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Fax-Affäre: Schweizer Politik und Bundesrat unter Druck

Die Mitteilung, dass der Schweizer Geheimdienst ein Fax an die ägyptische Botschaft in London abgefangen hat, sowie der Inhalt dieses Dokumentes, setzen die Schweizer Politik unter Druck.

Die betroffenen Länder Rumänien und Bulgarien, welche als Standorte der CIA-Gefängnisse genannt wurden, dementierten und protestierten. Für Dick Marty, Sonderermittler des Europarates, hat dies auch mit dem Beitrittsgedanken dieser Länder zur EU zu tun.

Für Marty steht die Echtheit des Faxes nicht in Frage, er erwähnt aber auch, dass schon amerikanische Zeitungen mit falschen Meldungen manipuliert wurden. Von den Bundesräten hat man bis jetzt noch keine weiteren Auskünfte erhalten.


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WebReporter: trixli
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Schweiz, Druck, Affäre, Bundesrat
Quelle: www.tagesanzeiger.ch

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.01.2006 10:11 Uhr von trixli
 
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So wie die Behörden in Bern reagierten muss was wahres dran sein. Ich kann eigentlich nicht glauben, dass so ein Dokument einfach abgeschickt wurde, um einen Zeitungsbericht auszulösen. Wenn dies der Wunsch gewesen wäre, hätte eine Botschaft das Dokument verlegt, so das es an die Öffentlichkeit gelangen würde.
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10.01.2006 12:31 Uhr von pask
 
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Nur ein Sturm im Wasserglas...?!?! Gemäss Interwiew von swissinfo mit Sir Timothy Garden (früherer britischer Sicherheitsexperte) schadet dieses Leck dem schweizerischen Nachtrichtendienst nicht. In anderen Ländern sei dies an der Tagesordnung. Er könne nicht verstehen, wieso dies in der Schweiz solchen Staub aufwirbelt.

Ich denke:
Wahr oder nicht Wahr mit diesem Dokument. Die CIA-Affäre muss endlich aufgedeckt werden.

mehr unter: http://www.swissinfo.org/...
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10.01.2006 13:59 Uhr von megatrend
 
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hmm: ob dies wirklich nur ein Sturm im Wasserglas ist? Befreundete Geheimdienste tauschen noch öfters Informationen gegenseitig aus - wenn da ein Leck auftaucht, dann dürfte sich mancher 10 Mal überlegen, ob er dem Schweizer Geheimdienst eine Information weitergibt...
Zudem ist diese (indirekte) Bestätigung der Existenz von US-Geheimlagern in Europa sicher kein Sturm im Wasserglas, sondern eine brisante Entdeckung, die die Amis arg in Bedrängnis bringen dürfte.
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11.01.2006 19:21 Uhr von Mike Shark
 
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@megatrend: hast du in den letzten Jahren irgendwas gesehen was die Amis ernsthaft in "Bedrängnis" bringt.
Ich nicht, selbst wenn sich im Nachhinein bekannt wird, das gelogen wurde bid sich die Balken bogen, was soll schon passieren?

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