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Kassenärzte: Höhere Beiträge für "Alte und Kranke"

Nach der Forderung des Chefs der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Köhler am Wochenende, die Beiträge zur Krankenversicherung für Alte und Kranke zu erhöhen, gehen die Krankenkassen auf die Barrikaden.

Köhler fordert - ähnlich wie in der privaten Krankenversicherung - den Beitragssatz nach Krankheitsrisiko zu bemessen.
Ältere und kranke Menschen sollten mehr bezahlen als junge und gesunde.

Die Krankenkassen hingehen erklären, dass gerade die Solidarität zwischen Gesunden und Kranken und zwischen Jungen und Alten der Kernbestand der gesetzlichen Krankenkassen sei.


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WebReporter: Andre86
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krank, Kasse, Beitrag, Alte
Quelle: www.n-tv.de

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38 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.01.2006 13:23 Uhr von Andre86
 
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Finde es schwachsinnig für Kranke und Alte die Beiträge zu erhöhen. Es ist doch ein Naturgesetz das man im Alter anfälliger für Krankheiten ist und somit mehr Kosten verursacht.
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09.01.2006 14:39 Uhr von dimoff
 
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Wo bitte ist da die Logig. Haben die "Alten" im laufe der 30/40.... Berufsjahren nicht mehr eingezahlt wie die jungen? Und gibt es nicht genug junge Menschen die Krank (Zucker/Krebs/Übergewicht...) sind? Was für ein schwachsinniges Geschwätz von dem "Insolvent gegangenes Hirn".
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09.01.2006 14:54 Uhr von vst
 
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verabschieden wir uns doch: von jeglichem sozialen system.

auf gehts. nur die starken überleben.
lassen wir die alten und kranken vor die hunde gehen.

bauen wir wieder armenhäuser.

*idiot*
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09.01.2006 14:56 Uhr von ciaoextra
 
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was soll das werden? Etwa natürliche Auslese? Widerlich.
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09.01.2006 14:59 Uhr von gentle08
 
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@dimoff: Die Logik ist doch einfach nachzuvollziehen. Es gibt auch kranke, junge Leute. Die hat es auch schon immer gegeben, d.h. daß es die auch unter den heute alten Leuten schon gegeben hat.
Jedoch ist es eine Tatsache, daß Ältere mehr Kosten im Gesundheitswesen verursachen. Die Älteren, die schon in jungen Jahren krank waren noch mehr als andere.

Die Frage ist, ob die junge Generation die alte "subventionieren" sollte. In Hinblick auf die demograpische Entwicklung ist das doch eine vernünftige Frage, denn so wie in der Rente auch können die wenigen Jungen die vielen Alten (die auch noch immer älter, und damit auch krankheitsanfälliger werden) nicht unendlich finanzieren.

Die häufig gehörte Aussage "Meine Oma ist topfit" freut mich zwar für den einzelnen, ändert aber nichts am allgemeinen Gesamtzusammenhang.

Von daher finde ich die Forderung gerecht, wobei man sicher auch Rücksicht auf die individuellen Lebensumstände, wie z.B. Altersarmut nehmen sollte.
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09.01.2006 15:18 Uhr von worliwurm
 
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Diese Aussage: reicht in den Bereich der Volksverhetzung und
Diskriminierung.
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09.01.2006 15:33 Uhr von alexolaf
 
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Höhere Beiträge für ALTE/KRANKE: Wie ist dieser Mann (Andreas Köhler) Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung geworden,mit dieser Einstellung. Rausschmeißen...
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09.01.2006 16:04 Uhr von tigra99
 
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Super warum zahlt nicht jeder gleich seine in Anspruch genommenen Leistungen selber, das wäre wenigstens für jeden gerecht.
Immer wenn ein System nicht mehr funktioniert wird auf den Armen und Kranken rumgehackt ...
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09.01.2006 17:01 Uhr von Son_of_Doom
 
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nur mal theoretisch: Die jetzigen "Alten und Kranken" haben früher, als sie noch "Jung und Gesund" waren, ja auch keinen Vorteil gehabt...
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09.01.2006 17:16 Uhr von MONE86
 
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wie tief sollen wir noch sinken
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09.01.2006 17:38 Uhr von kathleenchristine
 
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Verstehe: überhaupt nicht was ihr wollt, vorher hiessen sie :
Krankenkasse
heute nennen sie sich
Gesundheitskasse
Damit ist doch alles erklärt.
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09.01.2006 17:41 Uhr von j.lissat
 
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die wi**er: wann kommen die ersten züge die alte, kranke und randgruppen abtransportieren... !?

sehe das genauso wie worliwurm

"reicht in den Bereich der Volksverhetzung und
Diskriminierung."

so langsam versteh ich die aussage "dieser staat muss sterben damit wir leben können"
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09.01.2006 18:01 Uhr von Dream77
 
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ich erriner mich und an den autor: an eine diskussion hier das der beitrag für raucher erhöght werden sollte. bei dieser diuskussion sagte ich schon das die also auch an die älteren und kranken rantreten könnten denn die vrursachen auch mehr kosten und die chronisch kranken.. an den Ator dein satz"Es ist doch ein Naturgesetz das man im Alter anfälliger für Krankheiten ist und somit mehr Kosten verursacht."

Es ist doch ein naturgesetzt das raucher krank werden und somit mehr kosten verursachen.

Dies ist nicht meine meinung nur eine kombi aus diversen diskussionen
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09.01.2006 18:14 Uhr von evilboy
 
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Dieser Trend wird sich noch fortsetzen 2050 (oder "in 2050", wie man ja inzwischen gerne in Nachahmung des Englischen zu sagen pflegen tut) wird man hier in Deutschland wahrscheinlich einen totalitären Polizeistaat haben, in dem "lebensunwertes" Leben als Der-Allgemeinheit-Zur-Last-Fallen, also Kapitalverbrechen, angesehen wird...
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09.01.2006 18:18 Uhr von Dream77
 
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@ evil: das gesundsein ansich wird dann ein verbrechen sein, den der wer gesund ist zahlt nix mehr in die kassen ein.....
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09.01.2006 18:26 Uhr von derschmu
 
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jaja..immer auf die armen kleinen natuerlich koennte man sagen, die kranken, chronisch kranken und alten sollten hoehere beitraege zahlen....aber wer bezahlt solche faelle...?
der Staat, denn alte leben auf rente und chronisch kranke sind doch in der mehrheit arbeitslos und/oder sozialfaelle....(nein soll keine beleidigung sein) und wenn die hoehere beitraege zahlen sollen, so zahlt im endeffekt wieder der staat....
es sollte eine gesundheitskasse geben...alle zahlen ein und wenn was gebraucht wird kriegt man die kohle....ohne irgendwelche prachtbauten und manager die mehr nach geld als nach dem blutdruck schauen...einfach nur n konto....
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09.01.2006 18:29 Uhr von Dream77
 
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derschmu: ich kann mich an den geschichtsuntericht von früher erinnern.. dort wurde uns erzählt wie die krankenkassen entstanden sind... sie sind genau so entstanden wie du es beschreibst... aber der scheiss kapitalismus.. der macht das kaputt oder eher gesagt hat es schon
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09.01.2006 19:10 Uhr von marshaus
 
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bloedsinn: und die ganzen jahre wo er gesund war und immer ordentlich seine beitraege bezahlt hat zaehlt nicht mehr.
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09.01.2006 19:30 Uhr von Kneißl
 
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chronisch Kranke zahlen ja eh schon mehr, da z.B. für Allergiker die Medikamente nicht mehr verschrieben werden.

Die müssen jetzt selbst gekauft werden.

Auch für Schmerzpatienten wurden die Zahlungen reduziert bzw. gestrichen.

Ich kann mich da auch nur anschließen:

Diese Äußerungen SIND Volksverhetzung!
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09.01.2006 19:31 Uhr von firestorm2002
 
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Raucher & Fettleibige: Die sollten lieber an die Raucher und Fettleibigen rantreten, anstatt an die Alten und Kranken... diese haben die Möglichkeit etwas zu ändern in Ihrem Leben (für sich selber als auch für die KK bzw. zugunsten der Einzahler), die Alten dagegen nicht und die Kranken in der Regel auch nicht (können in der Regel auch nichts dafür).

Das wäre eine gute Möglichkeit... dann bräuchten wir weniger Ärzte und die verschlingen ja auch in der Regel irgendwas im Schnitt von 1xx.xxx, einige wenige sogar 3xx.xxx pro anno..., dafür könnte man bestimmt schon locker 7 Altenpfleger einstellen...

ach, und bevor jemand was sagt... ich war auch mal starker Raucher und hatte auch mal 20kg zuviel auf den Hüften, es ist net so schwierig wie es aussieht...
und mit so einem Ansporn... 10% Aufschlag für Fettleibigkeit, 15 % Aufschlag für Raucher... das kann ne ganze Menge Kohle geben, zusätzlich will das der AG bestimmt net tragen... teuer teuer^^
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09.01.2006 19:45 Uhr von Kneißl
 
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@ wok! Erst mal selber nachdenken, würd ich da sagen.

Ist etwas, nur weil es schon so praktiziert wird wirklich sozial und gerecht?

Es geht ja darum, die Versorgung der Bevölkerung im Krankheitsfall sicherzustellen und zwar für alle gleich und gerecht.

Es stellt sich ja auch die Frage, warum viele ältere Menschen krank werden.

Kann es nicht sein, daß viele im Alter krank werden weil sie sich 40/50 Jahre den Buckel krumm gearbeitet haben um unser Land wieder aufzubaun?

Unrecht wird nicht zu Recht nur weil es praktiziert wird!
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09.01.2006 19:49 Uhr von alexolaf
 
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an wok. zu Beitragserhöhung: Du willst doch nicht Selbstständige die private Krankenvers.bezahlen,oder Leute die mehr Unfallvers. bezahlen,weil Sie ein gefährliches Hobby haben,mit kranken Menschen und Älteren vergleichen??? ALT WERDEN ist kein Risiko sondern Realität. Diese Menschen haben Ihr Leben lang gearbeitet und Deutschland zu einem Sozialstaat gemacht. Und dafür sollen Sie jetzt blechen??
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09.01.2006 19:57 Uhr von Phoenix87
 
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ich bin sowieso dafür: dass sich die beträge nach dem lebensstil der jeweiligen personen richten.
es kann nicht angehen, dass ein sportler, der sehr auf seine ernährung und gesundheit achtet, genausoviel bezahlen muss wie ein fetter, bewegungsfauler, kettenrauchender computer-nerd...
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09.01.2006 20:01 Uhr von erpel-auf-see
 
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Toll........ist das nicht die alten UNSERE MÜTTER UND VÄTER die das Land wieder aufgebaut haben nach dem Krieg Bluten immer mehr. Meiner Meinung nach müssten sie hier um sonst wohnen und ihrern Lebensabend geniesen aber es kommt alles anders als mann denkt. Nun Müssen sie schon wieder arbeiten und für alles herhalten. Also ich finde es reicht wer kommt den noch mit der rente heute hin von denen ? Ich versteh seit langem die welt nicht mehr und jetzt zweifel ich an deutschland den wir sind deutschland. Du und die Merkel und auch ich was haben wir getan ?................
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09.01.2006 23:41 Uhr von detterbeck
 
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unfug: dann lieber rauchende, saufende, übergewichtige couch-potatoes wie mich ;) aber dann kommt wieder die frage auf: warum sollen diese, die im schnitt nicht mal die rente erlenben, dann in die rentenversicherung einzahlen müssen? *gg* fragen über fragen, recht machen kann man es niemandem. ich bin für die bürgerversicherung und einen radikalen bürokratieabbau bei den krankenkassen, dann erledigen sich die probleme von selbst!

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