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Bonn: Politesse von niederländischem Parksünder überfahren

In Bonn hat ein holländischer PKW-Fahrer gestern am frühen Abend mit seinem Auto eine Politesse verletzt. Der Mann hatte mit seinem Wagen verbotenerweise einen Behindertenparkplatz in der Oxfordstraße benutzt und sollte gerade abgeschleppt werden.

Als er zu seinem Auto kam, machte er in barschem Ton klar, nicht vorzuhaben, für das Vergehen zu zahlen. Anschließend stieg er ein, fuhr die Politesse um und beging Fahrerflucht.

Die 49 Jahre alte Frau musste in eine Klinik gebracht werden.
Der Holländer wurde am Sonntagmorgen in Mönchengladbach von der Polizei gestellt und das Auto beschlagnahmt.


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WebReporter: Stellung69
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bonn, Politesse
Quelle: www.express.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.01.2006 14:38 Uhr von Stellung69
 
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Da war der Autofahrer ja ungeschickt, er wäre ja besser gleich über die Grenze gefahren. Aber gut, dass er gefasst wurde.
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08.01.2006 17:08 Uhr von iLL.k
 
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Wie kann man nur so blöd sein?! Das ist doch pure Blödheit die der Kerl da an den Tag gelegt hat.. durch das Nummernschild ist seine Identität wahrlich für die Polizei ohne Probleme zugänglich und er hat sich nur unnötig großen Ärger eingehandelt.. naja war sicher schlecht gelaunt!
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08.01.2006 18:14 Uhr von ciaoextra
 
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Habe hier noch ein altes Fahrrad: für den Herrn, denn den sollte man auf Lebenszeit das Läppchen (bzw. heutzutage Kärtchen) wegnehmen.
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08.01.2006 22:42 Uhr von iLL.k
 
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Naja: Aber von nem Fahrrad will ich auch nicht umbedingt umgefahren werden..
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09.01.2006 11:47 Uhr von gerrit.samson
 
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Mal im Ernst hier wurde ja schon der Entzug des Lappens auf Lebenszeit gefordert. Ich finde eine derartige Strafe für ein solches Vergehen durchaus gerechtfertigt. Aber wir alle wissen doch das die meisten Strafen für Verkehrsvergehen in D-Land mehr als lächerlich sind. Wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, dann treffe ich spätestens auf der Autobahn auf Fahrer die m.E. nicht reif genug sind ein Auto zu führen. Da wird gedrängelt und genötigt ohne jeden Anlass. Erst wenn was passiert kommt die Einsicht - viel zu spät. Wenn denn dann mal einer von der Polente erwischt wird, dann holt man halt ein paar Scheine raus und zahlt - was die meisten auf die leichte Schulter nehmen, denn wer ein Auto für 80.000 Euro hat der lacht doch über ein Bußgeld von 100 Euro.
Also mein Prüfer hat mir meinen "Lappen" mit den Worten: "hier haben Sie ihren Waffenschein" überreicht. Ich habe es damals nicht so recht verstehen wollen was er da gesagt hat, doch kann ich das heute sehr gut nachvollziehen was das sollte. Na ja, vielleicht muss man auch erst mal einen Auffahrunfall mitgemacht haben (ich saß auf ´nem Motorrad als mir ein Depp (Nachtblind) hinten reingefahren ist) um das zu verstehen. Oder man man muss sich von einem anderen Verkehrsteilnehmer erklären lassen das die brenzlige Situation in die er einen gebracht hat auf sein stark nachgelassenes Sehvermögen zurückzuführen ist.
Ich fordere drakonische Strafen für alle die sich nicht an die StVO halten - Strafen die nicht mit Euros zu bezahlen sind (höchsten zusätzlich einzuvordern sind) um der Anarchie auf den Straßen einhalt zu gebieten. Und ich fordere das alle 5 Jahre die theoretische Prüfung zu wiederholen ist.
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09.01.2006 12:08 Uhr von ari99
 
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Offenbar sind hier einige noch nicht Opfer dieser Straßenräuber geworden !

Mir ist das selbst oft genug passiert das sich Politessen über jedes Gesetz hinwegsetzen - die haben eh recht und versuch mal einer das Gegenteil zu beweisen und dann noch vor Gericht Recht zu bekommen.

Für mich sieht es so aus als wenn die Politesse mit widerrechtlichen Mitteln versucht hat den Fahrer an der Weiterfahrt zu hindern.

Steht hier das Räumen des Behindertenparkplatzes im Vordergrund ? - Augenscheinlich nein.
Steht die Ahndung des Vergehens im Fordergrund ?-
Augenscheinlich nein.

Es ging darum das Fahrzeug abzuschleppen und Geld zu verdienen.

--
Die Aussagen des Politessen-Chefes sind de Fakto Blödsinn :
" klemmte erst eine Verwarnung ans Auto, wartete zehn Minuten. Dann alarmierte sie den Abschleppdienst. Reine Routine. "

„Als der Abschleppunternehmer den BMW an den Haken nehmen wollte, kamen Fahrer und Beifahrer zurück. Frau Knöschke bemerkte das nicht, weil sie gerade das Kennzeichen aufnahm.“

Wenn Sie bereits eine Verwarnung geschrieben hatte muß sie das Kennzeichen wohl nicht mehr aufnehmen.

Ergo:
Sie hat darauf gelauert das sich einer hinstellt, sofort das Abschleppunternehmen angerufen ( ob es da ne Prämie gibt ??? ) und erst dann das Knöllchen geschrieben.

---
So, ich halt es nicht für falsch Ordnungswidrikeiten angemessen zu ahnden - leider ist es in diesem Lande zur reinen Abzocke verkommen.
Es wird nicht da geblitzt wo es sinnvoll ist sondern wo es möglichst viel Geld bringt.
Im Zweifelsfall muß der Beschuldigte seine Unschuld beweisen, Kosten werden nicht erstattet.

Mal tiefer gehen:
Darf das Fahrzeug abgeschleppt werden ?
Doch erst wenn tatsächlich ein Behinderter kommt. Ist der zweite Parkplatz aber frei...
Also wäre das Abschleppen u.U. rechtswidrig gewesen...
aber: Zahlen muß er dennoch sonst bekommt er sein Fahrzeug nicht wieder....

Weiter:
In der Dienstanweisung steht das Politessen nicht versuchen sollen flüchtige Fahrzeuge mit Ihrem Körper zu stoppen.

Man kann das ewig fortführen....



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09.01.2006 13:12 Uhr von zirkelmine
 
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ich vergieße nicht eine träne für die politesse!
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09.01.2006 16:21 Uhr von midhgard
 
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habt ihr den Sinn für die Realität verloren? Wenn ich hier manche Beiträge lese, dann gehts mir kalt rauf und runter. Wie abgezockt doch manche sind. Von wegen keine Träne vergießen und das wäre alles nur Abzocke. Ich möchte mal klar stellen, dass ich selbst auch schon von Politessen "abgezockt" wurde. Na und? Bin ich selbst schuld, oder? Wenn ich widerrechtlich handle, dann bin dafür selbst verantwortlich und muß die Suppe auslöffeln, wenn ich gepackt werde.

Aber wo sind wir denn schon angekommen, wenn man einer verletzten Politesse keine Träne mehr nachweint? Es ist ein Job den sie macht und nichts weiter. Manch ein Arbeitsloser würde den Job genauso gern machen, nur um endlich wieder Kohle zu verdienen, selbst wenn er Brast auf die Politessen hat, weil er selbst schon abgezockt wurde. Dafür gehe ich jede Wette ein. Heut ist niemand mehr wählerisch, der echt arbeiten will.

Ich frage mich, sind wir soweit gekommen, dass man es billigend in Kauf nimmt, einen Menschen zu überfahren, ihn damit zu verletzen und dann auch noch hilflos liegen zu lassen, nur weil wir uns im Recht fühlen? Darf ich dann demnächst die Kassiererin im Supermarkt plattfahren, weil sie mir 2 Euro zu wenig rausgegeben hat? Oder meinen Nachbarn plattbügeln, weil er nach 20 Uhr noch gebohrt hat? Also echt, ihr seid doch bescheuert!

Fakt ist, ein Behindertenparkplatz ist für Behinderte, basta! Und wenn da nun gleich zwei Behinderte ankommen und ein Platz ist von so einem Idioten besetzt, der zu faul ist nen anderen Parkplatz zu suchen, dann soll der Behinderte also sehen wo er bleibt? Oder hm nein, da gibts doch ne bessere Lösung: fahren wir doch die Behinderten alle platt! Dann sind sie weg und jede Menge Parkplätze sind frei! Es lebe die Dummheit!
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09.01.2006 16:34 Uhr von www.tratschtante.de
 
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Typisch für Bonn Bonn hat wohl die effektivste Politessen-Streitmacht weit und breit...
Die sind auch am Wochenende noch mitten in der Nacht unterwegs. Im Dezember werden extra für die Politessen in manchen Teilen der Stadt die Parkverbote täglich geändert...
Wir haben einen Tunnel in dem 50 erlaubt ist mit 4 (!) Blitzen, dessen Kosten alleine durch die "Bussgelder", die die Blitzen einnehmen bezahlt werden...
usw. ...
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09.01.2006 19:37 Uhr von MBGucky
 
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wollt ihr es nicht begreifen? Soll die Politesse bei jedem, der auf einem Behindertenparkplatz steht, warten, bis entweder der Besitzer des Wagens oder ein Behinderter kommt, der da gerade parken will?

Zudem hätte der Fahrer ja auch das Bußgeld zahlen können, dann hätte man ihn fahren lassen.
Das wäre zwar etwas teurer gewesen, da der Abschleppwagen schon gerufen wurde bzw. bereits vor Ort war, aber dazu sagte ich ja bereits, dass die Politesse ja nicht ewig da warten kann.

Ich lebe hier zwar etwas ländlicher, aber gerade hier würde ich mir mal ein paar mehr Politessen wünschen.

Je nachdem, durch welche Straße ich fahre, muss ich alle 10 Meter anhalten und den Gegenverkehr durchlassen, weil auf meiner Seite ein Auto parkt, obwohl eigentlich absolutes Halteverbot ist.
Die Schuld daran mag der Parkplatz-Mangel sein, aber das gibt noch lange niemandem das Recht, die Straße, oder in diesem Fall den Behindertenparkplatz, zu blockieren.

Und was diesen Tunnel mit den 4 Starenkästen angeht, da frage ich mich, wer denn bitte nach dem ersten Blitzen garnicht merkt, dass er zu schnell ist? Spätestens nach dem zweiten Mal fahre ich doch langsamer. Wer sich an allen 4 Stellen blitzen lässt, ist einfach nur stur!

MfG
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09.01.2006 19:39 Uhr von Stellung69
 
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Naja: Hier in Bonn weiß doch jeder, daß im Tunnel geblitzt wird; wer sich da beim zu schnellen Fahren erwischen läßt ist halt dämlich und selber Schuld!
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09.01.2006 20:38 Uhr von bravotango
 
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Maut für alle Holländer !!! Mein Bild von den Holländern auf deutschen Straßen ist mal wieder bestätigt.
Die übelsten Rambos kommen entweder aus der Schweiz oder aus Holland auf unsere Straßen!

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