11.01.06 10:13 Uhr
 566
 

Sexualforschung bedroht: Uni Frankfurt will renommiertes Institut dichtmachen

Aufbauend auf den Erkenntnissen Sigmund Freuds über Psychoanalyse und moderne Sexualforschung hatte Magnus Hirschfeld 1919 in Berlin das berühmte "Institut für Sexualwissenschaft" gegründet, das von den Nazis dann geschlossen wurde.

40 Jahre später war ein neues Institut in Frankfurt gegründet worden, das heute die zweitgrößte sexualwissenschaftliche Fachbibliothek der Welt nach dem Kinsey-Institut besitzt. Nun soll die Finanzierung eingestellt werden, es geht um 500.000 Euro.

Der Gründungsdirektor Volkmar Sigusch, der nächstes Jahr in Rente geht, betont die Notwendigkeit einer unabhängigen Sexualforschung, doch der Fachbereichsrat Medizin, der über den Etat entscheidet, hält das Institut für überflüssig.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: snickerman
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Frankfurt, Uni, Institut
Quelle: www.sueddeutsche.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Österreich: Schlangen entfliehen dem Wetter in Gärten und Hausflure
Nasa: Außerirdisches Leben auf neu entdecktem Planeten KOI 7711 möglich
ThyssenKrupp will den Aufzug neu erfinden: Vertikal und horizontal ohne Seile

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
11.01.2006 10:00 Uhr von snickerman
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das wäre eine Katastrophe und eine Schande! Das Thema ist und bleibt aktuell, aber das können diese Handwerker nicht verstehen. Diese klinischen Ärzte haben nicht die geringste Ahnung von der Forschung, die sie plattmachen wollen. Der Verlust wäre unwiederbringlich.
Kommentar ansehen
11.01.2006 11:38 Uhr von zwed120281
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
ist auch richtig so: ich finde dass wir genug wissen über Sex und menschliche Fortpflanzung dass wir uns weiter vermehren können. mehr wollen wir gar nicht wissen ! stimmt??
Kommentar ansehen
11.01.2006 12:25 Uhr von Hainz
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ zwed120281: ich find dein kommentar ziemlich oberflächlich und unüberlegt. denn zum einen gehen dadurch wieder arbeitsplätze verloren und zum anderen forschen die ja nicht nur wie man sex hat, sondern ich nehm mal an auch über krankheiten und deren verbreitung.

aber das wir schon genug über sex wissen stimm ich zu (und ich bin noch nichtmal volljährig!!!).

greez
Kommentar ansehen
11.01.2006 13:41 Uhr von vv.sechtin
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Manche sähens natürlich gerne: wenn man Menschen mit von der "Norm abweichender" Sexualität gleich wieder in die geschlosse Anstalt oder ein ordentliches Umerziehungslager stecken würde.

Daß dahinter am einen Ende des Spektrums eine Menge realen Leidens, am anderen ein kriminelles Potential steht - egal, einfache Lösungen für einfache Gemüter! Zack, ab in die Klappse.
Kommentar ansehen
11.01.2006 15:14 Uhr von zwed120281
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Krankheiten? das sollen bitte andere Ärtzte übernehmen,

Arbeitsplätze ja aber bitte nicht mit sexuallforschung,erstmal sollen wir aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse umsetzen, was bringt das wenn wir immer mehr entdecken aber nicht nutzen, daher kann diese Sexualforschung für paar jahrzente zugemacht werden.
Kommentar ansehen
11.01.2006 15:26 Uhr von snickerman
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Dieter Nuhr grüßt zwed120281
Kommentar ansehen
12.01.2006 10:09 Uhr von zenon
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@zwed: Ich sehe, du bist aufgeklärt über den Biene - Blume Sachverhalt! Aber vielleicht gibts noch andere, die davon hören wollen... ;-)

Refresh |<-- <-   1-7/7   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Kein Benefizspiel Chemnitzer FC gegen Dynamo Dresden wegen Sicherheitsbedenken
Schottland: Neues Unabhängigkeitsreferendum soll erst nach Brexit kommen
Kündigungen bei CNN wegen Fake-News: Donald Trump fühlt sich bestätigt


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?