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Krankenkassen befürchten drastische Einschnitte bei der medizinischen Versorgung

Die Sparpläne des Ministeriums für Gesundheit würden die Kassenpatienten finanziell überfordern. Ein großer Teil der Patienten würde davon betroffen sein, schätzten die Verbände der gesetzlichen Krankenkassen.

Die einzelnen Kassen könnten die Medikamente «um bis zu 65 Prozent» geringer erstatten als zum jetzigen Zeitpunkt. Die medizinisch notwendige Versorgung von Medikamenten zum festen Betrag würde so erschwert.

Ein Vorschlag des Ministeriums, den Kassen Rabatte der pharmazeutischen Industrie anzubieten, sei keine Lösung. Das Ministerium will so ungefähr eine Milliarde Euro im Jahr einsparen.


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WebReporter: alexolaf
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Krank, Krankenkasse, Versorgung
Quelle: www.n-tv.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.01.2006 20:12 Uhr von alexolaf
 
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und wieder wird an einer stelle gespart,wo man nicht sparen darf. In der Krankenversorgung ist schon genug gekürzt worden.
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11.01.2006 21:46 Uhr von kawa
 
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Zum Glück Privat versichert! Bin ich froh nach langer Beitragszeit nun endlich privat versichert zu sein. Die gesetzliche kostet ein Vermögen gegenüber der Privaten, und der Versicherungsschutz wird immer schlechter. Ich zahle jetzt monatlich 270 Euro bei der privaten, und bin ab 57 Beitragsfrei. Bei der Gesetzlichen müsste ich Einkommensbedingt etliches mehr bezahlen, und das bei den beschissenen Leistungen.

Zum Thema: Das wird immer schlechter bie unseren Kassen, wie auch die Lage der gesamten BRD, wenn wir Pleite sind zieh ich nach Ungarn in unser anderes Häuschen. Da kann man noch Vernünftig leben.

MFG
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11.01.2006 21:53 Uhr von marshaus
 
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die spinnen: ja, was machen die mit denen die es nicht bezahlen koennen, sterben lassen oder was haben die sonst vor.
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11.01.2006 22:43 Uhr von mk23
 
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ja sicher @marshaus was sonst: der abbau geht immer weiter und wenn die menschen endlich aufwachen ist es zu spät
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11.01.2006 23:26 Uhr von Troll-Collect
 
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Hier einer der Gründe: "Bei der Gesundheitsreform geht es um viel Geld. Dementsprechend viele Lobbygruppen mischen mit. Neben der Pharmaindustrie sind Apotheker- und Ärzteverbände, Krankenhausvertreter, Krankenkassen und Patientenvertretungen beim Machtpoker beteiligt. So unterschiedlich wie die Interessen sind auch die Kritikpunkte. Einig ist sich die Gesundheits-Lobby allerdings in einer Hinsicht: Sie will sämtliche Kosten, die ihr entstehen sollen, von sich abwälzen. Plusminus wollte wissen: Schafft es die Gesundheits-Lobby, ihr Ziel durchzusetzen?"
http://www.ndrtv.de/...


Der andere Grund sind Gesunde, Leute mit hohem Einkommen und Alleinstehende, die sich in die Private absetzen, während Personen mit Vorerkrankungen, Familien mit Angehörigen und Geringverdiener in die Gesetzliche abgeschoben werden.
Oder welche Private versichert einen Arbeitslosen (womöglich noch mit Vorerkrankungen) für 100 Euro ?
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12.01.2006 00:04 Uhr von Troll-Collect
 
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@Bleissy: Die Zuzahlung mußt du erst einmal leisten, sprich Rezepte, Praxisgebühr oder hier Krankenhaus.
Wenn du 2% des "Einkommens" erreicht hast (liegt bei ALG2 so um 80 Euro) kannst du dich für den Rest des Jahres befreien lassen (bei der Krankenkasse).
Wenn alles auf einmal kommt (wie bei Krankenhaus) heißt es in diesem Monat also Gesundheit oder Essen.

Übrigens: Die Befreiung gilt nur für Bereiche, die eine Kassenleistung sind (wo also ZUgezahlt wird). Aus dem Leistungskatalog gestrichene Sachen wie Brille, rezeptfreie Medikamente usw, fallen nicht darunter, die mußt du dann immer noch selber zahlen.
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12.01.2006 00:07 Uhr von Troll-Collect
 
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"und dann ist zuhause noch kein strom kein telephon noch nichts anderes bezahlt !"

Bisher haben sie den Regelsatz sogar gekürzt, weil brauchst ja keine Lebensmittel selber kaufen.
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12.01.2006 00:51 Uhr von JFranklin
 
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Problem mit dem Gesundheitssystem: Das hat schon lange angefangen und es gibt immer mehr Einschränkungen. Zum Beispiel wird schon lange die Brille nicht mehr gezahlt, obwohl jemand der stark Kurzsichtig ist ohne Brille schlicht arbeitsunfähig ist.
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12.01.2006 00:55 Uhr von Borgir
 
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versorgung jetzt schon bescheiden: die krankenkassen zahlen ja selbst medizinisch notwendige op´s oder kuren oder sonstige behandlungen nicht mehr. schuld sind aber weder regierung noch pharmaindustrie (ausnahamsweise mal nicht) sonder die kassen selbst. unnötige ausgaben in der vergangenheit, milliarden in geschäftsstellen gesteckt, milliarden den vorständen in den hintern gesteckt. und der kassenpatient der eh schon viel zu hohe beiträge zahlen muss, soll dieses selbst gebuddelte finanzielle loch schließen. lachhaft, ehrlich lachhaft.

wie lange lässt sich die bevölkerung von kassenbossen, industriebossen und politikern noch auf der nase rumtanzen.
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12.01.2006 05:10 Uhr von Eddy_dr_Zivi
 
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@Autor: Solange wir Gesundheitsminister ohne Medizinstudium haben wird dies auch so bleiben.
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12.01.2006 18:04 Uhr von fnalk
 
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@kawa: also wenn ich so einen scheiß schon höre...

dann verpiss dich doch... ein verblendeter Spasst weniger.
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12.01.2006 21:18 Uhr von kawa
 
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@fnalk: Ja gerne, der Untergang steht bevor und meine Familie und Ich wollen dan nicht mehr hier sein!

Wenn du ein Problem damit hast dann arbeite was!

MFG
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13.01.2006 15:37 Uhr von ArrowTiger
 
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@kawa: Ein "Gutes" hat das ja: So lange die Möglichkeit einer erhöhten Abrechnung für Privatpatienten besteht, wird es wenigstens noch Kassenarztpraxen geben. Die können sich oft nur noch durch Privatpatienten tragen.

Ich denke, daß ist auch so politisch gewollt, eine staatliche Subventionierung der Privatversicherungswirtschaft also (ähnlich der Riester-Rente, mit anderen Mitteln). So aber kann man in der Politik an der heiligen Kuh "Beitragsstabilität" festhalten - wie unsinnig so ein Angang auch ist. Schließlich hat man einer Lobby zu dienen! Sollte jedoch jemals jeder, der es wünscht, mit gleichen Vertragsbedingungen in eine Privatversicherung aufgenommen werden müssen, würden diese Unternehmen bei erzwungener Beitragsstabilität noch viel schneller in die Knie gehen, als die Gesetzlichen.

Im übrigen gehörst Du als Privatversicherter zu den beliebtesten Opfern der Medizin, wenn es um unsinnige OPs oder Behandlungen geht. Da lässt sich nämlich gut Geld mit Dir machen... ;-)
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13.01.2006 18:55 Uhr von kawa
 
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@ArrowTiger: Ja das mit den unsinnigen Anwendungen weiß ich, jedoch, sehen mich die Ärzte sowiso nicht! Nur wenn se mich reintragen. Außer der Zahnarzt natürlich.

Ich habe überhaupt keine Zeit krank zu sein, denn wenn ich krank bin verdiene ich auch keine Kohle.
Das ist der Nachteil der Selbständigkeit, krank sein bedeutet Einkommensausfall.

Die sollen doch die ganzen unsinnigen Krankenkassen abschaffen, dann werden auch die Verwaltungskosten sinken, und nor noch wie früher die AOK zulassen.

MFG

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