09.01.06 15:38 Uhr
 672
 

Motorradfahrer Andy Caldecott neues Todesopfer bei der Rallye Dakar

Die neunte Etappe der Rallye Dakar wurde von einem Todesfall überschattet. Auf der Fahrt von Nouakchott nach Kiffa in Mauretanien stürzte der Australier Andy Caldecott von seinem Motorrad und zog sich tödliche Verletzungen zu.

Seit der Austragung der Rallye Dakar im Jahr 1978 starben bisher 49 Fahrer auf der Strecke. Der Spanier Juan Manuel Perez und Fabrizio Meoni aus Italien sowie drei Zuschauer verunglückten letztes Jahr tödlich.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Katerle
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Motor, Motorrad, Todesopfer, Motorradfahrer, Rallye
Quelle: www.spiegel.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Fußball: Berlin und Köln vor dem Aus in der Europa League
Fußball: Everton-Hooligan prügelt in Stadion mit seinem Kind auf dem Arm
Fußball: Mesut Özil soll seinen Wechsel zu Manchester United verraten haben

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
09.01.2006 17:49 Uhr von Mr.Gato
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Passiert halt Das Risiko gehört zum Geschäft.
Kommentar ansehen
09.01.2006 17:52 Uhr von pk23286
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
so tragisch es immer wieder ist. Gerade die Motorradfahrer wissen, welcher Gefahr sie sich aussetzen.
Kommentar ansehen
10.01.2006 01:07 Uhr von berlinbeinacht
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@pk23286: Davon abgesehen, dass dein Kommentar nicht zur News passt - hier geht es um Leistungssport, der in jedem Fall gefährlich ist - hast du offensichtlich nicht die Spur eines blassen Schimmers wenn es ums Motorradfahren geht.

Sicher birgt das Motorradfahren eine Reihe von zusätzlichen Risiken aber als Ausgleich auch eine ganze Reihe von Vorteilen, die es geschulten Fahrern ermöglichen, für Blechbüchseninsassen gefährliche Verkehrsittuationen ohne Folgen zu überstehen.

Ein paar Beispiele gefällig?

- Motorradfahrer können sich binnen Sekundenbruchteilen von ihrem Fahrzeug trennen und somit vom zentralen Unfallort fernbleiben - man muss sich nur trauen
- Motorradfahrer haben mehr Flucht- und Ausweichmöglichkeiten - wenn du mal auf einen Autobahnstau aufgefahren bist und dich gefreut hast, dass noch zwischen zwei Fahrzeugen 1,2m Platz waren, weisst du worum es geht
- Motorräder haben, wenn es der Fahrer kann, einen etwas kürzeren Bremsweg als durchschnittliche Autos - das bedingt sich in erster Linie durch das vielfach geringere Gesamtgewicht aus Fahrer und Fahrzeug und dem um Längen besseren Reifen (viel viel mehr Grip, dafür sind die Teile aber auch nach 3000km runter) - aus 100km/h kommt ein durchschnittliches Motorrad in ca. 38m zum Stehen - ebenso durchschnittliche PKW benötigen ca. 40m
- Motorradfahrer haben, Dank gesetzlicher Helmpflicht, nach Unfällen praktisch niemals Kopfverletzungen (ausser dem paar Deppen, die immernoch ohne Helm oder nur mit Braincap fahren) - zur Information, man kann mit fast allen Verletzungen prima weiterleben - nur ohne Kopp isses schwierig, selbst für die Wirbelsäule gibt es nervorragende Schutzbekleidung -- kein Vergleich zum Dosentreiber in T-Shirt und Sandalen, der sich unangeschnallt und ungeschützt durch seine Frontscheibe bohrt

trotzdem darf man nicht vernachlässigen, dass Motorradfahrer trotz bester Sicherheitsausrüstung im Falle eines Unfalls einem sehr hohen Verletzungsrisiko ausgesetzt sind - meist handelt es sich dabei jedoch um Brüche an Armen, Händen, Schultern und Beinen - also nix, was wieder binnen weniger Wochen zusammenwächst


nun aber zur News

Im Motorsport passiert sowas nun mal. Die Paris-Dakar ist nun mal kein Kindergeburtstag.
Trotzdem traurig, zumal erst letztes Jahr auf der selben Etappe schon jemand gestorben ist.
Zur Info, (die Quelle gibt das leider nicht her), Andy Caldecott starb an Genickbruch nach einem schweren Sturz auf einem relativ flachen und schnellen Streckenabschnitt. Eine extra eingeführte Limitierung auf 150km/h konnte den Unfall offenbar nicht verhindern. Leider ist es bei Enduro-Fahrern immer noch nicht üblich einen Genickschutz zu tragen. Bei Strassensportfahrern schützt der sogenannte Höcker ein bisschen davor, dass sich die Halswirbelsäule überdehnt. Echte Genickprotektoren gibt es bis dato noch nicht, da bisherige Entwickungen die Bewegungsfreihheit zu stark einengen.
Kommentar ansehen
10.01.2006 01:51 Uhr von pk23286
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@berlinbeinacht: Mein Kommentar bezieht sich auf die News, wenn das nicht ganz klar geworden ist, sry.
Das Motorsport immer gefährlich ist, ist klar, aber bei keinem Event kommen pro Jahr so viele Sportler um wie bei der Dakar Rallye in der Motorradklasse.

Und zum Thema Motoradfahren an sich. Ich bin ebenfalls stolzer Besitzer eines Motorrades und ich bin auch schon in brenzlige Situationen gekommen

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Nordrhein-Westfalen: V-Mann des LKA soll Attentäter Anis Amri angestiftet haben
BMW: Razzia des Bundeskartellamts
Australien: Rekord-Belohnung für Aufklärung von Frauenmorden


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?