08.01.06 14:28 Uhr
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BW: Zentralrat der Juden bezeichnet «Gesinnungstest» als «Schnellschuss»

Der «Gesinnungstest» für Muslime in Baden-Württemberg, bei dem unter anderem Fragen über die Gleichberechtigung von Mann und Frau gestellt werden, wurde vom Zentralrat der Juden scharf kritisiert.

Dem "Spiegel" sagte Zentralrats-Präsident Paul Spiegel, dass dies ein «unbedachter Schnellschuss» sei, «der schleunigst ernsthaft überprüft werden muss».

Unterdessen erhält Innenminister Heribert Rech vom Ministerpräsident Günther Oettinger Rückendeckung.


WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Jude, Zentral, Zentralrat, Zentralrat der Juden, Gesinnungstest
Quelle: de.news.yahoo.com

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.01.2006 14:57 Uhr von mk23
 
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da muss ich dem zentralrat ausnahmsweise mal recht: geben ich hallte einen derartigen test auch für schwachsin 1. kann man einen sollchen test ohne probleme austricksen da man die richtegen antworten bzw verhalten bestimmt bald auf verschiedennen seiten in netz finden würde und 2. nur muslime einem solchem test zu unterziehen ist auch schwachsin dann wechseln manche von den extremen vorher zum schein den glauben und jagen sich dann in die luft .
allso zu terrorabwehr taugt ein solchger test sicher nicht.
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08.01.2006 15:48 Uhr von kryptek
 
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schöne Sache: So ein test sollte nicht nur für Muslime,sondern alle Einwanderer sein,das wäre mal was.
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08.01.2006 16:42 Uhr von George Hussein
 
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Ist das Jetzt die Privatmeinung vom Paule: oder der offizielle Standpunkt des ZR?
Im ersten Fall hat der ZR in der Meldung nix zu suchen, im zweiten soll sich der ZR da raushalten.

Ich finde es überfällig, nur noch Leute nach Deutschland zu lassen, die
1. Deutsch sprechen
2. Gewillt sind, sich anzupassen
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08.01.2006 19:15 Uhr von Hackmeck
 
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Der gesamte Test im Volltext: http://fuckup.twoday.net/...
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08.01.2006 22:51 Uhr von lonezealot
 
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@nokia @primera: Der Zentralrat darf und sollte sich genauso in die Politik einmischen wie es auch die Kirchen und Gewerkschaften tun.

Alle Mitglieder des Zentralrats sind deutsche Staatsbürger und haben auch ein Recht auf eine politische Meinung.

Sprüche wie,DIE sollen sich nicht einmischen, sind nur ein Beweis dafür wie hasserfüllt, judenfeindlich und ignorant bestimmte Teile der deutschen Bevölkerung immer noch sind.

Und ein Wort an primera:

Der Zentralrat ist KEINE religiöse Instanz oder Vertretung der in Deutschland lebenden Juden!
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09.01.2006 02:06 Uhr von Haggismchaggis
 
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@primera: Beleg doch bitte mal, inwiefern "die Juden" (de Jodn) Frauen die Gleichberechtigung verweigern. Ich hab das nämlich nach mehreren Seminaren immer noch nicht so easy durchschaut, wie es bei dir offensichtlich der Fall ist.
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09.01.2006 02:13 Uhr von Kneißl
 
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gute Nacht Deutschland: Der Faschismus lebt und in den SSN Kommentaren hat er seine Heimat gefunden.

Ich bin schlicht einfach entsetzt!

Zur News:

Das sollte unseren Politikern schon zu denken geben, wenn selbst der Zentralrat der Juden in Deutschland der Meinung ist, daß ein Gesinnungstest für Muslime unangebracht ist.
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09.01.2006 03:43 Uhr von jreusch
 
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dieser test ist ein armutszeugnis für ganz baden württemberg.

mit genau denselben gründen sollte man jeden politiker unserer regierung mal auf seine systemkonformität testen ;)
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09.01.2006 08:42 Uhr von vst
 
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juden? zentralrat? hat der paul wieder mal was gesagt?
gleich dagegen sein. nachdenken kann man auch später noch.
oder auch nicht.
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09.01.2006 11:13 Uhr von lonezealot
 
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@primera: Da musst Du Dich vertun.

Ich habe nicht gepredigt sondern erklärt das das Judentum Religion und Volkszugehörigkeit in einem ist, das nennt man Religio-Nation.

Das bedeutet nicht das man Jude nicht auch eine andere Staatsangehörigkeit haben kann.

In Deutschland ist die Zugehörigkeit zum Judentum den christlichen Kirchen gleichgestellt da es eine Trennung von "Kirche" und Staat gibt.

Man kann, wie ich immer wieder betont habe, auch Israeli sein ohne Jude zu sein.

Der Zentralrat der Juden in Deutschland ist die politische Dachorganisation der jüdischen Gemeinden und Landesverbände in Deutschland.

Als Körperschaft des öffentlichen Rechts hat der Zentralrat der Juden in Deutschland vor allem die Aufgabe, die Interessen seiner Mitglieder nach Außen zu vertreten.

Wie wir bemerken geht es schon garnicht mehr um den Inhalt des News sondern wiedereinmal wird eine ausufernde Grundsatzdiskussion geführt die das Thema hat "Wieso sagt der Zentralrat überhaupt etwas statt endlich zu verschwinden?" oder "Warum dürfen Juden eigentlich in Deutschland eigentlich ihre Meinung öffentlich kundtun?". Darauf läuft es doch hinaus.

Auch was weibliche Rabbinerinnen angeht hast Du Unrecht. Die erste Rabbinerin kam aus Deutschland und wurde von den Nazis ermordet, Regina Jonas. Sicherlich ist nicht jeder mit diesen Entwicklungen einverstanden aber das ist eine innerjüdische Angelegenheit die hier nicht zur Debatte steht.
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09.01.2006 13:05 Uhr von «azero»
 
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lonezealot, vergisst du nicht, dass solche Menschen aus zwei verschiedenen Perspektiven agieren können?

Einerseits haben sie eine persönliche Meinung wie wohl jeder Mensch. Das dürfen sie durchaus auch.

Andererseits haben sie ein (mehr oder weniger) politisches Amt und daher Vorbildfunktion. (Anm: Insbesondere letztere sollten sie nicht vergessen, wenn sie sich äußern oder sonstwie bemerkbar machen.)

In diesem Sinne gilt: Wenn Herr Spiegel sich im- oder explizit aus der Perspektive seines Jobs äußert, ist es etwas anderes, als wenn ein "Durchschnittsmensch" mal irgendwas sagt.

> Der Zentralrat ist KEINE religiöse Instanz
> oder Vertretung der in Deutschland lebenden Juden!

Keine Vertretung der in Deutschland lebenden Juden, hm?

"Als Körperschaft des öffentlichen Rechts hat der Zentralrat der Juden in Deutschland vor allem die Aufgabe, die Interessen seiner Mitglieder nach Außen zu vertreten."
http://www.zentralratdjuden.de/

"Aufgaben
Eine Vertretung für alle Juden in Deutschland"
http://www.zentralratdjuden.de/...

"Das Hauptaugenmerk der Gründungsväter und -mütter des Zentralrats der Juden in Deutschland galt der Förderung und Pflege religiöser und kultureller Aufgaben der jüdischen Gemeinden wie auch der Vertretung der gemeinsamen politischen Interessen der jüdischen Gemeinschaft. Dieses gilt bis heute."
http://www.zentralratdjuden.de/...

"Mit der Aufnahme der Landesverbände unterstreicht der Zentralrat seinen Anspruch, die politischen Interessen aller Juden in Deutschland mit einer Stimme zu vertreten."
http://www.zentralratdjuden.de/...

Naja, also im gewissen Sinne hast du ja durchaus Recht - allerdings nur, wenn man dir Böswilligkeit unterstellt:

"Obwohl aus dem Osten Europas stammende Juden stets die Mehrheit der Gemeindemitglieder bildeten, wurde der Zentralrat mit wenigen Ausnahmen von in Deutschland geborenen Juden dominiert. Daran hat auch die Verdreifachung der Zahl der Gemeindemitglieder seit Beginn der Zuwanderung von Juden aus der früheren Sowjetunion seit 1989 bisher nichts geändert."
http://de.wikipedia.org/...
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09.01.2006 13:14 Uhr von «azero»
 
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Erstaunlich. Wirklich.: > Sicherlich ist nicht jeder mit diesen Entwicklungen
> einverstanden aber das ist eine innerjüdische
> Angelegenheit die hier nicht zur Debatte steht.

Ist das vielleicht der Grund, warum Herr Spiegel den "Wesenstest für ... errr... Moslems" so vehement ablehnt?

Nicht dass ich diese mentale Diarrhoe von einem "Test" auch nur marginal begrüßen würde; zeigt er doch die arrogante Dekadenz der "westlichen Zivilisation" in brutaler Härte; aber könnte es vielleicht sein, dass Herr Spiegel eine Weitsicht besitzt, die den badenwürttembergischen Politikern ganz offensichtlich völlig abgeht? ;)
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09.01.2006 13:38 Uhr von lonezealot
 
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@«azero»: "Ist das vielleicht der Grund, warum Herr Spiegel den "Wesenstest für ... errr... Moslems" so vehement ablehnt?"

Nein, Paul Spiegel ist das persönlich egal da er nicht religiös ist.
Ob und wie religiös Juden in Deutschland sind interesseirt den Zentrarat nicht, das ist dem einzelnen Juden überlassen.

Nebenbei, das Thema ist nicht der Zentralrat und dessen aufgaben sindern ein Gesinnungstest für einbürgerungswillige Muslime!

Mit diesem Fragebogen soll geprüft werden, ob sie auf dem Boden der Verfassung stehen.
Unter anderem sind auch Fragen zum Schwimmunterricht u.ä. dabei.

Solche Fragen können nicht darüber entscheiden, ob jemand auf dem Boden der Verfassung
steht oder nicht.
Dieser Test gilt für Einbürgerungsbewerber aus islamischen Staaten.
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09.01.2006 14:06 Uhr von «azero»
 
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... was aber nichts daran ändert, > Nein, Paul Spiegel ist das persönlich egal
> da er nicht religiös ist.

... dass er als Chef der politischen Vertretung einer religiös motivierten Vereinigung auftritt. Um Papst zu werden reicht es auch aus, katholisch zu sein, und sich gelegentlich pauschal zu Gott zu bekennen. Und dennoch wäre es höchst fragwürdig, würde sich der Papst in die politischen Aktivitäten Deutschlands einmischen, solange das Völker- respektive Menschenrecht nicht verletzt wird.

Und hier unterliegst du eher einer paranoiden Wahnvorstellung:

> Wie wir bemerken geht es schon garnicht mehr um
> den Inhalt des News sondern wiedereinmal wird eine
> ausufernde Grundsatzdiskussion geführt die das Thema
> hat "Wieso sagt der Zentralrat überhaupt etwas statt
> endlich zu verschwinden?" oder "Warum dürfen Juden
> eigentlich in Deutschland eigentlich ihre Meinung
> öffentlich kundtun?". Darauf läuft es doch hinaus.

Darauf läuft es NICHT hinaus. Nicht einmal im Ansatz. Warum auch?

Doch ebenso, wie die sogenannten Christen es sich gefallen lassen müssen, dass man hinter JEDER ihrer politisch ambitionierten oder motivierten Äußerungen religionspolitische Absichten vermutet, sollte man auch den ZdJ gleichstellen und ebenfalls unterstellen dürfen, dass er religionsmotivierte Absichten hegt, wenn er sich zu politischen Dingen äußert.

Religion und Politik passen eben nicht zusammen. Das ist einer der wesentlichen Gründe für den zumindest scheinheilig gepredigten Laizismus des Staates. Scheinheilig, weil schon der Prolog zum Grundgesetz der Bundesrepublik diese Behauptung ad absurdum führt. Und scheinheilig auch, weil der großen Weltreligion "Christentum" als, zugegeben, stärkster Fraktion vor Ort, auch diverse Vorteile gewährt werden; und ich meine nicht nur das Symbol christlicher Religion oder entsprechende Unterweisung in öffentlichen Schulen.

Dennoch finden wir in Geschichte und Gegenwart genug Gründe, besser die Finger von solchen Dingen zu lassen. Das gilt für ALLE Religionsfragen ALLER Religionen; gleichgültig, ob Moslems, Christen, Juden, Buddhisten, Daoisten oder sonstige Theisten (auch die, religiös ambitionierter Atheisten). Denn wohin es uns bringt, wenn wir religionspolitisches Gedankengut und derartige Ab- und Ansichten unreflektiert und/oder unkritisiert in die Wirtschafts-, Innen-, Außen- und Sozialpolitik übernehmen, haben wir vor 77 Jahren erlebt.

Insofern zeugt es mitnichten von Gleichstellung, wenn der ZdJ als Vertreter aller Juden (also auch der Mehrheit der gläubigen) in Deutschland "Politik machen" will. Vielmehr zwingt er per se dadurch dazu, auch Moslems im religiös motivierten Sinne Politik machen lassen zu müssen.

Es verbessert oder vereinfacht die Situation also mitnichten, wenn der ZdJ oder sonstwelche religiös ambitionierten Vertreter sich in die Politik einmischen. Und Herr Spiegel vertritt nicht nur die Interessen einer politischen, sondern sehr wohl auch einer (mehrheitlich) religiösen Lobby.
Statt dessen wäre es überaus hilfreich, die politische Intervention auf ein Minimum zu beschränken, um überflüssige Irritationen reduzieren zu helfen.

Alternativ wäre es durchaus vorstellbar, den ZdJ in die Fragmente "politisch motiviert" und "religiös motiviert" zu teilen und so mit ersterer Fraktion in Form einer "PDJ" (Partei der Juden) aktiv Politik zu machen, ohne zwangsläufig den Verdacht zu wecken, es handle sich um religiöse Ambitionen; während der zweiten wahrscheinlich ein ähnliches politisches Schicksal beschieden wäre, wie der PBC (Partei Bibeltreuer Christen), was sie aber wohl kaum stören dürfte, wenn man deinen Aussagen Glauben schenken darf.

Allem anderen, vor allem der Phrase "... Solche Fragen können nicht darüber entscheiden, ob jemand auf dem Boden der Verfassung steht oder nicht." stimme ich bedenkenlos zu, denn es gibt genug Leute in diesem Land, denen die Verfassung (vgl. GG) mehr als nur gleichgültig sind, und die, vielfach sogar gegen ihren Amtseid, trotzdem (oder gerade deswegen?) erfolgreich Politik machen respektive machen lassen.

Nebenbei:
> Nebenbei, das Thema ist nicht der Zentralrat
> und dessen aufgaben...

Nein, aber du schaffst es regelmäßig, das Thema darauf zu bringen. ;)
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09.01.2006 14:59 Uhr von lonezealot
 
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@«azero»: "dass er als Chef der politischen Vertretung einer religiös motivierten Vereinigung auftritt."

Paul Spiegel ist kein Rabbiner oder eine religiöser Sprecher der Juden in Deutschland.

"Und dennoch wäre es höchst fragwürdig, würde sich der Papst in die politischen Aktivitäten Deutschlands einmischen, solange das Völker- respektive Menschenrecht nicht verletzt wird."

Was wäre daran fragwürdig? Die katholische Kirche mischt sich auch in politische Diskussionen in der BRD ein, zu recht.

"Darauf läuft es NICHT hinaus. Nicht einmal im Ansatz. Warum auch? "

Sicher tut es das. Warum soll der deutsche Staatsbürger Paul Spiegel, der einer deutschen Körperscahft vorsteht, sich nicht zu innerdeutschen Themen äussern dürfen?

Die Aussagen des Zentralrat sind nicht reliös motiviert sondern rein gesellschaftlich politisch.

"Nein, aber du schaffst es regelmäßig, das Thema darauf zu bringen. ;)"

Falsch, ich versuche kurz Dinge klarzustellen umd dann zu merken das bei einigen Leuten die Motive hier zu posten ganz andere sind als man von der News her annehmen könnte.

Das auch Du die Situation von Juden in Deutschland in einem völlig falschen Licht siehst merke ich an Aussagen wie : Und Herr Spiegel vertritt nicht nur die Interessen einer politischen, sondern sehr wohl auch einer (mehrheitlich) religiösen Lobby.

Das ist schon beinahe grostesk. Die Mehrheit der Juden in Deutschland ist eben nicht religiös und möchte einfach nur unauffällig und unbehellig ihr Leben leben, was auch bisher gelingt.

Von einer Lobby zu reden ist erst Recht abwegig da die Mehrzahl der Juden in Deutschalnd garkein Wahlrecht haben, mangels deutscher Staatsbürgerschaft.

In den deutschen jüdischen Gemeinden gibt es derzeit nur noch ca. 20.000 Altmitglieder und ca. 100.000 Zuwanderer aus der GUS.

"Denn wohin es uns bringt, wenn wir religionspolitisches Gedankengut und derartige Ab- und Ansichten unreflektiert und/oder unkritisiert in die Wirtschafts-, Innen-, Außen- und Sozialpolitik übernehmen, haben wir vor 77 Jahren erlebt."

Ich wüsste nicht das die NSDAP eine religiös-motivierte Vereinigung gewesen ist, oder meinst Du etwas anderes? JUden wurden nicht wegen der Religon verfolgt sondern wegen einen angeblichen "rassischen Minderwertigkeit".
Der von den Nazis begonnene Weltkrieg war kein Religionskrieg sondern ein Rassekrieg.

Meinst Du ich habe hier Lust seitenlange Kommentare zu schreiben oder zu lesen, sicher nicht.
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09.01.2006 16:15 Uhr von asmodai
 
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Meinungen: Gut. Das ist also die Meinung von maximal 100.000 durch den Zentralrat vertretenen Mitbürgern. Der Rest Deutschlands hat sie zur Kenntnis genommen. Beeinflussen lassen sollten sich die Verantwortlichen dadurch aber überhaupt nicht. Ob der Test sinnvoll ist, wird sich in der Praxis schon weisen.
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09.01.2006 16:24 Uhr von nostradannus
 
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normale leute sind zwar selten geworden, aber es gibt sie noch, DANKE @ azero.

Und übrigens: du musst den lonzi nicht so ernst nehmen, beim Thema Juden sieht der regelmäßig rot und hält sich offenbar für die Koriphäe auf dem Gebiet, die uns arme Nichtwisser zu erleuchten sucht...;-)

zur Sache:
Prinzipiell fände ich solch einen Test gut, wenn der allerdings tatsächlich so aussieht, wie der auf http://fuckup.twoday.net/... dann ist das ja lachhaft - jeder halbwegs vernünftige Mensch kann sich doch ausrechnen welche Antworten die Herren vom Gesinnungsministerium (oder wie das dann auch immer heißen mag) gerne hören wollen und sich danach richten. Das müsste dann schon etwas trickreicher sein und sollte von nem wirklich guten Psychologen oder sowas gemacht werden, nur fehlt dazu im Einzelfall wohl sowohl das Geld, sprich der Psycho-Onkel als auch die Zeit, weil viele ja als politische Flüchtlinge kommen und nicht erst mal auf ne 2-monatige Warteliste gesetzt werden können...

PS: so ein Test sollte dann natürlich aber für jedweden Einwanderer gelten, sei er nun aus England und protestantisch, aus Italien und katholisch oder aus Hinterdupfingen und Atheist.
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09.01.2006 16:28 Uhr von «azero»
 
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Ändert das etwas? > Paul Spiegel ist kein Rabbiner oder eine
> religiöser Sprecher der Juden in Deutschland.

Er mag kein religiöser Sprecher sein, aber er ist ein Sprecher der Religiösen. Denn die bilden nach wie vor die Mehrheit aller Juden. Wo ist der Unterschied?

Es gäbe einen Unterschied: Nämlich genau dann, wenn du annimmst, dass die Juden die Demokratie ablehnen. Aber das machen sie ja sicher nicht, oder?! ;)

> Die katholische Kirche mischt sich auch in
> politische Diskussionen in der BRD ein, zu recht.

Wenn sie es macht: zu Unrecht. In Deutschland sind Religion und Politik getrennt. Die Einmischung religiöser Kräfte in die Politik ist ebenso gern gesehen, wie die Einmischung politischer Kräfte in religiöse Angelegenheiten.

Bedauerlicherweise maßen sich religiöse Vertreter (und Vertreter schein- und quasireligiöser Gruppierungen) allerdings immer wieder an, ihre Kompetenzen zu überschreiten. Meistens endet das in viel Hektik und Stress.

Bedauerlich daher, dass die Vertreter dieser Vereinigungen es nicht lernen... oder lernen wollen.

> Sicher tut es das. Warum soll der deutsche
> Staatsbürger Paul Spiegel, der einer
> deutschen Körperscahft vorsteht, sich nicht
> zu innerdeutschen Themen äussern dürfen?

Wenn er das als Privatmensch macht, warum nicht?
Wenn er es hingegen als Vertreter der mehrheitlich religiöse Juden vertretenden Vereinigung macht, hat er das gleiche Recht, wie die Moslems, Christen, Buddhisten und andere Sekten-, Religions-, Glaubensgemeinschafts- und religiös motivierte Lobbyführer.

> Das auch Du die Situation von Juden in
> Deutschland in einem völlig falschen Licht siehst

Völlig falsches Licht? Weil ich sage, was geschieht?
Ein einfaches Beispiel: Würde der Scientology-Chef sich zu politischen Dingen in D äußern, hättest du dann Bedenken? Wenn ja, warum? Immerhin handelt es sich doch um eine überaus wirtschafts- und damit politisch orientierte Gemeinschaft.

> Von einer Lobby zu reden ist erst Recht abwegig da
> die Mehrzahl der Juden in Deutschalnd garkein
> Wahlrecht haben, mangels deutscher Staatsbürgerschaft.

Was hat "Wahlrecht" mit "Lobbyismus" zu tun?

> Ich wüsste nicht das die NSDAP eine religiös-
> motivierte Vereinigung gewesen ist, oder meinst Du etwas
> anderes?

Ich meine genau das. Stichworte gefällig? "Germanisierung", "christliche Judenverfolgung"

Alles Dinge, die EINDEUTIG religiös motiviert waren respektive der Religion entlehnt wurden.

Übrigens: Hitler war Katholik. Zitate, wie "Ich tue nur, was die Kirche seit fünfzehnhundert Jahren tut, allerdings gründlicher.", "So glaube ich heute im Sinne des allmächtigen Schöpfers zu handeln: Indem ich mich des Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn." oder "Ich werde niemals ein völlig säkularisiertes Schulsystem dulden. Charakter kann nur auf religiöser Basis aufgebaut werden." stammen aus seinem Munde und sind beredetes Zeichen, was passiert, wenn Religion und Politik Hand in Hand gehen dürfen. Vom überaus finsteren Mittelalter will ich gar nicht erst anfangen.

> JUden wurden nicht wegen der Religon verfolgt sondern
> wegen einen angeblichen "rassischen Minderwertigkeit".

Das war aber nur möglich, nachdem die Deutschen in Jahrhunderten religiöser Verzerrung der Geschichte auf Progrome getrimmt waren. Hitler erzählte ihnen nichts Neues, denn seit Jahrhunderten "wusste" man in Deutschland, dass der Jude an allem Schuld sei. Und man hatte Erfahrung in Dutzenden von Progromen gegen die Juden gesammelt. ... Man war dank religiöser Fanatiker "vorbelastet".

Nicht ohne Grund wurde ja später der "bolschewistische Jude" daraus. So konnte man zwei Feindbilder, unter gleichzeitiger Zuhilfenahme von klassisch-religiösen Feindbildern, vereinen.

> In den deutschen jüdischen Gemeinden gibt es derzeit nur
> noch ca. 20.000 Altmitglieder und ca. 100.000 Zuwanderer
> aus der GUS.

Was soll mir das sagen? Dass du rassistische Probleme hast? Dass du Demokratie ablehnst? Oder missverstehe ich dich?

> Die Mehrheit der Juden in Deutschland ist eben nicht
> religiös ...

Ach was? Ich kenne tatsächlich einige, die "nur" gläubig sind, aber ich kenne nicht einen einzigen, der "atheistisch" ist. Die meisten jener wenigen hingegen, die ich kenne, leben durchaus religiös und wünschen auch, es weiterhin machen zu können.

Kraft mangelnden genauen Wissens (Ich wäre dir für entsprechende Zahlen dankbar.) verallgemeinere ich pauschal und behaupte, dass rund 90% aller Juden mehr oder weniger intensiv religiös leben.... Ich weiß ja nicht, ob es sich nur um eine Ausnahme - eine regionale Anomalie oder so - handelt, oder ob du in Mathe nicht aufgepasst hast, aber für mich sind 90% die (deutliche und unzweifelhafte) Mehrheit.
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09.01.2006 16:29 Uhr von «azero»
 
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Teil II: Eine möglich Fehlerquelle meiner Betrachtung kann sein, dass ich die "atheistischen Juden" (interessantes Paradoxon) bisher nicht kenne, weil ich mich im Zuge meiner Interessen (du erinnerst dich - Talmud ;)) zu sehr auf die gläubigen konzentriert habe...

> ... und möchte einfach nur unauffällig und unbehellig
> ihr Leben leben, was auch bisher gelingt.

FULL ACK. Doch das Eine schließt das Andere nicht aus, wie dir geläufig sein dürfte. Umso fragwürdiger werden aber auch die Äußerungen Herrn Spiegels; denn wenn er sich nun anmaßt, auch in ihrem Namen zu reden (und das macht er nun einmal, wenn er als Vertreter des ZdJ, und damit als Vertreter "aller Juden in Deutschland" spricht), ist er entweder größenwahnsinnig (= gefährlich) oder antidemokratisch (= auch gefährlich).

Vorsicht also, wenn du Herrn Spiegel solche Intentionen unterstellst, denn ich glaube, dabei lehnst du dich ein bisschen zu weit aus dem Fenster. ;) Vielmehr denke ich, dass seine Intentionen weitaus naheliegender sind. Umso erstaunlicher, dass man in jüdischen Kreisen einfach still toleriert, wie Herr Spiegel in seinen gelegentlichen Profilierungssucht-Anfällen über die lobbyistischen Stränge schlägt und dabei das unbehelligte Leben im Sinne politischer Auseinandersetzung ruiniert.
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09.01.2006 16:48 Uhr von lonezealot
 
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@«azero»: "Er mag kein religiöser Sprecher sein, aber er ist ein Sprecher der Religiösen. Denn die bilden nach wie vor die Mehrheit aller Juden. Wo ist der Unterschied?"

Der Unterschied ist das nicht jeder Jude religiös ist und die Aussagen von Paul Spiegel keine religiösen Stellungnahmen sind.

"Es gäbe einen Unterschied: Nämlich genau dann, wenn du annimmst, dass die Juden die Demokratie ablehnen. Aber das machen sie ja sicher nicht, oder?! ;) "

Kein Jude hat sich in Deutschland bisher antidemokratisch verhalten.

"Wenn er das als Privatmensch macht, warum nicht? Wenn er es hingegen als Vertreter der mehrheitlich religiöse Juden vertretenden Vereinigung macht, hat er das gleiche Recht, wie die Moslems, Christen, Buddhisten und andere Sekten-, Religions-, Glaubensgemeinschafts- und religiös motivierte Lobbyführer."

Der Zentralrat ist kein religiöses Gremium. Ein religiöses Gremium jüdischerseits wäre die Deutsche Rabbinerkonferenz und diese gibt keine Stellungnahmen in Hinblick auf die deutsche Politik.

"Würde der Scientology-Chef sich zu politischen Dingen in D äußern, hättest du dann Bedenken? Wenn ja, warum? Immerhin handelt es sich doch um eine überaus wirtschafts- und damit politisch orientierte Gemeinschaft."

Nein, warum sollte ich mich da aufregen?
Deutschland ist ein freies Land in dem jeder seine Meinung sagen darf solange sie nicht gegen geltendes Recht verstösst.

Die Geschichte des christlichen Judenhasses ist mir gut bekannt und wir brauchen darauf an dieser Stelle auch nicht weiter darauf eingehen.

"Was soll mir das sagen? Dass du rassistische Probleme hast? Dass du Demokratie ablehnst? Oder missverstehe ich dich?"

Ja, Du missverstehst mich.
Ich weiss ganz gut was innerhalb der jüdischen Gemeinden in Deutschland vor sich geht und welche Art von Politik gefahren wird.

"Ach was? Ich kenne tatsächlich einige, die "nur" gläubig sind, aber ich kenne nicht einen einzigen, der "atheistisch" ist. Die meisten jener wenigen hingegen, die ich kenne, leben durchaus religiös und wünschen auch, es weiterhin machen zu können."

Tja, da weiss ich nicht wo Du wohnst. Die Mehrzahl der Juden in der BRD kommt aus dem kommunistischen Einflussbereich und ist auch so geprägt.

Es sind in Deutschland keine 10% aller Juden religiös. Die Mehrzahl ist gegenüber dem Judentum gleichgültig eingestellt.
Das bedeutet nicht das sie nicht auch an jüdischen Veranstalltungen teilnehmen.
Bei den jungen Leuten geht der Trend zu mehr jüdischem Selbstbewusstsein.

Wie gesagt, es kommt darauf an wo Du wohnst. Sicher ist in Berlin mehr jüdisches Leben vertreten als in Kiel oder Recklinghausen.

Nu, Paul Spiegel hat eine gute Aussage gemacht und warum darüber stundenlang reden? Wenn er kein Jude wäre hätte man es nie bemerkt.

Ich gebe hier immer nur meine persönliche Meinung wieder.
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10.01.2006 11:30 Uhr von opensky.cc
 
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Bin Laden & Co. reiben sich die Haende! Goebbels lebt!

Es ist schon erschreckend, welch kontraproduktive "Antiterrormassnahmen" europaeische Politiker ersinnen! Auf die angebl. "juedische Weltverschwoerung" folgt die angebl. "islamistische Weltverschwoerung"!

Soll sich ja keiner wundern, wenn sich in naher Zukunft die zu mind. 95 % friedliebenden Muslime Europas auch wie Terroristen benehmen, wenn sie schon heute, ohne stichhaltige Gruende, wie solche behandelt werden.

Den selbsternannten europ. "Anti-Terrorexperten" sollten wir One-way-tickets nach Afghanistan ausstellen - ein mind. 5-jaehriger "Bildungsurlaub" taete ihnen gut. Hier schaden sie nur, demontieren unsere verfassungsmaesssigen Buergerrechte und treiben Bin Laden & Co. neue Anhaenger in die Arme!

Ich habe einiges an Infos zusammengetragen:

Bin Laden+Co. online : Das Extremisten-Netzwerk im Internet:
http://www.opensky.cc/...

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