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Schulabbrecher kosten den Staat Milliarden

Das Institut der deutschen Wirtschaft rechnete aus, dass im Jahr 2004 die Schulabbrecher Kosten in Höhe von fast 1,5 Milliarden Euro verursacht haben. Davon betroffen seien Hauptschulabbrecher und Berufsschulabgänger ohne Abschluss.

Weitere 1,2 Milliarden Euro seien durch 250.000 Sitzenbleiber verschwendet worden. Diese Zahl liegt sehr hoch im Vergleich zu anderen Industriestaaten.

Zusätzlich hat es schätzungsweise 3,4 Milliarden Euro gekostet, die Schulabgänger mit Hilfe von Qualifizierungsmaßnahmen in den Arbeitsmarkt einzugliedern.


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WebReporter: press2006
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Staat, Milliarde
Quelle: onnachrichten.t-online.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.01.2006 14:07 Uhr von press2006
 
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Es ist wirklich traurig so etwas lesen zu müssen. Wer sich viel in Internet-Foren aufhält, wird das bestätigen können. Kaum jemand kann richtig schreiben, vor allem in der Altersgruppe bis 18.
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12.01.2006 14:54 Uhr von TrancemasterZero
 
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Es wird doch nur noch "durchgewunken": Als ich vor nunmehr 11 Jahren die Schule beendete, da schwebte 10 Jahre lang das Gespenst des "sitzen bleibens" über den Köpfen aller Schüler. Nicht zu lernen wird bösartigst bestraft, die Motivation entsprechend hoch - und heute?

Heute wird ständig darüber debattiert, ob man faule lernunwillige Schüler überhaupt noch "sitzen lassen" sollte?! Diese Dumpfbacken reissen mit ihrer Unfähigkeit ganze Klassen nach unten und überspielen ihre Dummheit auf dem Schulhof mit den neusten Knarren und idiotischen Sprüchen, oder gehen gleich auf die Schiene "Ich werde Rapstar - denn dazu muss ich nichteinmal singen können..."!

Von halbwegs korrekter Rechtschreibung mal ganz zu schweigen. Fehler für die wir damals ausgelacht wurden sind heute Standard. Die Rechtschreibreform war die Kapitulation vor der Dummheit der neuen Generation - und dafür nicht im Ansatz ausreichend...

Ach ja: Es sind natürlich nicht alle so ... *blablabla*
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12.01.2006 15:13 Uhr von IhrHeißtMeinenNamen
 
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Schön dumm! Die Probleme gäbe es nicht, wenn Drogenhändler endlich mal Steuern zahlen würden. Ja, P**olecken.
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12.01.2006 15:14 Uhr von Dragostanii
 
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@ TrancemasterZero: "Ach ja: Es sind natürlich nicht alle so ... *blablabla* "

das stimmt aber keider bin selber dadurch betroffen ich habe legastenie oder auch lese rechtschribe schwäche (LRS) genannt
wenn man mal so schaut
in allen fächern nur 1en und 2en auser in den schriftlichen da war eher 4-5 die regel

nagut ich eill mich jetzt auch nocht so hochloben mit meine "guten" zensuren da ich auf einer hauptschule war undm an lernd da ja so oder so nichts wie man sagt


dann erklär mir dann mal deinen satz der war wenn ich richtig sehe ironisch gemeint und dann gab es noch mehrer interpretations möglichkeiten

mfg Drago

fehler dürft ihr ohe zu fragen behalten
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12.01.2006 15:39 Uhr von Jimyp
 
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Für Schüler die absolut nicht wollen und die Schule wegen ihrer Faulheit und Unlust abbrechen, sollte man ganz einfach die Sozialleistungen beschneiden! Es kann ja nicht sein, dass die dann im Endeffekt ihr komplettes Leben lang von der Allgemeinheit abhängig sind.
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12.01.2006 15:41 Uhr von TrancemasterZero
 
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@ Dragostanii: Anders als erwartet hat dieser letzte Satz nichts mit dem Inhalt des Beitrages zu tun - vielmehr soll diese Schwafelei diejenigen ruhig halten, die immer meinen in Diskussionen sollte man nicht Verallgemeinern oder Pauschalisieren (die Diskussionen die diese Personen führen möchte ich gern mal erleben).

Daher kommt bei solchen Threads von mir IMMER dieser letzte Satz - weil ihn sich ja niemand selbst denken kann. Es ist eine Selbstverständlichkeit das es immer gewisse Ausnahmen gibt mit vielerlei Gründen, und das diese bei "Verallgemeinerungen" grundsätzlich außen vor bleiben - aber es gibt User/Menschen, die müssen das immer lesen, sonst geht deren Adrenalinspiegel in ungesunde Höhen. Daher schiebe ich diesen langweiligen Blubbersatz immer vorsichtshalber hinten dran, sonst verklagt mich irgendwann noch jemand weil er seine Pillen vergessen hat... ;o)
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12.01.2006 19:12 Uhr von swald
 
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TrancemasterZero: "Heute wird ständig darüber debattiert, ob man faule lernunwillige Schüler überhaupt noch "sitzen lassen" sollte?! Diese Dumpfbacken reissen mit ihrer Unfähigkeit ganze Klassen nach unten"

Klar ohne ein Alternativkonzept geht es nicht:

Durch sitzen bleiben bekommt der "Faule" ein ganz lockeres Jahr geschenkt, er ist ein Jahr älter als die anderen und hat dadurch Vorteile.

Ein gegenvorschlag wäre, nach einem schlechten Zeugnis muss der Schüler das Nächste halbe Jahr nachmittags in einen Förderunterricht. --> schlechte Schüler = mehr Betreuung

Wenn dann die Leistungen wieder stimmen, darf er früher Heim.
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12.01.2006 19:14 Uhr von moppsi
 
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Es zählt nur Geld: egal wie man drankommt - Intelligenz und Bildung ist nur was für Wichtigtuer!
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12.01.2006 19:58 Uhr von Dragostanii
 
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@TrancemasterZero top: ok das ist einleuhtent und auch sehr venümpftig wasdu damit machst du ziehst dich damit ein wenig aus der misere das niocht irgenwelche discussions geilen a.. ähm leute auf dich einhämmern
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12.01.2006 21:19 Uhr von Davor
 
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swald: und was machst du mit jenen die es ganz einfach - warum auch immer - nicht bringen?

Man kann sie ja nicht einkerkern. Und es gibt keine Pflicht auf Leistung bzw. noch das Recht auf Faulheit. Auch wenn es sich abstoßend anhört.Was du vorschlägst ist Freiheitsentzug und Anrücken im Strafbataillon. Unter Druck zerplatzen eher kleine Kinderseelen als daß sie Einsicht gewinnen und urplötzlich Lust auf Leistung gewinnen. Im Gegenteil

Sei mir net bös aber das war wieder ein Abdriften in den Homo Öconomicus - dem Menschen muß man nur Anreize setzen und er hüpft wie ein Hund, ohne eigene Meinung, Assoziationen oder Willen.
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13.01.2006 00:24 Uhr von swald
 
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Davor: "und was machst du mit jenen die es ganz einfach - warum auch immer - nicht bringen?"

Die sind in der falschen Schulform.

"Man kann sie ja nicht einkerkern. Und es gibt keine Pflicht auf Leistung bzw. noch das Recht auf Faulheit."

Klar wenn jemand mit 6 Stunden Schule (und dabei Mitarbeitet) und 2 Stunden Förderunterricht in der Hauptschule nicht mitkommt dann bleibt immer noch die Sonderschule oder notfalls die "Schule für Praktisch
Bildbare", jedoch weg von dieser Schulform.

Auch wenn es sich abstoßend anhört.Was du vorschlägst ist Freiheitsentzug und Anrücken im Strafbataillon.

Alles was Pflicht ist ist Freiheitsentzug, wozu "Faule" belohnen?

Unter Druck zerplatzen eher kleine Kinderseelen als daß sie Einsicht

Konsequenz und Forderung sind gefragt.
Wer bei mir in den Unterricht zu spät kommt bleibt diese Zeit grundsätzlich, aufgerundet länger, wer seine Hausaufgaben nicht hat macht sie nach dem Unterricht´, unter aufsicht, ausführlichst. Wenn große Teile der Klasse nicht mitkommt bekommen die restlichen frei und die anderen dürfen es so lange probieren bis sie es können.

Ergebnis:
In den letzten 5 Jahren haben immer ca. 90 Prozent der Gruppe aus Schulverweigerer und Schulversagern, die zum Maßnahmen Eintritt teilweise ein bedenkliches Sozialverhalten an den Tag legten, die Hauptschulabschlussprüfung bestanden.
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13.01.2006 00:31 Uhr von swald
 
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nochwas: "Sei mir net bös aber das war wieder ein Abdriften in den Homo Öconomicus - dem Menschen muß man nur Anreize setzen und er hüpft wie ein Hund, ohne eigene Meinung, Assoziationen oder Willen."


Was nützt der eigene Wille (abhänge, Zocke, Party...) wenn man damit binnen weniger Jahre in der Gosse landet?

Es gibt Kids die halt mal den so genannten Arschtritt brauchen um ihr leben in den Griff zu bekommen, das komische daran ist das sich die meisten nach klaren Regeln und verlässlichen Strukturen sehnen und sich nachdem ihnen der Profilierungsdruck (der Peer-Group) genommen ist sehr wohl fühlen.
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13.01.2006 04:51 Uhr von joe_user
 
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@swald: Ich denke, dass die Lösungen, die du vorschlägst effizient sind.Aber ich finde sie, was die Formulierung angeht, zu pauschalisierend.

>Was nützt der eigene Wille (abhänge, Zocke, Party...) wenn >man damit binnen weniger Jahre in der Gosse landet?

Zum Beispiel ermöglicht er, freie Entscheidungen zu treffen, etwa Wählen zu gehen und (theoretisch) Dinge zu verändern.
Es gibt Leute, die das als wichtiger als wirtschaftlichen Erfolg ansehen.

>...nachdem ihnen der Profilierungsdruck (der Peer-Group) >genommen ist sehr wohl fühlen.
Inwiefern siehst du im täglichen Berufsleben Möglichkeiten, sich von dem Profilierungsdruck (Konkurenz zwischen Kollegen) zu befreien?

Selbstverständlich geht das über das Thema [Schulabbrecher kosten den Staat Milliarden] hinaus, aber ich finde es fahrlässig, es einfach zu ignorieren, nach dem Motto: "Zuerst kommt die Leistung, dann irgendwann Selbstbestimmung."

Zudem nimmst du, zumindest implizit Gruppendruck in Kauf
("...Wenn große Teile der Klasse nicht mitkommt bekommen die restlichen frei und die anderen dürfen es so lange probieren bis sie es können. ...") Von einer Befreiung des Profilierungsdrucks kann also nicht die Rede sein.

Klare und verlässliche Regeln sind allgemein nicht schlecht, aber einseitige Zwangsverträge...
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13.01.2006 11:31 Uhr von swald
 
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joe_user: "Zum Beispiel ermöglicht er, freie Entscheidungen zu treffen, etwa Wählen zu gehen und (theoretisch) Dinge zu verändern.
Es gibt Leute, die das als wichtiger als wirtschaftlichen Erfolg ansehen."

Stimmt, trifft in der Regel jedoch auf "Schulversager" nicht zu.


">...nachdem ihnen der Profilierungsdruck (der Peer-Group) >genommen ist sehr wohl fühlen.
Inwiefern siehst du im täglichen Berufsleben Möglichkeiten, sich von dem Profilierungsdruck (Konkurenz zwischen Kollegen) zu befreien?"

Ich meine das schulische Leben, der Kampf um die Stellung im Gruppengefüge der Klasse zieht bei vielen Jugendlichen Energie vom Lernen ab. Es gibt Gruppen da ist das schulische scheitern cool und für die Zugehörigkeit von Bedeutung. Mitarbeiten gilt dann schnell als schleimen....


"aber ich finde es fahrlässig, es einfach zu ignorieren, nach dem Motto: "Zuerst kommt die Leistung, dann irgendwann Selbstbestimmung.""

Stimmt auch aber ich diskutiere nicht mehr über Aufgabenstellungen, das geht in den meisten Hauptschulberufen auch nicht. Da zäht zuverlässige erledigung, nicht das hinter fragen (wozu häufig das Verständnis fehlt).

"Von einer Befreiung des Profilierungsdrucks kann also nicht die Rede sein."

Klar muss man sich schulisch profilieren, jedoch nicht dem wortführenden, kleinkriminellen Gang-Wortführer.

"Klare und verlässliche Regeln sind allgemein nicht schlecht, aber einseitige Zwangsverträge..."

Der Jugendliche muss bei uns keinen Hauptschulabschluss machen, er kann jeder Zeit gehen, oder er muss gehen weil er sich nicht an die Regeln hält.
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17.01.2006 23:38 Uhr von Mike Shark
 
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Kennt man: wirklich die Ursachen für das Schülerversagen?
Schon die "Gesellschaftsschicht" aus der die meisten kommen, verhindert doch einen motivierten Gang zur Schule. Familie und soziales Umfeld, Sprachschwierigkeiten und so weiter erledigen den Rest.
Klassengrößen die dem Unterrichtsstoff und der Klientel Schüler nicht Angepasst sind. Staatlichen schulen, wo der Plebs hingeht zählen oft ganmz andere kernkompetenzen als gute Noten. Auf Privatschulen und Gymnasien wo sich die gehobene Mittelschicht tummelt gibt es wenige Schulversager. Diese Kinder bekommen im Zweifel Nachhilfe bis zu Privatlehren, bewegen sich in ganz anderem Umfeld unter einigermaßen gebilödeten Leute die auch außerhalb der Schule Dinge vermitteln können etc. etc.

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