dispoten auf dem Kontingent gibt, die eine weitere Entwicklung verhindern, weite Teile Afrikas können ohne fremde Hilfe nicht aus der Armut kommen. Der Artikel über die Folgen der Malaria ist ziemlich traurig.
Aber solange die reichen Staaten mit ihrer Entwicklungshilfe nicht mal die vereinbahrten Milleniumsziele der UNO einhalten, gibt es für Afrika wenig Hoffnung.
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13.01.2006 10:46 Uhr von Buster_
 
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Gut: das nicht jeder meinen Kommentar zur News falsch verstanden hat.
Natürlich ist die Armut in Kenia schlimm und die folgen, wie in der News beschrieben, traurig.

Wann werden auch wir begreifen das diese Armut jedem von uns etwas angeht. Es wird nicht mehr lange dauern und Massen von Armutsflüchtlingen werden Europa überschwemmen, wenn wir jetzt nichts unternehmen. Warum gegen wir so wenig Geld für die Erforschung der Malaria aus? Nur 0,28% unseres Bruttosozialprodukts an Entwicklungshilfe ist erbärmlich. Warum Kosten Aidsmedikamente mehr als die Entwicklungsländer bezahlen können? Wieso bekommen die Bauern in Afrika für ihren Tee oder Kaffee so wenig Geld?

Aber das ist ja alles auch so weit weg.

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