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Chef von Continental fordert von Deutschen 42,5-Stunden-Woche

Der Chef des Reifenherstellers Continental, Manfred Wennemer, fordert von den deutschen Arbeitnehmern künftig eine 42,5-Stunden-Woche. Als Alternative dazu könne auch der Urlaub gekürzt werden.

Wennemer verspricht sich von dieser Forderung einen Wirtschaftsaufschwung. Die Bundesrepublik sei "nicht das Land der Seligen, in dem niemand arbeiten muss und es dennoch allen gut geht".

In drei bis vier Jahren sei es selbstverständlich, mindestens 40 Stunden die Woche zu arbeiten. Continental plant bereits die 40-Stundenwoche bei gleichem Lohn im eigenen Konzern. Zudem werden 320 Mitarbeiter im Werk Hannover-Stöcke entlassen.


WebReporter: artefaktum
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Chef, Woche, Stunde
Quelle: www.rp-online.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.01.2006 19:02 Uhr von artefaktum
 
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Diejenigen die Arbeit haben, arbeiten länger bei gleichem Lohn. Um die Arbeitslosen kümmert sich ja der Staat. Nach dem Motto "Gewinne privatisieren, Lasten der Allgemeinheit aufbürden".
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10.01.2006 20:05 Uhr von dragon08
 
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Rückentwicklung: ist auch eine Entwicklung.

Alles für den Höchsten Profit !





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10.01.2006 20:14 Uhr von rheih
 
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Arbeitszeit: ""Die Bundesrepublik sei "nicht das Land der Seligen, in dem niemand arbeiten muss und es dennoch allen gut geht".""

Allen geht es gut??? Und was ist mit den fünf Millionen Arbeitslosen in Deutschland???

Wenn die, die Arbeit haben noch länger arbeiten, wird sich die Arbeitslosenzahlen weiter erhöhen....

Und je mehr Arbeitslose es gibt, desto schlechter sieht es bei der Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung aus...

Es geht hier nur den Manager gut, die dumme Reden schwingen und Millionen-Gehälter kassieren....
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10.01.2006 20:50 Uhr von drissperado
 
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Der Mann hat grundsätzlich recht, aber dass seine Firma bei super Gewinnen (im Gesamtkonzern) rumheult finde ich erbärmlich und ist

wirklich reine (oftmals kurzfristige) Gewinnoptimierung (schlechtes Image....) => weniger Verkäufe=> mehr Entlassungen => weniger Käufer => usw.

Grundsätzlich kann sich aber auch wirklich nicht mehr jeder Betrieb 35h bei vollem Gehalt (verglichen mit selber Arbeit für 40h) leisten, da müssen die A´nehmer natürlich auch mit anpacken. Aber dieses Rumgeheule von solch großen Firmen mit den o.g. Gewinnen ist erbärmlich! Und DAS schwächt den Aufschwung!!!
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10.01.2006 22:56 Uhr von Stieges
 
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problem? wo ist das problem? 35stunde woche ist ja wohl witzlos. Ich bin Schüler und arbeite nebenbei und komme da auch locker auf 35 stunden. Neben der Schule.
Meinesachtens ist die Forderung völlig ok. Kenne es auch nicht anders. Meine Eltern sind beide selbstständig und eine 60stunden woche ist keine seltenheit. eher länger
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10.01.2006 23:03 Uhr von Peter13779
 
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2,5 h mehr die Woche: 2,5 h mehr die Woche/ Arbeiter könnten aber auch durch die Einstellung von einem neuen Arbeitnehmer pro (40/2,5)=16 bereits vorhandenen Arbeitnehmern realisiert werden. Dazu fällt mir nur das Wort Ausbeuter ein! Auf meiner NOBUY Produkte Liste tummelt sich jetzt auch Continental. Glückwunsch ....
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10.01.2006 23:41 Uhr von exekutive
 
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schön zu wissen das mittlerweile jeder wirtschaftsbossdepp seinen senf dazu geben muss..

und alle denken sie, sie seien das allheilmittel für bessere wirtschaft

die einzigen die aus allem nutzen ziehen, sind doch die firmen.. wir, das volk, dürfen den ganzen mist ausbaden

eigentlich müssten wir mal auf alle forderungen eingehen.. urlaub kürzen, mehr arbeitszeit, weniger lohn ect... die folgen wären, das die menschen noch weniger geld haben, die konzerne noch mehr, später aber die menschen nichts mehr kaufen können, was dazu führt das die konzerne noch mehr leute entlassen müssen...

das einzige worauf wir hoffen können ist, das sich in ferner zukunft was ändert.. und wenns nen komet auf berlin ist
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10.01.2006 23:44 Uhr von Ferkelwämser
 
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Der Mann liegt kpl. falsch: Deutschland liegt mit der durchschnittlichen Arbeitszeit aller Vollzeitbeschäftigten mit 39,5 Std./Wo. bereits jetzt im oberen Mittelfeld. Wie bereits geschildert wurde macht Conti auch im Werk Stöcken (welches geschlossen werden soll) Gewinne. Und offenkundiger als hier kann der Zusammenhang nicht dargestellt werden: Es werden leute entlassen, die verbleibenden sollen die Kapazitäten mit kostenloser Mehrarbeit übernehmen.
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11.01.2006 01:51 Uhr von surfkiller20
 
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Ein Grund mehr sich keine Reifen mehr von Continental zu kaufen.
Sicherlich sind die Reifen nicht schlecht, aber ich sehe nicht ein das ich mir dem Kauf eines Produktes noch den Abbau von Arbeitsplätzen unterstützen soll.
Es ist echt schade, das in D kein Generalboykott zustande kommt. Normalerweise dürfte kein Mensch hier auch nur den Gedanken haben sich Reifen von Conti zu kaufen.
Denn wenn plötzlich im Hochpreisigsten Markt europas der Absatz einbricht, dann machen sich die Manager gedanken warum denn blos??
Ich für meinen Teil setze Continental auf meine Schwarze Liste. Ich hoffe das andere das auch tun.
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11.01.2006 02:39 Uhr von michel70
 
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@surfkiller Richtig !!! Der Verbraucher weiss seine Macht nicht einzusetzen, die Macht des Boykotts. Der Deutsche im allgemeinen ist obrigkeitshörig, ein Schaf. 60 Jahre Erziehung durch Staat und Medien tun ein Übriges. Ich habe so einige Produkte, respektive Hersteller, auf dem Index. Das erfordert etwas Umsicht und Aufmerksamkeit aber dafür
gibt es mir Genugtuung. Im Übrigen arbeitet der durchschnittliche deutsche Arbeitnehmer oft schon mehr als diese 42,5h. Ich übrigens auch...
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11.01.2006 03:27 Uhr von Gunny007
 
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wie sagte schon ford: autos kaufen keine autos.
ich kaufe überwiegend deutsch auch wenn es ein wenig teurer ist.
ich verdiene mein geld in diesem land also versuche ich es auch hier auszugeben.
allerdings wird das immer schwerer.
conti kommt mir nicht aufs auto. wenn die meinen sie müssen in tschechien fabrizieren dann sollen sie auch dort verkaufen.
die umwelt wird mit tranporten hin und her unnötig belastet und auch die qualität leidet, was jeder wirtschaftsboss bestätigen wird.
dreisig prozent ausschuß wären immer noch billiger als die produktion in deutschland.
ich würde sagen saftige strafzölle und umweltauflagen würden die kranken, geldgeilen gehirne der manager vielleicht wieder ein wenig richten.
soziale gerechtigkeit von der politik einfordern ohne zu wissen was das überhaupt ist.
das sind die herren ackermann, schrempp, wennemer, esser und viele andere
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11.01.2006 04:27 Uhr von Kneißl
 
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komplett daneben: Nur Beamte und Arbeitnehmer in großen, durch Tarifverträge geregelten, Konzernen arbeiten nur 42,5 Std die Woche.

Die sist eine Tatsache, die selbst unsere regierung längst zugegeben hat.

Nach EU Studien liegt Deutschland bei den wöchentlichen Arbeitszeiten im oberen Mittelfeld und nicht bei denen, die am wenigsten arbeiten.

Zu meinen Zeiten als Angestellter, in verschiedenen Firmen und Branchen, wäre ich froh darum gewesen nur 42,5 Std. zu arbeiten.

Es kann nicht funktionieren, nicht vorhandene Arbeitsplätze durch längere Arbeitszeiten zu schaffen.

Viel mehr müßten schärfere Regeln gegen Überstunden und Stundenlohnverträge gelten.

Damit würden Arbeitsplätze geschaffen.
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11.01.2006 04:53 Uhr von Götterspötter
 
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kein Problem :): wenn der "Bubb" von Continental meint man soll 2,5 Stunden mehr arbeiten .....gibts auch für 2,5 Stunden mehr Gehalt ..... so einfach ist das ....

Man sollte dem guten Mann mal den Kapitalismus erklären .... da gibt es nicht umsonst !! Auch keine Arbeitszeit !!

So einfach ist das !!

******

und nur für die Statistik ich arbeite 45 - 60 Stunden die Woche ..... wird ent-lohnt .... und hab deshalb auch kein Problem damit :) .... bzw. bummel ich wenn geht, lieber mal als Überstunden ab :)
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11.01.2006 13:18 Uhr von snickerman
 
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Ausgerechnet der von Continental ein gutes Beispiel dafür, dass es auch in Deutschland "Heuschrecken" gibt...
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13.01.2006 08:14 Uhr von zenon
 
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Der Trend: geht leider wirklich zu immer mehr Wochenarbeitsstunden - über den Sinn kann man streiten.
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13.01.2006 12:28 Uhr von Kingbee
 
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Wen wir Deutschen zu dämlich sind: um, wie die Franzosen, sofort und unverzüglich auf jeden dieser dämlichen Sprüche (und Taten) von Regierung oder "Management" mit Generalstreik zu reagieren, machen die doch alle was sie wollen.

Der "deutsche Michel" ist nun mal beknackt.

Er marschierte treu zweimal in Weltkriege.
Er hält das Maul, wenn wir Bomben im Kosovo werfen.

Er zuckt mal kurz, als das Hartz IV (sitzt der Typ eigentlich endlich im Knast?) Unrechtgesetz, das im Übrigen aus der berüchtigten Stadt "Nürnberg" (ein Schelm....) verwaltet wird, den Arbeitnehmern links und rechts um die Ohren gehauen wurde.

Und die Dummen, die z.zt. noch in Lohn und Brot stehen, hetzen noch gegen ihre arbeitslosen Kollegen.

Denk(t)mal....
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13.01.2006 22:38 Uhr von Ferkelwämser
 
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@Kingbee: Die Vertreter mit der spiegelglatten Großhirnrinde plappern aber lieber nach, was ihnen die INSM über Christiansen, WISO und RTL vordenkt.

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