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Jurastudentin verlor Prozess wegen gekaufter Hausarbeit

Nachdem sie für 2.000,- € die Hausarbeit für ihr Examen bei einem Ghostwriter-Unternehmen erkaufen wollte, hatte eine Jurastudentin doppeltes Pech: Sie fiel durch und flog auf.

Vor dem Verwaltungsgericht klagte die betrügerische Studentin nun wenigstens auf den Wiederholungsversuch des Examens. Ihre Klage verlor sie jedoch.

In der Begründung wurde neben der Schwere der begangenen Täuschung auch auf die Verwerflichkeit hingewiesen, ein Ghostwriterunternehmen zu bezahlen, das die Durchführung eines fairen Prüfungsverfahrens systematisch zu unterlaufen versucht.


WebReporter: Calista
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess
Quelle: www.alpmann-schmidt.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.01.2006 18:42 Uhr von Calista
 
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Richtig so! Es laufen schon genug Studentinnen mit zuviel Kohle und zu wenig Hirnmasse herum.
Später dann arrogant herum sitzen und von Nichts eine Ahnung haben.
Reicht schon, wenn das die tun, die ehrlich sind. ;-)
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09.01.2006 19:13 Uhr von Julizka84
 
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komisch das interessanteste ist doch wie man der Studentin nachweisen konnte, dass Sie betrogen hat. Das Ghostwriting Unternehmen wird das wohl kaum zugeben, da es sonst keinen Umsatz bzw. Kunden mehr hat...
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09.01.2006 19:24 Uhr von ludewig
 
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Die wollte wohl "Links in der Wiese" werden. denn "Rechts am Wald" (Rechtsanwalt) darf "man" durch
Betrug nicht werden.
Darüberhinaus :
Der Hehler ist genau so schlimm wie der Stehler,
das "Ghostwriter-Unternehmen" gehört mit bestraft.
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09.01.2006 22:13 Uhr von Calista
 
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Exculpation: In zeiten von Google kann man entsprechende Seiten finden - da wird man in den AGBs und Haftungsbeschränkungen lesen, daß diese Unternehmen ausdrücklich nicht schreiben, damit man es selbst nicht tun muss - sondern nur für die eigenen Zwecke.
Dass trotzdem Niemand 2000,- Euro zahlt, nur weil er mal eine hübsche juristische Hausarbeit haben wollte, wissen die auch. ;-) Aber sie weisen immerhin darauf hin, dass es für diese Prüfungszwecke nicht gedacht ist (gleichwohl qualitativ geeignet).

Dass das Aufgeflogen ist wundert mich weniger.
Aber es freut mich. Erfolg sollte nicht vom Bargeld abhängen.

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