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Mexiko: Todesstrafe endgültig abgeschafft

Per Veröffentlichung im Gesetzesblatt wurde die vom Parlament schon im Juni beschlossenen Abschaffung der Todesstrafe rechtskräftig. Rechtzeitig zum internationalen Tag der Menschenrechte ist damit auch in Mexiko die Todesstrafe Vergangenheit.

Angewandt allerdings wurde diese Strafe in Mexico seit dem Jahre 1961 sowieso nicht mehr.

Nach Ansicht des Präsidenten Vicente Fox lässt sich diese Strafe absolut nicht mit den allgemeinen Menschenrechten vereinbaren. Er sprach von einer historischen Verfassungsänderung.


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WebReporter: Mike Shark
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Mexiko, Todesstrafe
Quelle: www.orf.at

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.01.2006 14:49 Uhr von Mike Shark
 
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Irgendwann werden auch die Letzten auf diesem Planeten hoffentlich zu einer größeren Einsicht kommen?
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10.01.2006 15:29 Uhr von ciaoextra
 
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Mexiko: geht da mit großem Beispiel voran. Hoffentlich folgen bald auch andere Länder.
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10.01.2006 15:38 Uhr von dunkelherz
 
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Bravo: Mike Shark und ciaoextra 100%ig zustimm!!
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10.01.2006 15:49 Uhr von Kneißl
 
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ein Hoch auf Mexiko: Solche News versüßen meinen Tag.

Schreiber vor mir:
Seid gegrüßt!
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10.01.2006 20:06 Uhr von kirschholz
 
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Danke Mexico. Zeigt es euren Nachbaren! Die USA hat einen weiteren überlegenen Nachbaren bekommen. So langsam müssten selbst die dümmsten republicans merken, dass Mord für Mord keine Lösung ist. Glücklicherweise sterben die ganzen üblen republicans langsam aus, und die Todesstrafe - wie auch der Holocaust, wird eines Tages der Vergangenheit angehören.

Solange nordamerikanische republicans diktieren, wird es der Welt immer schlecht gehen.

Bald nicht mehr ;-))
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10.01.2006 21:40 Uhr von zocs
 
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Mexiko ist da fortschrittlicher als die USA: Interessant ... wenn man bedenkt was in Mexico alles so los ist ... und welche Umstände dort sind ..
Und doch sind die in solchen Dingen weiter ...

RESPEKT ...

Naja ... muss an diesen unkultivierten Amis liegen und ihrem Gottvertrauen ...
Die entwickeln sich eher zurück ... also sonstwohin ...
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10.01.2006 23:01 Uhr von ChuckYeager
 
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Wie mit der Sklaverei: Es ist wie mit der (staatlich akzeptierten) Sklaverei.
Damals gehörten die USA auch zu den letzten.
Ich befürchte aber, dass es bei der Abschaffung der Todesstrafe weitaus länger dauern wird.
Ich habe noch nie verstanden, warum bei einer solch elementaren Sache, die bei uns beispielsweise schwerwiegend gegen das Grundgesetz verstossen würde, der jew. Teilstaat einen Solo-Kurs fahren darf!
Man stelle sich vor:
NRW: Todesstrafe NEIN, Bayern: JA...
(Das Schlimme ist, so abwegig erscheint mir der Vergleich nicht...!)
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11.01.2006 06:42 Uhr von moppsi
 
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Ja, wunderbar! Ist ja auch viel besser lebenslänglich in irgend einer kleinen Zelle bei Drecksfrass und ständiger Angst vor Übergriffen (namentlich Vergewaltigungen) darauf zu warten den Verstand zu verlieren! Aber anscheinend hängen manche derart am Leben, egal wie unerträglich es auch sein mag, das ihnen gar nicht in den Sinn käme, mal darüber nachzudenken dass der Tod (und ein darauffolgendes Existieren in was für einer Form auch immer, bzw. eine Wiedergeburt) auch etwas positives beinhalten könnte! Aber die Vorstellung dass man gefälligst zu Leben hat bis man irgendwann aus einem natürlichen Grund krepiert und der Tod etwas ganz, ganz furchtbar schlimmes ist scheint in dieser Gesellschaft dermassen in den Hirnen einbetoniert zu sein, das jegliche konträre Äusserungen dazu sowieso von vornherein zum Scheitern verurteilt sind...glücklicherweise sieht man das in anderen Kulturkreisen etwas anders!
Am besten der Delinquent könnte es sich grundsätzlich aussuchen: Tod oder Lebenslänglich! Wär doch eine nette Alternative, oder?
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11.01.2006 23:28 Uhr von marshaus
 
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tolle sache: aber die amerikaner werden sie nicht abschaffen, die schaffen es noch das sie live uebertragen werden.
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12.01.2006 15:49 Uhr von KleinMatthias
 
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@moppsi: Es geht nicht so sehr um die Frage, ob der Tod nun wirklich eine so furchtbare Sache ist oder nicht.

Es geht vielmehr um die Fragen:
1. Ist die Todesstrafe menschenwürdig?
2. Wer hat sie verdient?
3. Wer kann sie aussprechen?

Wir reden hier vom unwiderbringlichen Auslöschen eines Menschenlebens!
Und wie man an Ländern wie den USA sieht, werden dort nicht zu selten Unschuldige hingerichtet. Einen lebenslänglich Inhaftierten kann man bei erwiesener Unschuld entlassen. Versuch mal einen der vielen unschuldig Hingerichteten wieder laufen zu lassen.

Zudem: wer kann sich das Recht herausnehmen, über das Ableben eines anderen Menschen zu richten? So ein Richter müsste doch selbst untadelig sein, oder?

Aus diesen und weiteren Gründen bin ich ein Gegner der Todesstrafe.

Aber ich finde Deinen letzten Vorschlag interessant: einen Verurteilten selbst entscheiden lassen.
Interessanter Vorschlag, wirklich!
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12.01.2006 18:18 Uhr von alexolaf
 
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Todesstrafe: eine gute Entscheidung... bin gespannt ob sich unser Schorschi Bush auch mal Gedanken darüber macht.
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12.01.2006 20:55 Uhr von Guevara05
 
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Hey Ho, Mexikooo !!! Endlich mal ne positive Nachricht, lange keine Nachrichten solcher Art mehr lesen dürfen !!..
Hasta La Victoria Siempre Mexiko

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