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Umweltgifte führen zu Eisbär-Zwittern

Ein Team von Wissenschaftlern aus Kanada, Alaska, Dänemark und Norwegen hat unter Eisbären in der Arktis eine überraschend hohe Häufigkeit an Zwittern festgestellt. Grund dafür ist die Verseuchung der Umwelt mit bromhaltigen Flammschutzmitteln.

Über die Nahrungskette gelangen die Schadstoffe in die Eisbären, wo sie sich im Fettgewebe anreichern und die Funktion von Schilddrüse, Keimdrüsen und Gehirn beeinträchtigen.

Augenfälligste Folge ist die Entwicklung männlicher Geschlechtsorgane bei je einem von 50 weiblichen Eisbären. Die Wissenschaftler befürchten, dass die Schadstoffe die ohnehin bedrohte Eisbärenpopulation (ssn berichtete) noch weiter dezimieren.


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WebReporter: chithanh
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Umwelt, Eisbär
Quelle: news.independent.co.uk

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.01.2006 01:35 Uhr von chithanh
 
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Aus der Quelle geht nicht hervor, ob die Eisbären echte Hermaphroditen oder nur Pseudo-Hermaphroditen sind. Anzunehmen ist wohl Letzteres.
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12.01.2006 09:25 Uhr von zenon
 
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Bitte? Aber wie kommen diese bromhaltigen Flammschutzmittel nach Kanada, Alaska usw.?
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12.01.2006 17:47 Uhr von chithanh
 
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@zenon: Aus der Quelle:
"The pollutants are carried northwards from industrialised regions of the US and western Europe on currents and particularly on northbound winds."

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