12.01.06 19:20 Uhr
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2005: Unternehmergewinne + 6,1 Prozent, Löhne - 0,5 Prozent

Zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung verdienten die deutschen Arbeitnehmer 2005 weniger als im Vorjahr (- 0,5 Prozent). Dem entgegen stehen die Unternehmer- und Vermögenseinkommen: Sie stiegen im gleichen Zeitraum um 6,1 Prozent.

Diese Zahlen veröffentlichte jetzt das Statistische Bundesamt. Als Gründe vermutet man die Zunahme der Mini- und Ein-Euro-Jobs. Hinzu kommt die Abnahme regulärer Arbeitsplätze.


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WebReporter: artefaktum
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Prozent, Lohn, Unternehmer
Quelle: de.today.reuters.com

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.01.2006 19:30 Uhr von DANdP
 
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da sieht mans mal wieder immer mehr geht es schlechter dass es immer weniger leuten besser gehen kann.

solche kapitalisten wie acker.... und co. sollte man barfuss mit na peitsche durch deutschland jagen damit sie wissen was los is und nich nur rumlügen sobald sie den mund aufmachen.
Vorstände die sich bordelle bauen,....
das ist nur die spitze des eisberges da bleibt den arbeitenden mann (und frau) unten nix mehr übrig vom kuchen

denny
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12.01.2006 20:11 Uhr von Andre1977
 
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wenn ich als unternehmer schon viel riskiere, arbeitsplätze schaffe u die nörgelnde arbeitnehmer beschäftige, will ich dafür auch ausreichend verdienen.

macht doch selber einen betrieb auf u ihr habt auch 6 % mehr einkommen, aber nein, dafür seit ihr hartz empfänger ja nicht geeignet. aber nörgeln geht gut. oder?

sorry, musste mal raus.

grüße aus chile
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12.01.2006 20:17 Uhr von philbird
 
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@Andre: Peinlich!

Du solltest dich schämen!

Nicht jeder hat die gleichen Vorraussetzungen!
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12.01.2006 20:22 Uhr von philbird
 
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@Andre nochmal: Das der Unternehmer mehr verdient ist klar und gerechtfertigt.

ABER WARUM IST ES OK WENN DER UNTERNEHMER NOCH MEHR VERDIENT
ALS IM VORJAHR???
ALSO MEHR ALS EIN INFLATIONÄRER AUSGLEICH???

IST DIE SCHERE NICHT GROSS GENUG?
GEHT ES DEN BESSERVERDIENERN NICHT SCHON GUT GENUG?

Oder geht es den Hartz-Empfängern noch nicht dreckig genug?
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12.01.2006 21:37 Uhr von grandmasterchef
 
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wtf: "als unternehmer schon viel riskiere, arbeitsplätze schaffe"
-ach tun das die großunternhemen wirklich?


" u die nörgelnde arbeitnehmer beschäftige, will ich dafür auch ausreichend verdienen."
-schlechte arbeitsbedingungen, teuere Energiekosten, etc. - soll man dauergrinsen und immer mit den kopfnicken. du bist chef, du ahnung haben. oder wat?

"macht doch selber einen betrieb auf u ihr habt auch 6 % mehr einkommen, "
-na als ob alle mitglieder im vorstand dás unterrehmen gegründet hättet. .o0´
hey wenn ich an einem tag das verdienen würde, wo für die normalen arbeiter nen jahr brauchen, könnt ich auch locker was "riskieren". aber wenns schiefgeht, trete ich zurück oder kriege ´ne abfindung. oder entlasse einfach 10.000 leute

"aber nein, dafür seit ihr hartz empfänger ja nicht geeignet. aber nörgeln geht gut. oder?"
-das verhältnis von offen stellen zu arbeitlosen ist 1:16. aber hartz4empfänger sind ja alles idioten. auch wenn sie 30 jahre eingezahlt haben und nach nem jahr bereits ins alg2 fallen. ist schon fair, aber die kriegen ja noch zuviel wa´? scheiss schmarotzer..sowas...
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12.01.2006 22:34 Uhr von johagle
 
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@Andre1977: <<<<macht doch selber einen betrieb auf u ihr habt auch 6 % mehr einkommen, aber nein, dafür seit ihr hartz empfänger ja nicht geeignet. aber nörgeln geht gut. oder?>>>>

Gut… das wirst du jetzt zwar nicht begreifen (mangels unzureichender biologischer Speicherkapazität) aber es kann nicht 80Mill Selbstständige in Deutschland geben! Wer macht dann die Arbeit?

Das kapitalistische System beruht nicht auf einer höheren Gerechtigkeit wie du vielleicht in deiner jugendlichen Einfältigkeit glaubst, sondern resultiert einzig und allein aus Ungerechtigkeit. Es kann nur einzelnen Menschen gut gehen weil es anderen schlecht geht…. und es geht vielen schlecht weil es einigen Menschen gut geht. Wenn Mama den Kuchen bringt und einer schnappt sich gleich die Hälfte, ist er nicht besonders clever und tüchtig sondern ein Schwein! Aber dieses Gerechtigkeitsgefühl geht dir zweifellos ab.

Das kapitalistische System kennt keine Chancengleichheit sondern bezieht seinen Lebenssaft aus der Ungerechtigkeit. Aber einfach gestrickte Gehirne, die auf der Sonnenseite des Lebens steht, sehen das natürlich anders… und alle anderen müssen Hartz- Schmarotzer sein…. was sonst?

<<<<grüße aus chile>>>>

nö lass mal….
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13.01.2006 01:22 Uhr von Borgir
 
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es sollte endlich: gesetzlich festgehalten werden, dass unternehmen die gewinne erwirtschaften keine massenentlassungen durchführen dürfen und keine gehaltskürzungen. dieses pack verdient sich am arbeiter eine goldene nase und der arbeiter ist mit 40 so fertig, dass er in rente gehen kann und ein dasein unterhalb des existenzminimums fristen muss. aber die manager interessiert nur noch geld. armes deutschland. was für erbärmliche führungskräfte hast du dir da selbst angezüchtet.
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13.01.2006 02:09 Uhr von Troll-Collect
 
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@johagle: "Wenn Mama den Kuchen bringt und einer schnappt sich gleich die Hälfte, ist er nicht besonders clever und tüchtig sondern ein Schwein! Aber dieses Gerechtigkeitsgefühl geht dir zweifellos ab."

Hierzu gibt es ne nette Kolumne:
http://www.gut-aiderbichl.at/... (etwas runterscrollen)

"Hasso und die Neoliberalen
...
Denken wir doch einmal an unsere Hunde. An eine ganz alltägliche Situation: Ein Hund hat einen Knochen. Und ein anderer Hund hat keinen. Wo bleibt da die soziale Gerechtigkeit? Aber das ist doch für Hasso nicht die Frage. Die Frage ist der Knochen, und Hasso hat ihn und frisst ihn mit doppelter Geschwindigkeit auf, weil er sich sagt „lieber den Magen verrenkt, als an andern Hund was gschenkt.“ Hasso hat nun einmal diese neoliberalen Züge, und da helfen dann auch gut gemeinte Parolen wie „Knochen für alle“ nicht weiter, weil Hasso eben nicht für alle Knochen will, sondern alle Knochen. Er verschlingt auch drei auf einmal, wenn nur der andere keinen abkriegt. Da kann er nicht anders. Das sind die Überlebenstechniken des Jägers. Das sitzt tief in ihm drin. Und da liegt dann halt auch der Hund begraben.
..."
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13.01.2006 06:19 Uhr von Kneißl
 
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@ Andre1977: Mir wird schlecht!

Ich bin selbst inzwischen selbständig, das mal vorweg.

Ich weiß aber ganz genau, wenn die kleinen Arbeiter kein Geld mehr haben können sie mich auch nicht mehr bezahlen.

Was folgere ich daraus?
Wenn meine Kunden kein Geld mehr haben, hab ich auch bald keins mehr.
Dann bin ich auch wieder da, wo ich vor meiner Sebständigkeit war.

Es ist schon erschreckend, wi viel Dummheit in manchen Köpfen herrscht.

Henry Ford hat schon vor über hundert Jahren erkannt:
"Autos kaufen keine Autos."

Diesen sehr klugen Satz haben so Leute wie du nur leider vergessen oder mangels Bildung gar nie gehört.

Die wahren Schmarotzer, die unseren Staat und dessen Sozialsystem ausnutzen, sind Menschen wie du.
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13.01.2006 07:46 Uhr von zenon
 
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Ich meine: das hätte es schon öfters gegeben, dass weniger verdient wurde wie im Vorjahr ?!?
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13.01.2006 08:08 Uhr von amtrak
 
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Falsch: Ich gehöre auch zu der Gruppe der Unternehmer.
Ich habe letztes Jahr meine Belegschaft von meinem Kleinstunternehmen um 20% Aufgestockt (5+1), und 18% weniger verdient (vor Steuer). Werde aber natürlich von jedem als Unternehmer, der seine Mitarbeiter ausbeutet und eine Schweinekohle verdient (danke für solche Artikel) betrachtet.
Und zu dem Kommentar von Andre .. hart gesagt !
Ich habe da auch so meine Erfahrungen - wollte ich doch einen Langzeitarbeitslosen einstellen. Ich kann nur sagen, von den 16 Leuten, die sich vorstellten, wollten 7 nur den Stempel von mir, 3 wollten keinen Schichtdienst machen, 2 konnten (wollten) keine schweren Sachen heben (Rede ist von 2-3 Bierkästen pro Schicht), 1 kam nicht, und der Rest hatte eine Fahne (keine Flagge, wenn Ihr wisst was ich meine)
Ich habe dann die Arbeitskraft vom Konkurrenzunternehmen abgeworben - ich zahle halt einfach besser.


Grüße
amtrak
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13.01.2006 08:24 Uhr von SchlachtVati
 
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hihi: welch ein meisterwerk ist der mensch! wie edel durch vernunft! wie unbegrenzt an fähigkeiten! in gestalt und bewegung wie bedeutend und wunderwürdig! im handeln wie ähnlich einem engel! im begreifen wie ähnlich einem gott! die zierde der welt! das vorbild der lebendigen!

shakespear: hamelt, zweiter akt, zweiter aufzug


jupp schade eigentlich ! mir wäre es recht wenn es 60% und - 5% seien . jedoch hab ich nichts mitzuteilen im rudel !!! darum schliese ich mich ANDRE an , alles neider und asoziale hier , die nicht verstehen wollen das es "nur" um evolution geht ! der stärkste überlebt , der rest wird vernichtet ! oooooh moment , auf kredit kann man ja schädel runter reisen , oder etwa nicht ? loooooooooooool!
zynismus wird verebt und "IST", nein gesetzlich verordnet wurden ! looooooooooooool


http://www.wdr.de/...

http://www.egon-w-kreutzer.de/...

http://www.worldpeaceass.org/...

http://www.das-gibts-doch-nicht.de/... ( ein fünkchen wahrheit )

http://www.nachdenkseiten.de/...

http://www.aktivepolitik.de/...

http://blackdragonnews.blogg.de/

http://www.systemfehler.de/...

http://www.bwl-bote.de/...

http://www.wsws.org/...

http://www.diealternativen.de/...

http://pathologe.blogg.de/...

http://www.gew-hessen.de/...

http://www.wdr.de/...

http://www.wdr.de/...

http://www.nachdenkseiten.de/...

http://www.das-gibts-doch-nicht.de/...

http://www.zeitenschrift.com/...

http://www.egon-w-kreutzer.de/...

http://de.wikipedia.org/...

http://www.stern.de/...

http://de.wikipedia.org/...

http://de.wikipedia.org/...

http://www.wikiwiki.de/...

http://www.dradio.de/...

http://idw-online.de/...

http://www.alanra.de/...

http://www.umts-report.de/...

http://www.flickr.com/...

http://members.eunet.at/...

http://www.zmag.de/...

http://www.zeit.de/...

http://www.taz.de/...

http://www.taz.de/...

http://www.zmag.de/...

och öhm andre , kritik ist nebensache , das entspricht nicht der natur , oder doch ? !
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13.01.2006 08:33 Uhr von Kneißl
 
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@SchlachtVati: Genial!

Danke!

Respekt für die Arbeit, die du dir gemacht hast, die Links rauszusuchen!

Bist wohl auch nur so ein versoffener, fauler Nichtsnutz, der sonst nichts zu tun hat. *g*

Vielleicht bringen ja die Berichte in den Links ein paar Leute mal zum nachdenken.

Wäre schön, auch wenn ich befürchte das es bei den meisten dabei bleibt: "Was nicht sein darf, ist auch nicht."

In diesem Sinne,
schönen Tag noch!
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13.01.2006 08:59 Uhr von DANdP
 
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ja der andre hat mir mal wieder das losgelassen was uns allen von den medien suggeriert wird.
Wwenn du hast arbeitest dann bringste es zu was und wer da nich auf den arbeitszug ohne wenn und aber aufspringt der is nen Assi,hartz4 assi ,schmarotzer,.....

hehe ich bin ein informatikstudent im 5 semester und hab schon eine abgeschlossene ausbildung hinter mir (nur mal am rande andre)

ich fand der heuschrecken- artikel über amerikanische unternehmer der so für empörung gesorgt hat traffs eigentlich recht gur was hier passiert!!!
und dass es immer ausnahmen gibt wissen wir alle solllte sich jeder glücklich schätzen der in einen untenehmen wie das von amtrak (n1!) arbeitet es gibt eben noch vernünftige unternehemer denen nich den ganzen tag das dollarzeichen in den augen blinkt

Denny
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13.01.2006 09:33 Uhr von SchlachtVati
 
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@amtrak: ich zweifle bestimmt nicht das , das stimmt was du geschrieben hast . ich kann das sogar nachvollziehen ! ich bin zwar kein chefchen , jedoch vorarbeiter im weitestem sinne ! demzufolge "helfe" ich kollegen sich an die arbeit zu gewöhnen ! ich lerne an , bin also für jedes arbeitsproblem offen !

btw:
"Langzeitarbeitslosen einstellen. Ich kann nur sagen, von den 16 Leuten, die sich vorstellten, wollten 7 nur den Stempel von mir, 3 wollten keinen Schichtdienst machen, 2 konnten (wollten) keine schweren Sachen heben (Rede ist von 2-3 Bierkästen pro Schicht), 1 kam nicht, und der Rest hatte eine Fahne (keine Flagge, wenn Ihr wisst was ich meine)"

es ist doch ganz einfach und logisch , das die einstellung zum GANZEN sich ändert wenn man arbeitslos geworden ist ! vielleicht kennst du das ja aus eigener erfahrung aus dem umfeld , aus der familie zum beispiel !

langzeitarbeitslose ( bzw. tätigkeitslosen) ist die würde abhanden gekommen , durch frühere rückschläge , und das ist nicht selten !
ich persönlich urteile nicht , weil ich die vergangenheiten der jeweiligen "subjekte" nicht einordnen kann . das steht mir auch nicht zu , weil ich kein psychiater bin !

nur eines weiss ich mit sicherheit , hinter der lustlosigkeit oder fahne ist meistens eine große angst !
und die hat sich in 331€ oder sozialhilfe im vergangenem niedergeschlagen , und die reicht vermute ich mal um einem menschen so zu brechen , das er willenlos wird und resigniert , sodas ihm nichts mehr wichtig erscheint !

ich mache dem "anwerter" keinen vorwurf , denn umgang formt den menschen , und wenn er unten ist , ist es schwer an eine tätigkeit zu gewöhnen ! das liegt aber nicht an ihm , sondern an der mißratenen gesetzgebung die allem wiederspricht . alldieweil das ansehen des arbeitslosen gesunken ist , durch finanzielle äusserlichkeiten ! ich bin fest der überzeugung , das deine und meine "ausbeute" weitaus besser aussehen würde , wenn es nicht zu diesem desaster wo wir uns heute befinden gekommen wäre !!!

andererseits können wir uns noch so sehr jetzt über "gestrandete existenzen" auslassen ! es kommt sowieso
zu mehr arbeitslosigkeit , und da spielen 500 000 offene stellen bei 10 000 000 arbeitslosen nicht die maßgebliche rolle !

ein "RECHT AUF FAULHEIT" muß her , so schnell wie möglich ! und zwar so ein recht , das die würde des menschen nicht mit HARTZ IV ( laut pfändungstabelle t mit füßen getreten wird ! ich bin mir sicher , erst dann , nur dann hat man weniger schwierigkeiten mit dem "subjektiven" ! alllerding muß man es wollen ! denn wir haben den unsinn erschaffen , nur wir können es rückgängig machen !
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13.01.2006 11:00 Uhr von Kneißl
 
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@ wok: Kleine Anmerkung an die, die nur nachplappern und nicht drüber nachdenken.

Es mag schon sein das im Durchschnitt das verfügbare Einkommen gestiegen ist.

Dies resultiert allerdings daraus, das die die eh schon viel hatten noch mehr haben. Steuerspaarprogrammme für Besserverdienende, Vergünstigungen bei Dienstleistungen etc.

Das ist ja immer das Problem mit den durchschnittlichen Angaben.

Nimm 100 Menschen, verdopple einem davon sein Gehalt und du hast insgesammt ein höheres Durchschnitsgehalt.

"dadurch werden die Produkte billiger"

Was wurde denn billiger, außer Flachbildfernsehern?

Wenn ich heute meinen Wocheneinkauf mache zahl ich etwa 70 Euro für meinen Einkauf. Vor zwei Jahren warens noch ca. 50 Euro.

Und jetzt? Kommen jetzt wieder nur Bemerkungen, daß hier nur gejammert wird oder kommen hier auch mal sinnvolle Argumente?
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13.01.2006 12:44 Uhr von johagle
 
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@ wok! LOL…: <<<dass das verfügbare Einkommen je Haushalt um 1,5% gestiegen ist! Also hatten die Leute MEHR Geld zur Verfügung!!>>>

Klar… nur dein höheres Einkommen beruht auf der Tatsache das direkte Steuern gesunken sind und indirekte gestiegen. Das heisst der Staat holt sich das Geld lediglich aus anderen Quellen. Nur Dumpfbacken glauben der Staat hat was zu verschenken. Oder hast du wohl vergessen zu erwähnen?

Also bleibt unter dem Strich eine Lohnkürzung von 0,5%. Auch wenn’s dir nicht gefällt. Aber vielleicht sollten wir noch andere krampfhafte Versuche starten die Lohnkürzungen zu kaschieren? Gibt’s irgendwas was, was noch gesunken ist? Krankenkassenbeiträge vielleicht? Auch hier könnten wir doch verschweigen dass unter dem Strich die Kosten gestiegen sind! Wäre doch clever oder? Oder was man sich alles nicht mehr leisten kann und dadurch Geld spart! Muss doch zu machen sein, das wir auf eine reale Lohnsteigerung von 6,5% kommen… wäre doch gelacht!


<<<<@Andre1977: volle Zustimmung!>>>

Jo… zeig mir deine Freunde und ich sag dir wer du bist.
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13.01.2006 13:16 Uhr von amtrak
 
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@Schlachtvati: Selbstverständlich sehe ich ein, dass sich durch eine Arbeitlsosigkeit über einen längeren Zeitraum die Einstellung an sich zur Arbeit ändert.
Das soziale Umfeld ändert sich, das Selbstbewusstsein nimmt ab,die Trägheit nimmt zu ....
Wie Du auch schön sagtest, Du bist kein Psychiater, ich auch nicht und als Arbeitgeber, ist es sicher nicht meine Aufgabe einen Langzeitarbeitslosen moralisch aufzubauen. Ich kann als Kleinbetrieb nicht sozial in dem Sinne sein, dass ich ein Auffangbecken für psychisch angeschlagene Personen bin. Ich habe nämlich auch eine soziale Verantwortung meinen anderen Mitarbeitern gegenüber.
Hier in Dtland kommt es mir aber langsam so vor, als ob immer der Arbeitgeber der böse ist - immer rauf auf das "Ausbeuterschwein" - das macht keinen Spaß mehr - nur weil ein Hr. Ackermann oder eine Fa. Telekom oder DB oder ...... immense Gelder verdienen und das Wort "sozial" nicht mal mit der Zange anfassen.
Deutschland ist meiner Meinung nach auf dem besten Wege extrem Arbeitgeberunfreundlich zu werden - und das hat jetzt nichts mit Steuern oä. zu tun, sondern mit der Stimmung, die gegen die Arbeitgeber gemacht wird.

to be continued

Grüße
amtrak
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13.01.2006 13:51 Uhr von johagle
 
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amrak: >>>>immer rauf auf das "Ausbeuterschwein" - das macht keinen Spaß mehr - nur weil ein Hr. Ackermann oder eine Fa. Telekom oder DB oder ...... <<<<<

So isses. Die Ausbeuter sind heute bizarrerweise nicht die Unternehmer, sondern Angestellte in leitenden Funktionen wie Ackermann, die anonymen Aktionären und Grossbanken Rechenschaft abliefern müssen. Die Opfer sind nicht nur Arbeitnehmer sondern nicht selten kleine und mittlere Unternehmer, die unter zunehmenden Preisdruck von oben, ums überleben kämpfen. Wenn wir endlich erkennen WER unsere Wirtschaft ruiniert, sind wir einen Schritt weiter.
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13.01.2006 14:20 Uhr von Andre1977
 
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meld ich mich auch nochmal zu wort ;-): ist immer wieder interessant, wie die leute auf einen etwas ueberzogenen beitrag reagieren.

also nochmal zur klarstellung:

das grossunternehmen haufenweise leute entlassen und gleichzeitig milliarden verdienen, kann ich auch nicht fuer gut heisen. auf der anderen seite, muss man die manager aber auch verstehen. ihr job ist es nunmal geld zu verdienen fuer das unternehmen und die aktionaere. auch ihr habt sicher aktien und seit nicht zufrieden, wenn der wert nicht nach oben geht. also seit es auch ihr, die die firmen immer weiter anstacheln die gewinne um jeden preis zu steigern.

was mir aber auffaelt ist, dass die kleineren unternehmer immer als feind gesehen werden. hat man eine kleine firma, heisst es sofort man hat geld, warum zahlt man den angestellten nicht mehr usw. anstatt mal ein wenig dankbarkeit zu zeigen fuer leute die jobs schaffen u ihr komplett geld in den betrieb stecken. diese unternehmer haben eben nicht so eine soziale haengermatte wie die arbeitnehmer wenn es mal schief geht. die meisten haben eben kein arsch in der hose sich mal von der couch zu bewegen u eigene betriebe zu gruenden. geld vom staat kassieren ist ja auch einfacher. wenn aber dann noch der spruch kommt, wir haetten das verdient oder es ist ja viel zu wenig. dann koennt ich nur noch los schreien. ich lebe nun seit 6 monaten in chile u wenn ihr mal gesehen habt wieviel die leute hier bekommen wenn sie arbeitslos sind, dann habt ihr eine vorstellung von dem, was ihr verdient habt. mal ueberspitzt gesagt. NICHTS!!!

meiner meinung nach sollten alle zahlungen vom staat nach einem jahr eingestellt werden. haette fast nur vorteile. auch die faulsten der hartz empfaenger wuerden sich nach arbeit umschauen. und glaubt mir, arbeit gibt es immer! dann muss man halt eis im bus verkaufen, schuhe putzen oder pappe am strassenrand einsameln. hier geht es doch auch! klar wuerde es auch menschen geben, denen es echt beschissen geht, fuer die kann man dann aber immer noch eine ausnahme regeln. aber wenn ich mich in dem dorf meiner eltern umschaue wieviele schmarotzer es gibt, die seit jahrzehnten nicht arbeiten u denken sie haben das auch nocht verdient vom staat durchgefuettert zu werden, kommt es mir hoch!

ich sprech hier bestimmt nicht von leuten, die kurz arbeitslos gewurden sind u wirklich arbeit suchen! aber man sollte halt einfach umdenken. die arbeit kommt nunmal nicht zu einen, man sollte auch bereit sein die gegend zu verlassen. auch wenn das mit frau u kind sicher nicht einfach ist, besser als keine arbeit. da sind die deutschen langzeitarbeitslosen noch viel zu unfexibel.

in diesem sinne. sonnige gruesse ;-)
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13.01.2006 15:13 Uhr von Kneißl
 
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@ andre: Sorry aber nur weil du dich widerholst, wird es auch nicht zutreffender.

Mal zu deinem Vorschlag "Eis im Bus verkaufen":
Wer soll das Eis kaufen wenn niemand mehr Geld hat?

Allein diese Überlegung dürfte dir zeigen das du auf dem Holzweg bist.

Es wirft auch niemand etwas den kleinen Arbeitgebern vor.
Diese kleinen Unternehmen wird es aber bald nicht mehr geben. Gleicher Grund wie oben: Wenn keiner Geld hat, kann er sich auch nichts leisten.

Wie Henry Ford so schön sagte:
Autos kaufen keine Autos!

Mehr muß ich glaub ich nicht noch anbringen.
Du bist und bleibst ein treuer Nachbeter der Politik und der Lobbyisten.
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13.01.2006 16:04 Uhr von DANdP
 
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ja andre in deinem zweitem post steckt etwas an wahrheit allerdings must du einsehen das viele deiner argumente einfach nich ziehen.
naklar ist der kleine unternehmer sicherlich nich der auf den man schimpfen sollte. aber wie in meinem ersten + zweiten thread meinte ich auch solche grossen fische wie ackermann oder die herren des vw vorstandes, leiter der krankenkassen, mineralölkonzerne, banken ,.....
genau auf die trifft meine kritik. und ganz zu schweigen von den "Heuschrecken" aus amerika. PS hab selber in einer nach und nach amerikanisierten firma gelernt.
anfange friede freude eierkuchen alles lief gut und die mitarbeiter wurden gut behandelt und bezahlt. doch dann kamen die heuschrecken. Mind 8% Umsatzsteigerung pro quartal und alles wurde gestrichen/gekürtzt Urlaubsgeld und erfolgsgratifikation gestrichen, Facharbeiter entlassen billegr hilfarbeiter eingestellt und in meinen augen einen gesunden betrieb krank gemacht und ausgesaugt!!!! ICH WAR DABEI!!!! also erzähl hier nich sowas

Denny
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17.01.2006 16:38 Uhr von Hackmeck
 
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Wir haben keine Wirtschaftskrise, sondern eine Verteilungskrise:

http://fuckup.twoday.net/...

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