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New Orleans: Aufbaukommission will Bauarbeiten in Armenvierteln verbieten

In New Orleans sorgt jetzt der Wiederaufbau nach dem Hurrikan für Ärger. Eine Kommission hat vorgeschlagen, dass es in den ehemals ärmeren Vierteln vorerst nicht erlaubt werden sollte, mit dem Neuaufbau zu beginnen.

Durch dieses Verbot will man zum Beispiel einzelne Neubauten in den Vierteln Ninth Ward und Lakeview, die vom Hurrikan am stärksten zerstört wurde, verbieten.

Noch bis zum 20. Januar können weitere Vorschläge und Empfehlungen eingereicht werden, danach wird die Stadtverwaltung reagieren und eine Entscheidung treffen.


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WebReporter: alipop
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Aufbau, Bauarbeiten
Quelle: www.20min.ch
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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.01.2006 11:18 Uhr von alipop
 
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Das ist aber schon wirklich heftig, erst hilft niemand den Ärmeren und jetzt wollen sie ihnen noch den Hausbau verbieten!
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12.01.2006 12:22 Uhr von Bettreporter
 
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Was geht!? Das is ja mal die Härte.Wie der Autor schon richtig erwähnt hat verweigern die Behörden direkt nach dem Hurrikan die Hilfe und jetzt sowas....Das geht ja mal gar nicht klar
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12.01.2006 12:25 Uhr von dracula89
 
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verständlich: ich kann beide seiten verstehen. die opfer wollen so schnell wie möglich wieder ein eigenes dach übr dem kopf haben unddie verantwortlichen wollen sichere gebäude. allerdings muss eine lösung für die opfer gefunden werden (wo leben die eigentlich momntan).
aber hoffentlich vergessen sie beim wiederaufbau der stadt nicht, die sicherheitsmaßnahmen gegen solche unwetter zu erhöhen.
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12.01.2006 13:29 Uhr von marinos
 
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also ich hab es so in Erinnerung, dass das Militär erst so spät geholfen hat, weil in den Armenvierteln wenig Bush-Wähler wahren und deshalb vorerst die Hilfe ausblieb.

Aber das was mein Vorredner gesgat hat, verstehe ich nicht. Wieso ist es Verständlich? Ich denke sie unterdrücken damit die Armen nur noch mehr. Das hat glaube ich nichts mit dem "Schritt für Schritt" verfahren zu tun, dass sie sich erst um andere Häuser kümmern wollen.

Vielleicht leben sie auch nach dem Argument, dass es sich eh nicht lohnt für Arme so schnell wieder was aufzubauen, da man nichts zurückbekommt und diese Viertel eh nur der Schandfleck der Stadt sind, wer weiss es...

Es ist auf alle Fälle sehr heftig !
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12.01.2006 13:39 Uhr von t.weuster
 
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was er meint hat er ja schon geschrieben, man müsste es nur noch lesen.
Die Armenviertel werden nicht so schnell hochgezogen wegend er Sicherheit. Was bringt es der Stadt bzw. den Armen wenn da wieder notdürftige Holzhütten stehen die beim nächsten Lüftchen wieder zerstöhrt werden?
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12.01.2006 13:45 Uhr von Teppichratte
 
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Ich bin überzeugt, die wollen ein New Orleans speziell für Touristen aufbauen, einige ausgewählte Farbige dürfen dann gerade noch Onkel Tom`s Hütte vor den Touris spielen und nach Feierabend wieder in die Nachbarstädte verschwinden.
Hatte der Bürgermeister nicht mal so etwas geäußert, man wolle ein New Orleans aufbauen, in den "kriminelles Gesindel" (wen er damit wohl gemeint hat?) keinen Platz findet?
Ich bin mal gespannt, wie ein "bereinigtes" New Orleans aussehen wird. Disney World 2 ?
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12.01.2006 15:02 Uhr von dracula89
 
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@ t.weuster: wenn du die quelle gelesen hättest, wüsstest du, dass das bauverbot 4 monate lang gelten soll. für diese zeit bräuchten die betroffenen natürlich vernünftige unterkünfte. man könnte (von eurer seite aus) argumentieren, dass sie die farbigen in durch diese 4 monate aus der stadt treiben wollen, was ich allerdings für schwachsinnig halte. wer bis jetzt geblieben ist, wird auch noch diese 4 monate ausharren. und außerdem kann man nicht eine ganze bevolkerungsschicht aus ner stadt vertreiben (selbst die ammis nicht) und wenn doch, ziehen sie einfach in die nächste großstadt. der regierung ist es doch lieber, die da unten hocken zu haben, als in new york oder gar washington d.c..
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12.01.2006 15:23 Uhr von summertime
 
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oh man: erstens ist das nur einer von vielen Vorschlägen und nicht bestätigt...

"Eine Kommission hat vorgeschlagen"
"können weitere Vorschläge und Empfehlungen eingereicht werden, danach wird die Stadtverwaltung reagieren und eine Entscheidung treffen"

Dann macht so ein Vorschlag auch in verschiedenen Punkten Sinn.

@teppichratte

Dein Kommentar ist Käse.

Hier mal die Bevölkerungszahlen:
67,25 % Afro-Amerikaner, 0,20 % „Native Americans“, 2,26 % Asiaten und 3,06 % Hispano-Amerikaner

Also ob man die einfach unter den Teppich kehren kann. Da sie die Mehrzahl darstellen, bestimmen sie auch indirekt das Stadtbild. Dein Verschwörungskommentar ist total überflüssig.
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12.01.2006 16:03 Uhr von Snickerman
 
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Jetzt ist man sie erstmal los, denn die Bewohner dieser Viertel sind noch fast alle in ihren Notunterkünften/bei Freunden und Verwandten untergebracht, weit weg von der Stadt.
Vielen Politikern wäre es am liebsten, sie würden auch nicht zurückkehren..
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12.01.2006 20:20 Uhr von alexolaf
 
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New Orleans: denen ist der Tourismus wichtiger. Menschen zählen nicht viel und Arme erst recht nicht.
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13.01.2006 10:52 Uhr von scuba1
 
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New Orleans: Ohne die Farbigen ist New Orleans nicht mehr das was es mal war.Erst die die Schwarzen haben diese Stadt zu dem gemacht was sie einmal war, ein Schmelztiegel aller Hautfarben und eine Stadt in der der Blues und Jazz zuhause waren.
Die zur Zeit Verantwortlichen sollten sich was schämen aber der weiße Amerikaner hält sich ja für etwas besseres.Wie kann man nur so hirnverbrannt sein.

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