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SPD will Pflichtuntersuchungen für Kinder

Die SPD will Kinder durch Pflichtuntersuchungen bis ins Grundschulalter besser vor Vernachlässigung und Kindesmissbrauch schützen. Gesundheitliche Probleme sollen so frühzeitig erkannt werden.

Auch wenn viele Familien bereits Vorsorgeuntersuchungen durchführen ließen, hätten Vorfälle in der Vergangenheit gezeigt, dass dies nicht immer geschieht. Gerade die Kinder, die vernachlässigt würden, erhielten meist keine Untersuchungen.

In anderen europäischen Ländern wie Finnland oder Frankreich seien bereits gute Erfahrungen mit Pflichtvorsorgeuntersuchungen gemacht worden. Details, wie solche Untersuchungen kontrolliert werden sollen, wurden noch nicht genannt.


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WebReporter: Buster_
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kind, SPD, Pflicht
Quelle: www.welt.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.01.2006 14:00 Uhr von Buster_
 
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Ich finde das eine gute Sache. Auch wenn es Geld kostet oder neue Regelungen entstehen, die bekanntgewordenen Fälle dürfen nicht ohne Folgen bleiben. Gerade die schwächsten, die sich nicht selbst wehren können, brauchen diesen Schutz.
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12.01.2006 14:21 Uhr von Garviel
 
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Für die Eltern selbst: entstehen ja keine Kosten, da die U-Termine voll von den Krankenkassen übernommen werden. Deshalb halte ich diesen Vorstoß auch für eine sehr gute Idee. Gleichzeitig zeigt die News aber auch den Pferdefuß auf: Wie kontrolliert man die Einhaltung, bzw. welche Maßnahmen kann man treffen, um die Einhaltung zu gewährleisten?!
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12.01.2006 14:45 Uhr von Garviel
 
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@primera: Wie dir vielleicht beim Nachlesen auffällt, geht es nicht um Schuluntersuchungen, sondern um Untersuchungen bis ins schulpflichtige Alter, insbesondere - so lese ich das zumindest - um Untersuchungen zwischen ca. 1 1/2 und 6 Jahrenl, also da, wo auch in der DDR eine Lücke bestand... Wobei du natürlich REcht hast, dass es dämlich war, diese Pflichtuntersuchungen zu kappen.
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12.01.2006 15:17 Uhr von Skolle
 
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Einhaltung wird durch Wegstreichen des Kindergeldes bestraft.
Auch Eltern, die ihre Kinder verwahllosen lassen, wollen sich dieses Geld nicht entgehen lassen.
Oder mal holt die Kinder mit der Polizei ab, so wie es bei Schulschwänzern auch gemacht wird.
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12.01.2006 15:35 Uhr von golddagobert
 
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Hmmmm: Also bei unseren beiden kleinen werden die U -untersuchungen immer in das Heft eingetragen. Also wäre es doch kein Problem dieses heft wie eine art Fahrtenbuch überprüfen zulassen.

Die Idee selbst finde ich gut.
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12.01.2006 15:39 Uhr von Julizka84
 
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ein falscher Weg Das ist nur ein weiterer Schritt die Bürger zu bevormunden. Die Bürger müssen freier werden und nicht mit immer mehr Regeln Gesetzen etc. eingeschränkt werden.

Als nächstes machen die Amerikaner tolle Erfahrungen mit Implantanten die man orten kann und auf denen sämtliche private Informationen gespeichert sind... tolle Vorteile wie "Kinder können sofort gefunden und nicht mehr entführt werden" oder "Straftäter können sehr schnell gefunden werden klingen doch verlockend oder"?

Mit solchen Vorstoßen werden nur die Freiheiten eingeschränkt.
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12.01.2006 16:13 Uhr von vorlons world
 
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bewährt: zu "ein falscher Weg..."

im ostblock wurden alle kinder geimpft, dafür sind die ärzte in den schulen gekommen. wie krank muss mann im hirn sein, um sowas schlecht zu finden...
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12.01.2006 16:17 Uhr von ciaoextra
 
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den Niederlanden gibt es diese Pflichtvorsorgeuntersuchungen seit 1970. Die Instanz, die dafür zuständig ist, nennt sich "grünes Kreuz". Die führen alle Impfungen durch, untersuchen die Kinder, helfen aber auch den Eltern bei Ernährungsfragen und erzieherische Probleme.

Von der Geburt bis zur Einschulung, müssen alle Kinder zu den Pflichtvorsorgeuntersuchungen. Kostet den Eltern nichts. Danach übernimmt der Schularzt und der Schulzahnarzt die Pflichtvorsorgeuntersuchungen. Ebenfalls kostenlos.

Ich befürworte so etwas. Kann dem Kind (und den Eltern) nicht schaden. Im Gegenteil.
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12.01.2006 17:27 Uhr von Garviel
 
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@Julizka: Du vergisst, dass es bei den Problemfällen in aller Regel um Familien geht, die mit ihrer vorhandenen Entscheidungsfreiheit nicht zurecht kommen. Wenn du einen Vorschlag hast, wie man "mehr Freiheit" (wovon eigentlich) mit "Verhinderung der Verwahrlosung" kombinieren kann, würde mich das brennend interessieren. Wenn aber nur die Wahl zwischen einem diffusen Bevormundet-werden-Gefühl und dem Verhindern auch nur eines einzigen Falls Jessica/Melanie usw. besteht, dann bin ich absolut für die Einführung einer solchen Pflicht.

Übrigens ist, was das angeht, kaum ein Land so liberal wie Deutschland. Die U-Untersuchungen sind keine Pflicht, Impfungen auch nicht (was ich prinzipiell auch richtig finde), es gibt keine verpflichtenden schulärztlichen Untersuchungen - die Freiheit geht also heute schon sehr weit.
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12.01.2006 18:48 Uhr von swald
 
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@Julizka84: Vollkommen richtig, es ist meine freie Entscheidung mein Kind verrecken zu lassen. Das geht den scheiß Staat einen feuchten Dreck an.

Das ist die einzig wahre Freiheit!
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12.01.2006 18:51 Uhr von alexolaf
 
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Pflichtuntersuchungen das ist doch ein guter Vorschlag. Es gibt viele Kinder in Deutschland,die vernachlässigt werden.
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12.01.2006 19:02 Uhr von evilboy
 
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Gängelung der Schüler? Also ich habe solche Untersuchungen nur als Schikane empfunden. Zumal sie aufgezwungen werden.
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12.01.2006 19:07 Uhr von vst
 
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ich habe: die schularzt- zahnarztuntersuchungen gehasst.

ich hasse untersuchungen heute noch
außer meine freundin untersucht mich :-))
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12.01.2006 21:24 Uhr von Lindwurm
 
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Schrecklich - das Ende für den sexuellen Mißbrauch: Aktuell dazu hat heute im TV ein Fachmann geäußert, dass in Deutschland schätzungsweise jedes vierte Mädchen innerhalb der Familie irgendwann sexuell belästigt oder mißbraucht wird.

Früher sind auch viele "normale" körperliche Kindesmißhandlungen durch die Schuluntersuchungen eher aufgefallen und konnten damit auch eher abgestellt werden.

Das war früher eine der Hauptaufgaben der Gesundheitsämter. Bei der Streichung aus Kostengründen haben auch viele SPD-Kommunen in vorderster Front mitgemacht, nennenswerten Protest dagegen gab es nicht.
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13.01.2006 00:02 Uhr von hacklschorsch
 
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hodentest: ich weiss noch damals in der vierten, wie jedem jungen von der ärztin die hoden abgegriffen wurden.
das war für mich ein ziemlicher schock, als die ihre hand unvermittelt in die badehose steckte und wie ein berseker zudrückte. kein mensch hat uns gesagt, daß DAS untersucht werden würde.

wenn man überlegt weivielen jungen manche ärzte drangreifen dürfen/müssen.
bleibt wohl nur noch "viel spass" bei der arbeit zu wünschen ;)
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13.01.2006 00:14 Uhr von andreyxz
 
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Perfekt, stimme voll zu: es sollte eben eine einfache Lösung geben.
HAbe zwar noch keine Kinder,aber so weit ich weiss hat doch sowieso jeder so ein Heft, mit dem mann in vorgegeben "Zeiten" das Kinder untersuchen lassen soll.
Das sollte eben zur Pflicht gemacht werden.
Ärgern tun sich dann doch nur die, die was zu verbergen haben, oder nicht????
Kosten entstehen dadurch ja auch keein, da es ja die Krankenkasse bezahtl
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13.01.2006 07:06 Uhr von studiumfreak
 
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Endlich! ich finde die idee super!
Kinder können sich ja gegen Kranke Eltern
nicht wehren, was man in einigen Fällen mitbekommen hat. Da sollte halt jemand Helfen.
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13.01.2006 07:22 Uhr von duska
 
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Sinnvoll: wenn der Staat hier mal Menschen schützt die sich nicht selbst schützen können. Hauptsache es gibt nicht nur ein Gesetz mehr, sondern auch Ideen wie es kontrolliert wird.
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13.01.2006 09:23 Uhr von Garviel
 
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@hacklschorsch: Ja, DARAN erinnere ich mich auch noch, damals muss es wohl noch Pflichtuntersuchungen gegeben haben. Mitgemacht hab ich eine zahnärztliche in der 3. oder 4. Klasse Grundschule und eine allgemeine (incl. Hoden-Hust-Test, allerdings bei einem männlichen Arzt) in der 5. oder 6. Klasse Gymnasium. Danach war nix mehr, und wie ich von einer Reihe von Freunden weiß, haben deren Kinder nie eine Schuluntersuchung gehabt.

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