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Skispringen: Keil im Schuh? - Schummel-Vorwurf gegen Vierschanzen-Tournee-Sieger Janda

Vierschanzen-Tournee-Gewinner Jakub Janda sieht sich Schummel-Vorwürfen ausgesetzt. Der Tscheche soll dank Keilen im Fersenbereich seiner Schuhe mit dem Oberkörper so tief kommen und den Winkel für seinen kamikazeartigen V-Flugstil erreichen.

Die Schummel-Vorwürfe erhebt Gerd Siegmann, ehemaliger Skispringer und heutiger Manager von Michael Uhrmann sowie Eurosport-Experte, nach eingehendem Foto-Studium: "Der Winkel, den Janda springt– das geht eigentlich nicht. Da muss etwas faul sein."

Die von ihm eingeforderten Kontrollen auf die verbotenen Keile in den Schuhen werden nur sporadisch durchgeführt. Janda-Trainer Vasja Bajc erklärt die extreme Haltung seines Sportlers mit dessen "außergewöhnlich flexiblen Fußgelenken".


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WebReporter: Junginho
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Vorwurf, Sieger, Schuh, Tournee
Quelle: www.bild.t-online.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.01.2006 00:29 Uhr von Junginho
 
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Wenn man sich das Bild auf der Quellseite mal zu Gemüte führt, erkennt man deutlich eine "ungesunde" Fußstellung, die nur beim Hinsehen schon weh tut ;-)

Für mich als Laien durchaus möglich, dass da etwas nicht stimmt.
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12.01.2006 09:11 Uhr von k1nd
 
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Denke ich nicht: Das sieht auf dem Bild schon hart aus, aber am anderen Fuß ist das nicht so schlimm.

Denke das macht hier die Perspektive, denn die Bindung macht ja ein Stück auf (ähnliche wie beim Langlauf) und dann leht er sich eben soweit es geht nach vorne ...
(= natürlich weiter, wie ich oder wir das wohl je könnten)

Und: ich denke, dass das schon früher aufgefallen wäre, wenn er als einziger so nah an seine Ski kommt ...
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12.01.2006 09:34 Uhr von longfear
 
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Hmmm Schade schade schade.

Ich finde es äusserst bitter dass man sowas nun
unterstellen muss. Gleichwohl der Sprungstil von Janda
wirklich schon extrem ist durch seine Vorlage, sehe
ich da keineswegs die Vorlage für Schummelei gegeben

Was immer sich der Herr Siegmann dabei gedacht hat,
sonderlich weit hat er da jedoch nicht gedacht.

Man erinnere sich nur mal an den japanischen Sprung-
stil von Springern wie Kazuyoshi Funaki, die diesen Stil
schon Ende der 90er gesprungen sind und damit die
Tournee ebenfalls gewonnen haben... Haben die dann
auch alle geschummelt???

Janda ist aufgrund seiner sportlichen Leistung ein würdiger
Tournee-Sieger und man sollte ihm diesen Triumph auch
gönnen und nicht über angebliche Schummeltaktiken nachdenken.

Aber so ist die Mentalität der Deutschen offenbar. Statt selbst mal besser zu werden, sucht man bei anderen die Gründe warum man selbst nicht so gut war (so betreibt es offenbar der Herr Siegmann). Immer sind die anderen für irgendwas verantwortlich was man selbst einfach hätte besser machen müssen aber so wird das hier im Leistungssport offenbar nicht mehr gesehen. Armes Deutschland.

So long C YA
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12.01.2006 11:16 Uhr von UMN
 
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Janda ist so oder so arm dran denn wenn es stimmt, dass er geschummelt hat, wäre das armselig. Wenn es nicht stimmt, dann wird er in paar Jahren den Preis für seine "außergewöhnlich flexiblen Fußgelenke" zahlen müssen, wenn es mit den Skispringen vorbei ist und seine Gelenke ruiniert sind.
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12.01.2006 11:46 Uhr von dennis-
 
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Japaner: Noch vor 2-3 Jahren sind fast alle Japaner so extrem gesprungen. Funaki und Kasai zum Beispiel. Also ist mal wieder nichts dran und die Deutschen suchen nur jemanden, den sie für das schlechte Abschneiden verantwortlich machen können.
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12.01.2006 11:51 Uhr von Mike Shark
 
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Nach meinem: Dafürhalten sieht das eher schon so aus als würde der ganze Fuß einfach aus dem Schu kommen, also kein Keil IM schuh sondern anders manipulierter Schuh. Der Springer ist nur noch mit den Zehen im Kontakt mit seinem Ski.
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12.01.2006 11:57 Uhr von vostei
 
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tses: schaut Euch das Bild-Photo mal genau an und vergleicht den Fuß innerhalb des kreises mit der fortführung des beines außerhalb und vor allem das obere rechte viertel innerhalb des kreises zum bildhintergrund - ich denke das bild ist bearbeitet
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12.01.2006 12:04 Uhr von Iller13
 
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Das Foto ist nicht bearbeitet, aber der Winkel aus dem das ganze fotografiert wurde verzerrt das Bild total!

Aber gut für die Bild-Zeitung und ihre dummen Leser.

13
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12.01.2006 12:55 Uhr von press2006
 
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"Flexible Fussgelänke" :): Gute Ausrede :)
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12.01.2006 13:53 Uhr von Sentinel79
 
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Siegmann? Soweit ich informiert bin, heisst der Typ Gerd Siegmund!!!!
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12.01.2006 14:11 Uhr von kaetzchen2
 
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@ vostei: Bearbeitet ist da nix, die Sprungstiefel haben an der Ferse einen hochgezogenen Schaft, der das Fußgelenk von hinten stützt. Vorne ist der Schuch nciht so hoch, damit der Fuß abgeknickt werden kann.
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12.01.2006 17:11 Uhr von TheRoadrunner
 
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nur noch peinlich Wenn, dann haette man die Vorwuerfe waehrend des Springens aeussern sollen. Ich bin sicher, Jakub Janda haette dem Betreuer von Uhrmann gerne vor jedem Sprung seine Schuhe gezeigt ^^
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12.01.2006 18:56 Uhr von marshaus
 
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schade: wenn es wahr ist, aber dann muesste hart durchgegriffen werden, auch beim trainer.
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12.01.2006 21:11 Uhr von chrissler
 
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Selbst wenn das mit dem Keil stimmen sollte ist es eine Frechheit, eine Schummelei unterstellen zu wollen. Aber typisch für schlechte Verlierer.

Denn nach dieser Logik dürfte dann auch niemand mehr mit diesen "aalglatten", windschlüpfrigen Sikspringeranzügen antreten. Damals hieß das nicht "Schummelei", sondern Weiterentwicklung. Nun also wieder hin zum "Flatterhemdchen"? ;)

Und müßte dann nicht auch geregelt werden, daß jeder mit an den Beinen angelegten Händen springen müßte? Es gab ´mal eine Zeit, da galt es als das Skispringen revolutionierend, daß der Sieger mit den Armen in Flugrichtung sprang. Wurde da von Schummelei gespochen? Nein.

Vielleicht aber wird sich die Sportartikelproduktion nun auf diese Idee stürzen oder darüber grinsen, weil´s gar nichts bringt.
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12.01.2006 23:13 Uhr von hady
 
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@ chrissler: Ähh ich sag mal einfach zu deinem Kommentar "falsch"! Aber ganz und gar.

Wenn das mit dem Keil stimmt, dann hat er geschummelt. Das ist keine Frechheit, sondern Fakt. Punkt. Aus.

Die "aalglatten, windschlüpfrigen Sikspringeranzüge" sind laut Regelwerk im Gegensatz zu irgend welchen Keilen im Schuh erlaubt und werden von allen getragen. D.h. es hat niemand einen Vorteil damit.

Weiterentwicklung gemäß den Vorschriften des Reglements ist im Gegensatz zu Regelverstößen erlaubt. Sonst wäre auch niemals der anfangs belächelte V-Stil entstanden.
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12.01.2006 23:45 Uhr von chrissler
 
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@hady: H> ...ich sag mal einfach zu deinem Kommentar
H> "falsch"!

Meinste wirklich? ;)

Und meinstenich auch, daß irgendjemand (oder eine Mannschaft) ´mal angefangen haben muß, diese "Wunderanzüge" zu testen? Dieser (oder diese Mannschaft) hatte doch damals wohl auch den Vorteil gegenüber den anderen Springern dadurch, weil das restliche Starterfeld doch auch nicht plötzlich diese Anzüge hatte, oder? ;)

Vielleicht sprach man hinterher von einer Weiterentwicklung (die Älteren werden sich vielleicht noch erinnern) und alle mußten sich dieser nun anschließen, wenn sie weiter in der Spitze mitspringen wollten? ;)

Und meinste wirklich, daß es ergonomisch Sinn macht, zum Zwecke einer besseren "Vorlage" beim Skisprung seinen Fuß schräg in den Schuh zu platzieren?
Also ich bezweifle das. Klingt mehr wie ´ne "BILD-Ente" ;) Aber die "Experten" werden sich schon melden...

PS: Ähnlich isses doch auch z.B. im Radsport und beim Autorennen. Da wird auch solange getestet, bis es entweder verboten wird oder es alle anwenden, um weiterhin eine Chance gegen die Konkurrenz zu haben.

Und vielleicht kommt es noch soweit, daß man im Skisport -um "Schummeleien" zu vermeiden- nachsieht, ob die Springer auch ihre Socken richtig anhaben. Es gibt schon Sachen, bei denen rollen sich die Socken vom Stamm und das wäre ja ein Polster unter der Ferse :-D
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01.02.2006 13:02 Uhr von weram
 
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kann ich mir nich vorstellen und selbst wenn, er ist doch nicht nur des keils wegen gut, eine gewisse grundleitung ist ja da !
ich finde er hat verdient gewonnen

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