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Mitverantwortung der Zeitschrift "Science" für den "Hwang-Skandal"

Eine Mitverantwortung der herausgebenden Wissenschaftszeitschrift "Science" an dem Fälschungsskandal um die Stammzellforschung des koreanischen Wissenschaftlers Whang wird von der Pittsburger Post-Gazette herausgestellt.

In der redaktionellen Überprüfung vor der Veröffentlichung der wissenschaftlichen Thesen durch "Science" hätte ein deutlich schärferer Überprüfungsprozess stattfinden müssen, nicht nur eine passive Überprüfung und das, bevor Schaden entstehe.

Auf diese Vorwürfe wurde seitens "Science" erwidert, die Arbeit Whangs sei von sechs Experten statt von normalerweise einem oder zweien überprüft worden.


WebReporter: buckowitz
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Skandal, Zeitschrift
Quelle: english.kbs.co.kr

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.01.2006 17:26 Uhr von buckowitz
 
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Nun ja, hätten die Experten wirklich so korrekt überprüft, wie es behauptet wird, hätten sie damals erkennen müssen, daß einige der vorgelegten Photos, die angeblich aus mehreren Stammzelllinien stammten, identisch und somit wertlos als Beleg für die Linien waren. Die Verkettung der Umstände und der Filz dieses Skandals ist schon immens.
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08.01.2006 20:27 Uhr von MTQC
 
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Im Nachhinein ...: kann jeder schreien und andere "mitbeschuldigen" und bei solch einer heiklen Studie noch viel einfacher, gerade weil es der erste (mir bekannte) grosse Fall ist, wo ein Betrug zutage kam. Und ich bleibe hier allgemein, da ich keinen genauen Einblick in dieses Thema habe...
Klar hätten sie erkennen können, aber ich denke das sie sich mehr mit dem "Warum" beschäftigen müssen und weniger Zeit für das "Wie" haben und wie sie auch sagten, das man gar nicht erwog dieses in Frage zu stellen, warum auch?
Was ich im Grunde sagen will, wenn die Science es herausgefunden hätten, wären sie die Helden gewesen, aber da sie es nicht haben müssen sie noch lange nicht mitschuldig gemacht werden. Aber, mehr Schuldige machen sich wahrscheinlich besser... es geht doch nicht darum Schuldige auf Not zu suchen, sondern darauf zu reagieren, wie auch in dem Bericht steht, dass in Zukunft mit genaueren Nachforschungen dem entgegen gewirkt werden muss!

Ich persönlich glaube, dass es für die Wissenschaftler auch nicht leicht war, als sie von dem Skandal erfuhren, den sie nachgeforscht hatten...
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08.01.2006 22:03 Uhr von buckowitz
 
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@MTQC: Sehr treffender Kommentar!

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