11.01.06 21:15 Uhr
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Kritische Sicherheitslücken bei Microsoft

Microsoft spricht selbst von zwei kritischen Lücken in dem Betriebssystem.

PC-Experten warnen nun ausdrücklich erneut vor E-Mails mit Anhängen. Durch die Lücken im Betriebssystem können Fremde die Kontrolle über den PC übernehmen.

Microsoft rief parallel alle Windows-Nutzer auf, umgehend den bereitgestellten Patch zu installieren.


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WebReporter: holiday79
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Microsoft, Sicherheit, Sicherheitslücke, Kritisch
Quelle: www.rtl.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.01.2006 20:31 Uhr von holiday79
 
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Was wäre ein Tag ohne eine neue Botschaft über Bugs in Microsoft Betriebssystem!? Naja, zum Glück gibts ja den Patchday! :o)
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11.01.2006 21:37 Uhr von Psycho88o
 
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OHH MAN, die Windows-Entwickler gehören gekreuzigt wie kann man nur so einen Scheiß (ich bitte die Ausdrucksweise zu entschuldigen aber was war ist ist war) veröffentlichen?!?! Ich arbeite jetzt schon ein paar Jahre und wenn ich mir vorstelle das "wir" fehlerhafte Ware einfach so ausliefern und dann sagen "naja die Teile sind jetzt alle Schrott, hol dir die neuen ´verbesserten´ ab" würde sich der Kunde garantiert freuen!!
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11.01.2006 21:52 Uhr von noxon
 
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@Psycho: ach du programmierst auch Betriebssysteme in den Umfang wie Windows oder Unix und das auch noch ohne Fehler ?! dann Hut ab .
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11.01.2006 21:53 Uhr von kathleenchristine
 
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Fein: da kann man aber auch noch eins draufsetzen : Richtig schön wird es erst mit Viren per mail, dann erst ist die Geschichte rund und es kommt unbändige Freude auf.
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11.01.2006 21:54 Uhr von summertime
 
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@psycho: Du bist jedenfalls kein Programmierer.... sonst hättest Du so einen Satz nicht von Dir gelassen.
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11.01.2006 22:46 Uhr von Sev
 
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So sieht´s aus: Wir entwickeln ebenfalls größere Softwareprojekte. Da ist es völlig unmöglich, ein Programm auszuliefern, das auf Anhieb 100% perfekt läuft. Nicht wenn man die eng gesteckten Termine der Kunden/Vorgesetzten einhalten will.

@psycho: befreie dich von der Illusion, ein Programm sei ähnlich präzise herzustellen, wie beispielsweise ein passgenaues Bauelement eines Flugzeugs.
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12.01.2006 00:16 Uhr von Buster_
 
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Nicht hilfreich: "PC-Experten warnen nun ausdrücklich erneut vor E-Mails mit Anhängen."

Zu allgemein, es handelt sich hier ja vermutlich nur um ausführbare Dateien als Anhang. Wenn mir also jemand eine PDF Datei als Anhang kann ich die doch gefahrlos öffnen (ja ich weiß es gibt auch Scripte für PDF). Man könnte ja noch erwähnen das schlechte Emailprogramme die tatsächliche Dateiendung nicht immer klar anzeigen (OE).


"Microsoft rief parallel alle Windows-Nutzer auf, umgehend den bereitgestellten Patch zu installieren."

Welcher Patch? kann man nicht die KB Nummer angeben? Oder geht es um einen Patch der schon am letzten Patchday angeboten wurde?
Alles nur Panikmache. Wenn man min. Brain 1.0 verwendet und regelmäßig updatet, hat man auch mit Windows keine Probleme.
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12.01.2006 00:23 Uhr von Borgir
 
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oh man oh man: laufend solche meldungen. das ist doch nix neues mehr dass laufen irgendwelche fehler oder lücken im betriebssystem auftauche. solange es so kaputte gibt, die sich einen spaß daraus machen andere zu schädigen, solange gibt es auch sicherheitslücken. scheiß hacker
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12.01.2006 01:07 Uhr von hampfboy
 
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@Sev: "Da ist es völlig unmöglich, ein Programm auszuliefern, das auf Anhieb 100% perfekt läuft. Nicht wenn man die eng gesteckten Termine der Kunden/Vorgesetzten einhalten will."

*MEGALOL*

1) Auf Anhieb richtig ? Wann kann ich den deiner Meinung nach als Kunde erwarten, das mein mehr als 100 Euro teures, fast schon überholtes und zigmal gepatchtes WinXP MIT SP2 (soviel zu "Auf Anhieb) mal ordentlich funzt ?
2)Dann ist das ein Problem der Programmierer, Manager und Entwickler, aber doch nicht des Kunden Schuld. Wenn die Firmen mehr Zeit brauchen, dann sollen sie nich schon zwei Jahre vorher sagen "Wir haben ein soooo tolles und total fertiges Produkt, kauft bei uns" sondern sollen das weiterentwickeln, bis zuminstestens die groben Sachen raus sind.
Kein Produkt muss auf Anhieb perfekt funktionieren, aber ausschließlich die Softwareindustrie erlaubt sich in so gigantischem Ausmaß, nicht getestete, fehlerhafte oder gar unfertige Produkte herauszubringen, und wenn du uns Kunden damit beruhigen möchtest, das das alles zum System gehört, dann ist das nicht verständlich, sondern macht das ganze nur noch dreister.
Was würdest du sagen, wenn du ein Auto kaufst, welches keine Gurte hat, weil dazu "einfach keine Zeit" mehr war ? Schwachsinn.
Der Kunde will nicht nur ein fertiges Produkt, er hat das Recht darauf, und sollte es so sein, das das aus Produktionsgründen nicht möglich ist, dann muss er darüber in vollem Ausmaße informiert werden, und zwar BEVOR er das Produkt kauft. Erst scheffeln und dann die Nase zeigen geht nicht.
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12.01.2006 02:32 Uhr von Kampfpudel
 
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@Borgir: "scheiß hacker"

Ein Ehrenkodex von Hackern besagt, daß ein Kopierschutz oder Sicherheitssystem nur zum eigenen Verständnis umgangen (geknackt) werden darf, nicht aber, um anderen vorsätzlich in jeglicher Form Schaden zuzufügen.
Ziel ist es, die Unsicherheit eines Systems aufzuzeigen und getarnte Unterprogramme, die zur Ausspionierung des Users (Verletzung der Privatsphäre) dienen zu entlarven.
Viele Programme kommen aufgrund des Marktdruckes und der Profitsucht tatsächlich unausgereift und voller Fehler in die Geschäfte und sorgen beim Kunden für permanente Verunsicherung, da die für bares Geld versprochenen Features die Erwartungen nicht erfüllen. Andere Programme beobachten unbemerkt das Userverhalten, dessen Gewohnheiten und senden diese den Unternehmen, damit diese ihre "Erfahrungen" in ihre Produkte einfließen lassen können, um aber letztendlich nur den Verkauf (Gewinn) zu steigern und andere Unternehmen zu ruinieren, ihnen einen Schritt voraus zu sein.
Da das zwangsläufig zu einer Monopolisierung des Weltmarktes und einer Verzerrung der Wettbewerbsfreiheit führt, finde ich es legitim, wenn es Leute gibt, die das zu verhindern versuchen.
Und wenn ich schon Geld für ein Betriebssystem verlange, muß ich wenigstens gewährleisten können, daß es den heutigen Anforderungen von Sicherheit und Stabilität genügt. Wenn ich das nicht kann, darf ich dafür kein Geld verlangen oder muß es in Absturzsystem umbenennen, so einfach ist das.
Ich finde es gut. daß es Hacker gibt, so wie es in der DDR "Dissidenten", "Rädelsführer", "Abtrünnige" und sonstige "Systemgegner" gab. ;-)
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12.01.2006 03:09 Uhr von Gunny007
 
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Windows-Update KB908519: Das Windows-Update KB908519 soll eine Schwachstelle bei eingebetteten Webschriftarten schließen. Betroffen sind alle Windows-Versionen. Laut Microsoft können Angreifer über diese Lücke ein System übernehmen und kontrollieren. Die Sicherheitsanfälligkeit entsteht durch die Art der Behandlung von ungültigen eingebetteten Webschriften. Surfer müssen dazu nur eine entsprechend manipulierte Webseite besuchen oder eine präparierte eMail öffnen.

Alles was mit software läuft wird mit bugs ausgeliefert.
die halbwertszeit von software beträgt ja nicht mal mehr drei monate.
der kunde will immer up to date sein. das sind dann die folgen.
und solange es haker gibt.....
die nachricht ist vom onComputer Newsletter von t-online.
Ebenso unbeliebt wie Microsoft.
ich verstehe nur nicht wieso um die 99 % der user windows benutzen.
linux ist halt so unwichtig daß solche meldungen, und die gibt es zur genüge, viel zu nichtig sind um darüber zu sprechen.
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12.01.2006 06:25 Uhr von MRPink
 
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ich sag nur: Sack Reis in China

ist ja nix neues. was will man machen. hacker finden immer eine sicherheitslücke. nix kann 100% sicher sein.

also nicht aufregen sondern patch downloaden
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12.01.2006 07:33 Uhr von Schafschen
 
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wobei: ich den titel der news lustig finde.

"Kritische Sicherheitslücken bei Microsoft"

hört sich an als hätten die nen loch in der wand ihrer firma oder so :D
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12.01.2006 09:13 Uhr von MTQC
 
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danke Gunny: für das Anbringen
klar hat Mircosoft nen Haufen sch** gebaut mit dem Windows und das wird mit Vista so weitergehen (soviel zu: Aus Fehlern lernt man) und sobald Du (@Psycho) mal irgendetwas programmierst, mal davon ab, dass Du irgendwas irgendwo zusammenklickst, wirst Du mitbekommen oder viel mehr schätzen lernen, welche Glanzleistung es ist .. es ist nicht, einfach dem PC zu sagen was er machen soll, sondern "alles" andere zudem auch noch, alles was passieren könnte zu bedenken (mehr als nur grob beschrieben) und das ist wie hier schon erwähnt, einfach nicht machbar ...
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12.01.2006 09:31 Uhr von Buster_
 
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@Kampfpudel: Du kannst ja tolle Märchen erzählen, also das mit dem Ehrenkodex der Hacker finde ich klasse.

Aber bevor das auf ein Diskurs über den Begriff Hacker hinaus läuft, die Kommentare mit diesem Begriff meinten sicher nicht diese Ehrenhaften Computergangster sondern die bösen Hacker und Scriptkiddies die laufend tausende Zombie-PCs steuern, Datendiebstahl betreiben und mit Würmern und Viren Milliardenschäden verursachen.
Allerdings habe ich bei den vielen Geschädigten nicht einmal Mitleid. Trozt der vielzahl solcher News wie in der Quelle, sehe ich täglich Rechner mit veralteten Virensignaturen, ohne aktuelle Updates des OS und der Anwendungen und höre auch immer wieder das die Leute auf alles klicken was sie unter den Mauszeiger bekommen. Da haben es die Dailer-, Trojaner-, Virenverbreiter nicht schwer.

@Gunny007
Linux ist auch nicht per se sicher. Schau dir die Advisories bei Secunia mal an, da gab es letztes Jahr annähernd genauso viel für den Linux Kernel wie für Windows XP. Nur User die Linux nutzen haben meist mehr Kenntnisse oder jemand der das System vernünftig konfiguriert hat. Sollte Linux mal DAU-tauglich werden und alles mit einem Mausklick funktionieren wird das auch dort anders aussehen.
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12.01.2006 09:58 Uhr von Sev
 
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@hampfboy: Es ist durchaus auch des Kunden Schuld, wenn er den Entwicklern permanent in den Ohren hängt, daß er das Produkt dringend benötigt und daß es doch endlich bald fertig sein muss. Warum kommen denn so viele fehlerhafte Spiele auf den Markt? Weil die Communities den Entwicklern permanent vorjammern, daß sie das Spiel endlich haben wollen. Jedes Mal wieder ist zu hören, we scheiße die Entwickler sind, weil sie ein Produkt wieder und wieder verschieben müssen, weil´s noch nicht den Qualitätsansprüchen entspricht. Und um den Markt dann zu befriedigen und Kunden nicht zu verlieren, die abspringen würden, wenn die Entwicklung zu lange dauert, setzt die Qualitätssicherung des Publishers die Messlatte für die Anforderung halt ein wenig niedriger an. Das führt zu einem früheren Release-Termin, jedoch auch zu einem unfertigen Produkt. So sieht es leider aus, glaub es mir!

Und eine fehlerhafte Software mit einem Auto zu vergleichen, das keine Gurte besitzt... ich finde, der Vergleich hinkt ein wenig. Da würde eher ein Auto drauf passen, das ab und zu mal nicht anspringt. Und DAS kommt durchaus vor. Gurte sind nunmal ein essenzieller, gesetzlich veranlagter Bestandteil eines jeden Autos. Das ist in der Software (natürlich nicht gesetzlich geregelt) zum Beispiel die Bedienoberfläche. Diese ist bei Windows vorhanden und funktioniert auch. Die Sicherheitslücken würde ich eher mit unzuverlässigen Türschlössern vergleichen. Und davon merkt der Kunde ähnlich der Sicherheitslücken bei Windows erstmal nichts, bis einer ins Auto respektive Betriebssystem einsteigt. Und das ist sowohl bei Autos, als auch bei Software grundsätzlich der Fall.

Glaub mal nicht, daß neue Autos 100% perfekt und ausgereift auf den Markt kommen! Auch und gerade neue Modelle haben IMMER irgendwelche Kinderkrankheiten, die sich mit fortschreitendem Modell-Alter erst langsam beheben. Das ist bei Software genau das gleiche.

Fakt ist: es ist einfach für einen Entwickler völlig unmöglich, alle Aspekte seines Programms in Kombination mit anderen Programmen absolut und uneingeschränkt zu testen und alle Fehler zu beheben, also ab Start eine absolut DAU-/idiotensichere Software auszuliefern. Und da kann nunmal nur der Kunde helfen, die Kinderkrankheiten zu finden und auszumerzen. Das nennt man Querdenker-Faktor. Der Kunde ist ob seiner Unwissenheit und Naivität ("Das muss doch eigentlich auch funktionieren...") fähig, mit einem Programm Dinge anzustellen, von denen der Entwickler des Programms gar nicht mal zu träumen wagte. Und selbst wenn... was meinst du würde es an Zeit und vor allem Geld kosten, alle Aspekte und Funktionen eines Programms - gerade von der Größe eines Betriebssystems wie Windows - zu testen und jeden Fehler zu beheben? Was meinst du, was die Programme den Kunden dann kosten würden?

Also komm mal bitte runter auf den Boden der Tatsachen!

Und wir zeigen dem Kunden auch nicht die Nase, sondern kümmern uns um Fehler, die ihm auffallen. Sie werden behoben und in der nächsten Version oder in Form eines Patches repariert. Das ist nunmal Gang und Gäbe.
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12.01.2006 16:33 Uhr von MTQC
 
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@sev: wow, Hut ab ...Das nenn ich mal einen Beitrag *!*.. stimme Dir in jeden mehr als nur ausführlichen Punkt zu!

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