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KEK lehnt die ProSiebenSat.1-Springer-Fusion ab

Heute teilte die Kommission zur Ermitlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) in Potsdam mit, dass das geplante Verschmelzen der beiden Medienkonzerne in ihren Augen "nicht genehmigungsfähig" sei. Alternativen wären abgelehnt worden.

Im Vorfeld war die Ablehnung erwartet worden. Der Springer-Chef Döpfner hatte sowohl die KEK als auch das Bundeskartellamt, das am 20. Januar über seine Position entscheiden will, heftig angegriffen.

Das von der KEK vorgeschlagene Kontrollgremium hatte er abgelehnt, dagegen wirke "die DDR wie ein liberales Wirtschaftsparadies", sagte Döpfner. Springer hätte nach der Fusion die Kontrolle über einen Zuschaueranteil von 42 Prozent in Deutschland gehabt.


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WebReporter: snickerman
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: ProSieben, Sat.1, Fusion, Springer, ProSiebenSat.1
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.01.2006 16:54 Uhr von snickerman
 
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Wer schützt uns eigentlich vor diesen wildgewordenen Vorstands-Bossen, die anzunehmen scheinen, dass ihnen das Land gehört? Die Banker und Geldgeber sind ihm wichtiger als Mitarbeiter, Zuschauer oder demokratische Institutionen- der läuft bestimmt zu Merkel und heult sich aus!
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10.01.2006 17:15 Uhr von axelxx
 
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Totale Verblödung gestoppt - DANKE!!! hoffentlich bleibt´s auch dabei
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10.01.2006 19:00 Uhr von mike19
 
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Wenn Springer: dann auch noch Pro7-Sat1 bekommen hätte, hätte man die glotze gleich gar nimmer einschalten müssen.
wenigstens EIN übel ist uns erspart geblieben!!
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10.01.2006 19:55 Uhr von exekutive
 
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juhuuu: vielen dank an das kartellamt bzw kek.

(sowas sollte eigentlich selbstverständlich sein..ist es aber leider nicht mehr..)
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10.01.2006 20:24 Uhr von artefaktum
 
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Wenn das Bundeskartellamt nächste Woche genauso entscheidet (was zu erwarten ist), muß dann aber schnellstens eine Ministererlaubnis her.

Für alle die es nicht wissen: Ein Wirtschaftsminister kann mit seiner Ministererlaubnis Entscheidungen des Kartellamts aufheben, wenn ein "überragendes Interesse der Allgemeinheit" vorliegt.

Was dieses "überragende Interesse der Allgemeinheit" sein kann, kann jeder auf seiner Stromrechnung ablesen.

Die heutige oligarchiche Struktur des deutschen Energiemarktes (es gibt praktisch lediglich vier Stromkornzerne, die sich Deutschland aufgeteilt haben) wurde erst durch Ministererlaubnisse möglich.

Das ärgert nicht nur den "kleinen" Endverbraucher, sondern mittlerweile auch viele (meist energieintensive) Betriebe, und entwickelt sich zu einem echten Standortnachteil.
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10.01.2006 23:13 Uhr von Muta
 
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@artefaktum: und vorher passiert dann wahrscheinlich noch das hier:
"Eine Untersagung der KEK könnte von einer Dreiviertelmehrheit der 15 Landesmedienanstalten gekippt werden"
http://www.ftd.de/...
(So muss der Wirtschaftsminister nur noch das Urteil des Kartellamts kippen und nicht mehr das der Medienkonzentrationsaufsicht KEK..).

Naja wenn man Deutschland als sein Eigentum betrachtet kann man es wohl am Ende auch als "überragendes Interesse der Allgemeinheit" sehen, einem eng verbundenen Propaganda-Konzern zu helfen (er wirds bei der "Berichterstattung" der CDU danken).

Mal schauen was für einen Vorwand Glos sich für die Entscheidung ausdenkt, die grübeln doch bei Springer und u.a. im Wirtschaftsministerium bestimmt schon seit Wochen wie sie das öffentlich ohne Schaden "verkaufen" können.

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