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Ukrainisches Parlament setzt Regierung wegen Gaskompromiss ab

Mit 250 von 450 Stimmen hat sich das ukrainische Parlament für die Entlassung von Ministerpräsident Jechanurow ausgesprochen, dessen mit Gasprom ausgehandelter Kompromiss über den zukünftigen Gaspreis zuvor abgelehnt worden war.

Die Abgeordneten der Regierungsparteien hatten sich in der Abstimmung enthalten, ein Rechenschaftsbericht über die Gaskrise sei unzureichend gewesen, so der Parlamentsvorsitzende Litwin.

Jechanurow, dessen Regierung kommissarisch bis zu einer Neubildung weiterarbeiten wird, hatte erst vor wenigen Monaten die Nachfolge von Julia Timoschenko angetreten. Der Kompromiss im Gasstreit sieht doppelt so hohe Abnahmepreise für das Land vor.


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WebReporter: snickerman
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, Regie, Parlament
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.01.2006 16:27 Uhr von snickerman
 
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Und was nun? Soll jetzt alles von vorne beginnen? Mir fällt nur eine Siegerin ein- die kurz zuvor unter Korruptionsvorwürfen entlassene Timoschenko...
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10.01.2006 19:09 Uhr von JFranklin
 
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Demokratie: Kaum haben die Ukrainer eine Demokratie, haben die dortigen Politiker schon den Populismus gelernt. Nach einem Bericht im Deutschlandradio, habe Timoschenko im Parlament sogar eine flammende Rede gegen den Vertrag gehalten. Der Wahlkampf hat also begonnen.
Dabei hat die Regierung in der Ukraine im Kompromissvertrag einiges erreicht. Doppelter Preis, statt vierfacher. Garantierte Durchleitung des georgischen Öls durch Russland in die Ukraine. Was hätten die denn sonst tun sollen?
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10.01.2006 19:11 Uhr von theraiser
 
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Sieg für rußland denn damit hat rußland ja das geschaft was sie wollten..eine regierung die eher dem westen zugeneigt ist bestrafen oder absetzen

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