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Pömmelte: Zwölfjähriger Äthiopier von Rechtsextremen auf offener Straße verprügelt

In Pömmelte im Landkreis Schönebeck (Sachsen-Anhalt) hat eine Gruppe Rechtsradikaler im Alter von 14 bis 19 Jahren bereits am Montag einen zwölfjährigen Äthiopier auf offener Straße angegriffen und krankenhausreif geschlagen.

Zunächst wurde der farbige Junge mit Faustschlägen und Fußtritten malträtiert, ehe sie eine brennende Zigarette in seinem Gesicht löschten. Unter vorgehaltener Schusswaffe musste der Afrikaner ihre Springerstiefel ablecken; dabei filmten sie ihn.

Die Magdeburger Staatsanwaltschaft ließ die Täter vorläufig festnehmen. Sachsen-Anhalts Innenminister Klaus Jeziorsky (CDU) äußerte sein Mitgefühl für den Zwölfjährigen und wies darauf hin, "zu welchen schrecklichen Taten rechtes Gedankengut führt".


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WebReporter: Junginho
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Straße, Recht
Quelle: www.netzeitung.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.01.2006 21:08 Uhr von ciaoextra
 
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satzbau: eine zigarette löscht man nicht. hatten die etwa wasser dabei? mit wasser löscht man. eine zigarette drückt man aus.
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11.01.2006 21:10 Uhr von prod1gy
 
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[edit; Titel editiert: nicht so ganz krass bitte;xmaryx]

Elendiges dummes rechtsradikales Pack, muss sich als Gruppe an einem 12-jährigen vergehen. Was man mit diesem Abschaum tun sollte, spare ich mir an dieser Stelle lieber.
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11.01.2006 21:13 Uhr von Junginho
 
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^^ich bitte dich: Mittlerweile solltest auch Du die Regeln auf SSN kennen. In der Quelle wird die Formulierung "ausdrücken" benutzt, also war mit diese verbaut. Dass "löschen" in diesem Zusammenhang nicht optimal ist, weiß ich selbst, aber das Wort erfüllt seinen Zweck. Hätte ich "ausmachen" gewählt, wäre es m.E. eine zu umgangssprachliche Formulierung gewesen.

Nichts für ungut, werde mir mal Deine Nachrichten zu Gemüte führen .... müssen ja super Formulierungen sein, wenn Du so drauf bist. ;-)
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11.01.2006 22:40 Uhr von dooh_nibor
 
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Mutig noch mehr MUT haben diejenigen gezeigt, die zugeschaut haben und nichts unternommen haben. Auch diese sind schuldig; denn durch nichts tun, leisten sie (ob sie wollen oder nicht) moralische Unterstützung.
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11.01.2006 23:08 Uhr von Buster_
 
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Afrikaner? Wo steht in der Quelle etwas von Afrikaner? Nach anderen Quellen ist der Junge ein Deutscher Staatsbürger.
http://www.baz.ch/...

Auch wenn die Empörung jetzt groß ist, wird dort vermutlich nichts passieren. Der Landkreis Schönebeck macht auch nicht das erste mal Schlagzeilen wegen Rechtradikale.
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11.01.2006 23:38 Uhr von Buster_
 
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Aussagen des Buergermeisters: ------
Der ehrenamtliche Bürgermeister der 700-Seelen-Gemeinde, Thomas Warnecke, zeigte sich gestern gegenüber dieser Zeitung schwer betroffen. "Solche Probleme hatten wir hier noch nie" -----
http://www.lvz-online.de/...

Genau diese Ignoranz der Verantwortlichen führt dazu das ganze Landkreise in der Ostzone von den Nazies domminiert werden. Und die ganzen Kameradschaften der „Selbstschutz Sachsen-Anhalt“ dürfen weiter ungehindert und feige Wehrlose Bürger überfallen

Ausgerechnet Schöneberg hatte nie ein Problem?

"Dort wollte man ein »Forum gegen Rechts« ins Leben rufen. Bei der Gründungsversammlung tauchten jedoch rund 30 Nazis auf, die Veranstaltung wurde schnell zu einer rechten Propagandashow. Ein Mitglied der Kameradschaft Schönebeck konnte zudem ungehindert die Veranstaltungsteilnehmer fotografieren. Das Vorgehen hat seine Wirkung nicht verfehlt: Beim nächsten Mal zogen es die Veranstalter vor, die NPD lieber gleich einzuladen. "
http://www.nadir.org/...
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11.01.2006 23:47 Uhr von ChuckYeager
 
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Armes Deutschland: Wenn Deutschland wirklich mal "frei" von seiner Vergangenheit heute leben möchte, muß dafür gesorgt werden, daß solche...wie soll ich sie nennen? Unmenschen? sich nicht mal mehr zeigen dürfen.
Die Strafen sollten "angepasst" werden.
Sagt übrigens auch einer meiner besten Freunde.
Und der ist Bulle.
Interessant ist, und ebensolches berichtet er zuweilen, daß es ein Schema gibt:
Bei einem gewalttätigen Türken haben Polizisten eher wenig Probleme, Russen "kämpfen" bis zuletzt und werden als gefährlich eingestuft. Nazis werden nicht ernst genommen, da sie nur in Gruppen bereit sind "gefährlich" zu werden.
Zeigt sich hier auch wieder.
Immerhin war der Kleine ja schon altersmässig im zweistelligen Bereich...
Feiges Pack...
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11.01.2006 23:50 Uhr von x-fusion
 
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seltsam da muss ich doch bei der "ich bin deutschland"-kampagne etwas übersehen haben :(
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12.01.2006 00:19 Uhr von Borgir
 
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tolle helden: diese braune pack. zu fünft einen zwölfjährigen verprügeln. tolle leistung. dieses elende pack. eine schande dass solche leute frei rumlaufen dürfen. und das schlimmste: den jungs die 14 sind, passiert nicht mal was. elendes braunes gesindel.
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12.01.2006 09:30 Uhr von MTQC
 
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wichtige Punkte: in meinen Augen wären wohl auch, dass diese festgenommen haben und der kleine nun im Krankenhaus liegt... also ist er noch schlimmer zugerichtet wurden, als es für mich in Deiner Zusammenfassung zu erkennen war...
Was diese Szene o.ä. angeht ist denken wohl zuviel verlangt, aber was da seinen Anfang hat, endet (einzig auf das Denken bezogen) in der Regierung...
Wenn ich soetwas lese, wäre Gewalt manchmal doch eine Lösung, man sollte den Spinnern echt mal zeigen, wie es ist soetwas zu erleben...
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12.01.2006 09:51 Uhr von Buster_
 
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@MTQC: Gewalt gegen Rechts ist sicher keine Lösung. Aber es wäre gut wenn die Politiker erstmal das Problem mit den Skinheads und Nazies erkennen würden, sich nicht Blind stellen wie der Bürgermeister von Pömmelte und viele andere Politiker.
Auch wäre es gut wenn man den Rechten nicht wehrlos jeden Raum abgibt. Ich kenne Beispiele in Brandenburg wo Jugendzentren einfach von Rechten übernommen wurden. Da geht kein normaler Jugendlicher mehr hin. Die Kuschelpädagogik der zust. Sozialarbeiter war alles andere als Hilfreich. Dann sollte auch die Exekutive tätig werden. Wie oft sieht den die Polizei bei kleineren Taten zu ohne etwas zu tun. Jeder Hitlergruß, jeder SiegHeil Schrei muss unnachgiebig zur Anzeige gebracht werden. In den Kneipen, Jugendzentren der Rechten Szene würde ich jeden Tag Beamten schicken, um mal nach den Rechten zu sehen. Und der Gesetzgeber sollte überlegen ob Körperverletzung sowie Taten wie diese hier wirklich mit dem richtigen Strafmaß bedacht sind und ob die Richter die vorhandenen Straßmaße nicht auch mal konsequenter ausnutzen sollten.
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13.01.2006 21:30 Uhr von ChuckYeager
 
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@Buster: *zustimm.

Der Staat braucht doch Geld?!
Na, wie wäre es dann, bei jeder noch so kleinen Gesetzesübertretung (angefangen von rechtsradikalen Äusserungen etc.) einfach mal Geld abzuknüpfen.
Kann gleich auch ruhig etwas mehr sein.
Die Kasse beim Staat füllt sich, es müssen weniger ehrbare Leute 1-Euro-Jobs machen - und das Schrumpfen der Substanz wird den rechten Spinnern richtig weh tun.
Immer mal wieder einen Polizisten zu Treffs wie besagten (Jugendzentrum) hinschicken, abkassieren.
Das Pack hört schon freiwillig auf zu "grüßen", wenn sie wieder mal Mama anpumpen müssen, zum vierten Mal im Monat.... >:)
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13.01.2006 22:17 Uhr von ludewig
 
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Das hat mit "Rechtsradikal" nichts zu tun, Sowas ist einfach nur DUMM und PRIMITIV.

Hier hilft nur noch eins : ARBEITSLAGER !

Aber unsere "Besserungs-Justiz- Fraktion" plädiert ja für die "körperliche und geistige Unversehrtheit" der
"therapierbaren, irregeleiteten Jugendlichen",
gleichzeitig ist das eine Gelegenheit
über die "Rechten" zu schimpfen und zu polemisieren,
ohne einen Weg aus dem Dilemma aufzuzeigen.

Dieselbe Problematik zeigt sich doch schon in
Heinrich Hoffmanns "Struwwelpeter", und den kann man doch kaum als "Rechtsradikal" bezeichnen :

"Es ging spazieren vor dem Tor
Ein kohlpechrabenschwarzer Mohr.
Die Sonne schien ihm aufs Gehirn
Da nahm er seinen Sonnenschirm.
Da kam der Ludwig hergerannt
Und trug sein Fähnchen in der Hand.
Der Kaspar kam mit schnellem Schritt
Und brachte seine Bretzel mit;
Und auch der Wilhelm war nicht steif
Und brachte seinen runden Reif.
Die schrie´n und lachten alle drei
Als dort das Mohrchen ging vorbei,
Weil es so schwarz wie Tinte sei!
......."
(http://www.gedichte-garten.de/...)

(...und mit diesem "Ludwig" identifiziere ich mich nicht, im Gegenteil, ich distanziere mich vo dem...)

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