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Aufbau-Ost-Experte Klaus von Dohnanyi bemängelt die Geldverschwendung in Sachsen

Der Aufbau-Ost-Experte Klaus von Dohnanyi hat sich kritisch über die Geldverschwendung in Sachsen geäußert. Seiner Ansicht nach sollte der Citytunnel in Leipzig nicht gebaut werden, weil dies nicht notwendig sei.

Ebenso sieht er bei der Waldschlösschenbrücke in Dresden keinen Handlungsbedarf. Insgesamt befänden sich Straßen und Schienen in Ostdeutschland in einem sehr gutem Zustand.

Vor kurzem war Dohnanyi der Vorstand einer Kommission, deren Aufgabe es war, einen Bericht über die Lage im Osten zu erstellen.


WebReporter: Katerle
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Sachsen, Experte, Aufbau
Quelle: www.mdr.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.01.2006 15:25 Uhr von Arne 67
 
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Meine Güte Es werden so viele Milliarden im Osten verschwendet, da kommt es auf die paar Millionen auch nicht mehr drauf an !

Außerdem der Tunnel wird dann eh ja verschleudert an private Betreiber, die dann sehr gut davon leben werden , wenn Sie für die Durchfahrt dann Maut verlangen ...

Hier baut sich doch nur ein armer Politiker wieder seine Rente aus ......
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08.01.2006 16:00 Uhr von MTQC
 
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Ach wirklich Tolle Feststellung, Daumen hoch!

Wie mir bekannt ist...
Der Ursprüngliche Zweck des City-Tunnels, der eine Länge von ca. 15-20min Fussmarsch hat, war auch nicht so unsinnig, wie die Verzeichnung einer U-Bahn in Leipzig, sondern ein Ausbau und viel mehr Verbesserung der Infrastruktur, wodurch Zugreisen sich ernorm verkürzt hätten. Was aber letztendlich durch den damaligen Projektleiter regelrecht vermasselt wurde, denn der Tunnel wie er gebaut wurde, macht dieses nicht mehr möglich... Zum Zeitpunkt der Festellung war es jedoch zu spät ...

Guter Zustand von Strassen und Schienen .. das erklärt zum einen die stetige Verspätung von Zug um mindestens 5 min auf 30 min Strecke. Zum Anderen bin ich mir nicht sicher, ob bereits geplante Ausbauten von Strassen mit in der Kalkulation sind *grins
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08.01.2006 16:33 Uhr von Buster_
 
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Recht hat er: das freche ist, dass die Ostländer auch noch 2 Milliarden vom Westen fordern, zur Kompensation der ausgefallenen Mittel durch den Kompromiss zur Finanzplanung der EU. Es wird wirklich Zeit das die Förderung Ostdeutschlands reduziert wird. Der Solidaritätszuschlag sollte schnellst möglich abgeschafft werden. Nach mehr als 15 Jahren Aufbauhilfe und Transferleistungen von über 1.280 Mrd. Euro sollte es keine spezielle Förderung für die ehemaligen DDR mehr geben. Und wenn gefördert wird, sollte dies auch nur Zweckgebunden geschehen. Es ist skandalös das in Ostdeutschland (außer Sachsen) seit Jahren die Fördermittel aus dem Solidarpakt gesetzwidrig verwendet werden und keine Regierung etwas dagegen unternimmt.
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08.01.2006 16:42 Uhr von Johannes Fuß
 
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Ich weiß nicht: was sich heute alles "Experte" nennen darf ....tsstsstss

Aber Leute lasst mal gut sein. Die Sachsen haben auch ihre Probleme. In Gelsenkirchen kann man sich die Knochen in den Schlaglöchern brechen -- in Dresden ist der Alabaster bei Regen auch fürchterlich glatt. Man sieht: Jede Region hat ihre Probleme. Warum also aufregen ?

resigniert und zahlt Soli geiziges Westpack
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08.01.2006 17:04 Uhr von MTQC
 
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Zusatz ...: Ich wollte damit nicht sagen, dass jede Investition für den "Osten" (und ich möchte Sachsen da nicht ausschließen) gerechtfertigt ist und wie Du schon geschrieben hast unmengen an Fördergeldern verschlingen und am Ende das Resultat nicht einmal zu erkennen ist.
In dem von Dohnanyi genannten und mir vertrauten Fall, der City Tunnel, dachte ich mir, ist etwas Hintergrund-Wissen vielleicht nicht schlecht, das die Intention zumindest gut war. Aber das so nun 1 Mrd + (glaub ich :/) für nichts und wieder nichts verschwendet werden ist nicht notwendig, aber das liegt viel mehr an dem blinden Vertrauen was dem Konstrukteur entgegengebracht wurde, welcher natürlich schon lange fein raus ist, aber das ist ein ganz anderes Gleis...

Allein in Leipzig gibt es genügend Beispiele für die Verschwendung von Geldern die anderweitig viel sinnvoller eingesetzt hätten werden können. Aber das ist nur ein Beispiel von Vielen und ich denke, es ist nirgends anders und SummaSummarum bleibt uns leider wirklich nicht mehr als die Resignation.
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08.01.2006 19:43 Uhr von J.Peiper
 
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klar trennen: leider werden die menschen allzuoft nicht getrennt betrachtet von der wirtschaftspolitik ihres bundeslandes.
mir persönlich ist kein leipziger bekannt der für diesen tunnel gewesen wäre.

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