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Nobelpreisträger Stiglitz: Irakkrieg kostet die USA bis zu zwei Billionen Dollar

Der amerikanische Nobelpreisträger für Wirtschaft von 2001, Joseph E. Stiglitz, hat sich mit den möglichen Kosten für den Irakkrieg befasst. In Kürze wird er dazu einen Bericht auf seiner Webseite veröffentlichen.

Laut der englischen Tageszeitung "The Guardian" beziffert er die Gesamtkosten auf mindestens zwei Billionen US-Dollar. Darin seien im Gegensatz zu bisherigen Berechnungen des amerikanischen Kongresses auch Folgekosten für Verwundete enthalten.

Der US-Kongress hatte George Bush bisher 251 Milliarden Dollar für den "Krieg gegen den Terror" bewilligt. Die von Stiglitz und der Harvard Budget-Expertin Linda Bilmes veranschlagten Summen wären demnach zehnmal höher als ursprünglich angenommen.


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WebReporter: x-fusion
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Dollar, Nobelpreis, Nobel, Nobelpreisträger, Billion
Quelle: www.heise.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.01.2006 17:12 Uhr von x-fusion
 
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Mehr in der Quelle. Interessant ist auch, dass im Gegenzug die Kosten für Terroranschläge immer billiger werden. Hat Al-Qaida-Führer Al-Zawahiri also doch Recht indem er in dem vor kurzem bei Al-Jazeera veröffentlichen Video behauptete, dass George Bush den Krieg verloren hätte?
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08.01.2006 17:43 Uhr von macload
 
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Tja Ihr ARMEN Amis: Ihr hättet dem Bush die rote Karte zeigen sollen aber ihr wolltet im Irak ja unbedingt die erste Pfeife spielen. Der Bush schafft bis zum Ende seiner Legistaturperiode noch die 4 Billionen Grenze (mit Garantie)//wenn sogar nicht mehr. Ihr braucht dafür nicht einmal die Al-Qaida da euch der Krieg und die Paranoia in den Ruin treiben wird!
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08.01.2006 17:47 Uhr von Bjorn42
 
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Berechnungen: Wenn die das in die Richtung so weit ausdehnen, frage ich mich, ob eigentlich auch positive (wirtschaftlich) Dinge einberechnet werden, wie Weiterentwicklung der Waffensystem / Verkauf, Inlandsproduktion, etc...

Aber nur aus neugier. Egal in welche Richtung die Rechnungen gehen, eigentlich sollte dass das letzte sein, worum man sich bei so einem Thema Gedanken machen sollte.
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08.01.2006 18:28 Uhr von ken iso
 
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@Bjorn42: Ich denke dieser Wirtschatfsprofi wird sich bei seinen berechnungen schon was gedacht haben.
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08.01.2006 18:39 Uhr von Teufelsgott
 
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Was noch Trauriger ist, ist folgendes:
Um alle(!) Länder mit ausreichend Nahrungsmitteln und anderem zu versorgen, bräuchte man pro Jahr etwa 100Milliarden Dollar. Jedes Jahr wird in Amerika mehr als das doppelte für Kosmetik ausgegeben...
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08.01.2006 18:54 Uhr von Captain-Chaos
 
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@Teufelsgott: Dann geh du mit gutem Beispiel voran, und benutz nur noch Kernseife und Vaseline, und spende das was du sparst!!
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08.01.2006 18:58 Uhr von Public_Enemy
 
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@teufelsgott: Auch in Deutschland wird genug Kram für Luxusprodukte ausgegeben. Z.B. das Internet (also Anschluss, PC etc.) in dem du grad surfst. Wenn dich dieser Zustand so empört, wieso schnallst du dann nicht den Gürtel enger? Liegt in unserer Hand!

Alternativ: http://www.thehungersite.com/

Ist aber ne Ami-Seite! ;)
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08.01.2006 19:48 Uhr von Phoenix87
 
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Schon übel: bei 200 Millionen Amis (soviele gibt es) hat jeder bei 2 Billionen Dollar durchschnittlich (durch Steuern) 10.000 $ bezahlt...
Aber ich gebe Bjron Recht, dass Stiglitz in seinen Berechnung nicht die Einnahmen mitberechnet hat, schließlich spricht er ja auch von Ausgaben!
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08.01.2006 20:36 Uhr von Reinsteckefuchs
 
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viel von dem geld: bleibt ja im land, z.b. bei diversen waffenherstellern, könnt ich
mir denken, weil die materialkosten sind ja wohl mit das
Meiste!
trotzdem sind 2 billionen immer noch 500 Mrd. mehr als die
Gesamte Staatsverschuldung von Deutschland...krass, woher
nehmen die das geld?
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08.01.2006 20:37 Uhr von Katerle
 
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mich wundert eigentlich nichts mehr. Auch wenn die Zahlen noch nach oben korrigiert würden.

Nur gut das es Menschen wie Stiglitz gibt, die den Wählern und Anhängern von Bush so vielleicht die Augen öffnen.
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08.01.2006 22:21 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Ja Klar hat Bush den Krieg verloren,: er hätte ihn auch nie gewinnen können.

er hätte ihn auch nie gewinnen können.

Denn man kann keinen Krieg gegen Terroristen führen. Denn Terroristen haben eigentlich kein Land sondern mehrere. Und George hat ja eigentlich keinen Krieg gegen Terroristen geführt sondern nur unter dem Deckmantel. Denn um jemanden z.B. abzusetzen da ist der Krieg gegen ein Land zu führen der Falsche Weg. Denn dann bringt man die ganze Bevölkerung gegen sich auf. Besonders wenn noch rauskommt, dass es ihm (oder/und den Fädenziehern) eigentlich um dass unter dem Land ging, also dass nicht mehr als Wohltat von vielen angesehen/eingestuft wird. Wofür viele Anzeichen sprechen und dass haben die bestimmt auch schon ohne Internet gemerkt. Also den Krieg im Irak hat er noch lange nicht gewonnen (die Fädenzieher schon) [kleiner Widerspruch] aber den Krieg gegen Terroristen wird er nie gewinnen. Da es ja immer mehr gibt/geben wird die anhand der Folgen und Erkenntnisse sich gegen ihn stellen.

Abschliessend, sollte man sich mal Gedanken machen, was währe wenn andere gleiches in den USA veranstaltet hätten, wenn sie nur die Amerikanische Regierung absetzen wollten. Was dann wohl die amerikanische Bevölkerung machen und denken würde und das auch noch wenn der Krieg vorbei währe. (Soviel von mir zum gewonnenen Krieg/Land).
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08.01.2006 22:41 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Public_Enemy: Internet ist kein Luxus, es ist nur der Ersatz für den Schulhof. Oder für die Kneipe.

Ja das kann man sehen wie man will, aber ob es Luxus is,t das glaube ich nicht so. Es hat sich nur die Kommunikation etwas umentwickelt. Ob das Positiv ist sei mal dahingestellt aber nützlich und nützliches ist doch kein Luxus. :-)
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08.01.2006 22:41 Uhr von SchlachtVati
 
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es spielt doch schon eigentlich keine rolle mehr: täglich 80milliarden neuverschuldung !!!

über 8 billionen gesamtverschuldung !!!


ich will ja nichts "schönreden" ! aber so langsam kann sich der ganze planet gefasst machen , vor amerika so langsam angst zu haben , wenn irrgentwann ( in vielleicht 15-20 jahren) nur noch microsoft und kriegsmittel die wirtschaft von usa bestimmen wird einen schon mullmig !


http://www.publicdebt.treas.gov/...
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08.01.2006 22:42 Uhr von ciaoextra
 
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kann: der mann sich nicht ganz einfach eine erdnussfarm zulegen, wie andere präsidenten vor ihm auch schon?
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09.01.2006 11:33 Uhr von Borgir
 
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ach, armer herr bush: kostet der konflikt doch mehr als du allen glauben machen wolltest. aber ihr habt ja genug geld. ihr braucht ja zu hause nix in soziale sicherungssysteme einzuzahlen. die eigene bevölkerung wird schon klar kommen, hauptsache krieg geführt. ihr braucht das ja schon fast.
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11.01.2006 14:59 Uhr von KleinMatthias
 
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1. Das amerikanische Volk spendet im Vergleich zu z.B. Deutschland außerordentlich viel Geld für humanitäre Zwecke. Geben gehört dort zum zwischenmenschlichen Selbstverständnis, während hier jeder nur jammert, er habe nicht genug Geld (um den Drittwagen zu finanzieren)

2. Die US-Politik auf der anderen Seite hat wohl fast noch niemals etwas aus Nächstenliebe oder Selbstlosigkeit getan, sondern stets die Maxime "America first" vertreten. (Auch im 2. Weltkrieg oder den meisten anderen Militäreinsätzen)
Das bedeutet: wenn Herr Bush einen 2000 Mrd. teuren Krieg gegen den Irak führt, dann gibt es dort satte Gewinne einzufahren, die diese 2 Billionen an Ausgaben mittelfristig wie die Portokasse einer Tankstelle aussehen lassen.
Der Krieg hat weder etwas mit dem Sturz Husseins noch mit der Befreiung der Iraker noch etwas mit der Sicherheit Amerikas zu tun, sondern schlicht mit Return on Investment. Das Leben von Menschen hat dabei keinen Stellenwert (besonders nichtamerikanisches Leben). Was zählt sind allein Geld und Macht. Fertig.
Das irakische Öl ist dabei nur ein Faktor von vielen weiteren.

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