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New Jersey (Update): Das Parlament hat Aussetzung der Todesstrafe zugestimmt

Wie ssn berichtete, sollte am Montag über die Aussetzung der Todesstrafe im Staat New Jersey entschieden werden. Die Abgeordnetenversammlung votierte gestern mit 55 zu 21 Stimmen bei zwei Enthaltungen für die Aussetzung der Todesstrafe.

Mit der Abstimmung hat erstmals ein Parlament in den USA Hinrichtungen ausgesetzt, seit es den Staaten in 1976 freigestellt wurde, die Todesstrafe anzuwenden. Auch in Illinois und Maryland wurde die Todesstrafe durch deren Gouverneure ausgesetzt.

Weiter wurde gestern bekannt, dass Gouverneur Mark Warner (Virginia) endlich den entscheidenden DNA-Test angeordnet hat, der die Unschuld eines Häftlings beweisen soll, der bereits im Jahr 1992 hingerichtet wurde.


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WebReporter: ciaoextra
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Update, Parlament, Todesstrafe, New Jersey
Quelle: www.voanews.com
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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.01.2006 13:04 Uhr von ciaoextra
 
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JA! Jetzt müssen anderen Staaten, die noch ander Todesstrafe festhalten, auch noch nachziehen. Gouverneur Warner hat sehr lange mit seiner Entscheidung gewartet; seine Amtszeit ist nächste Woche vorbei und somit wäre der Fall dann wohl nie mehr geklärt worden, hätte er jetzt den Test nicht angeordnet.
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10.01.2006 14:55 Uhr von Aurinko
 
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Moment hab ich das richtig verstanden?
Jetzt soll die Unschuld oder Schuld eines Häftlings bewiesen werden, der schon lange hingerichtet wurde???? Sollte sowas nicht VOR einer Hinrichtung oder jeglicher anderer Strafe passieren?
Ist das jetzt nicht ein wenig spät?

Einzig den Angehörigen mag es etwas bringen, sollte sich die Unschuld herausstellen.
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10.01.2006 15:01 Uhr von ciaoextra
 
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@ Aurinko Richtig verstanden: Man hat bereits 1990 einen DNA-Test gemacht (vor der Hinrichtung) und hat dabei derart geschlammpt, dass man nicht mal mehr sagen konnte, wem die DNA-Spur gehört, geschweige ob der Angeklagte schuldig ist oder nicht (andere Beweise sprechen übrigens auch für seine Unschuld, daher). Jetzt soll der DNA-test richtig gemacht werden und den Verstorbenen offiziell für unschuldig erklären. Inzwischen geht sogar der damalige Richter von der Unschuld des Hingerichteten aus.

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