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Im Jahr 2005 29.000 Asylbewerber in Deutschland - Niedrigster Wert seit 1983

Im vergangenen Jahr gab es in Deutschland circa 29.000 Asylsuchende, von denen nur ein Prozent ihren Antrag bewilligt bekamen. Im Vergleich zu 2004 verringerte sich die Zahl der Flüchtlinge um etwa 19 Prozent.

Zuletzt wurde die Zahl der Einwanderungswilligen im Jahr 1983 unterboten. Für Innenminister Wolfgang Schäuble gab die bessere Zusammenarbeit auf europäischer Ebene den Ausschlag für den Rückgang der Asylsuchenden.


WebReporter: Katerle
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Jahr, Wert, Asylbewerber
Quelle: de.news.yahoo.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.01.2006 13:11 Uhr von computix
 
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Naja: Warum sollten auch mehr dazukommen? Sind ja schon alle hier bzw. haben mal schnell hergeheiratet (wenigstens für die paar Pflichtjahre) oder wurden bei Familienzusammenführungen nachgeholt. Kein Wunder...
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08.01.2006 13:27 Uhr von dracula89
 
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ist verständlich: die ´dürften auch im ausland mitbekommen haben, dass es mit dtl steil berg ab geht. zwar ist die situation momentan noch besser als in einigen teilen der welt aber es gibt inzwischen einige länder mit besseren aussichten als dtl. ich könnte mit gut vorstellen, dass die zahl der auswanderer auch jedes jahr steigt.
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08.01.2006 13:43 Uhr von Gotteskind
 
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Tja, da kann ich meinem Vorredner nur recht geben. Wir haben von den 25 Mitgliedsstaaten der EU die vierthöchste Arbeitslosigkeit. Da gibt es weitaus attraktivere Länder als Deutschland.

Zudem stellen nicht die neu dazugekommen Asylbeerber das Problem dar, sondern die Millionen von abgelehnten Asylbewerbern, die sich noch legal oder illegal auf deutschem Territorium befinden. Das dürfte uns auch jedes Jahr Milliarden kosten.
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08.01.2006 14:17 Uhr von mjayfreestyle
 
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Europäische Ebene ...hehe..Lach: Keiner Kommt mehr nach Deutschland weil es dem Land vorallem seiner wirtschaftlichen lage nicht mehr so gut geht wie früher.....Das ist auch vieleicht eins der Wahren Gründe.....
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08.01.2006 15:02 Uhr von mk23
 
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sind ja auch schon alle hier :): aber mal im ernst wir haben auch ohne asylsuchende immer mehr einwanderer nur das die meisten in irgendwelchen statisticken nicht mehr auftauchen da sie doch recht schnell die deutsche staatsbürgerschafft bekommen. aber verstehen kann ich das schon deutsche wandern ja zum arbeiten auch immer ofter in die schweiz ab nur das sie dort nur eine arbeitserlaubnis bekommen und keine staatsbürgerschaft .
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08.01.2006 17:07 Uhr von Julius_Caesar
 
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"bessere Zusammenarbeit auf europäischer Ebene": die zusammenarbeit der abschottung. das "grenzen dicht" machen. der gemeinsame aufbau von einem "europe of capital". europa ist eine festung, wo man kaum noch reinkommt. wie soll man sich sonst vorschläge von otto schily und dem großteil der restlichen innenminister erklären, die u.a. fordern das man "grenzcamps" an der nordafrikanischen küste errichten soll, patroullienboote mit schießerlaubnis im mittelmeer patroullieren lässt, ....?

die westlichen, mächtigen, (industrie)nationen beuten die sog. 3.-Welt-Länder aus. Häufig werden soziale, emanzipatorische bewegungen in den jeweiligen ländern zerschlagen. stattdessen werden dann blutrünstige diktatoren eingesetzt, häufige militärs. die verfolgung und das elend unter dem die dortige bevölkerung leben muss ist unvorstellbar.
die westliche welt weiß nix davon, schließlich interessiert es keinen, das durch das eigene steuergeld die kinder verhungern, die frauen vergewaltigt und die männer gefoltert und getötet werden. gibt keine rohstoffe -> uninteressant.
trotzdem versuchen einige menschen aus diesen unrechts- und gewaltregiemen zu entfliehen. häufig unter aufgabe ihres ganzen hab und guts (schleuser sind nicht gerade billig).
wenn sie es irgendwann tatsächlich mal nach europa, vielleicht sogar deutschland geschafft haben geht es fast so weiter wie im heimatland: brutale schlägernazis, häufig behördenwillkür, häufig polizeiwillkür (dazu das hier: http://www.antirassismus-buero.de/... <lang, aber sehr informativ. auch nicht mehr die neuste brochüre, aber seid versichert das sich absolut nix geändert hat, es wurde eher schlimmer).
wer mal die augen aufmacht wird bemerken, das deutlich häufiger menschen mit dunkler hautfarbe, als welche mit heller hautfarbe von polizeibeamten kontrolliert werden...
ausserdem hat man (wenn man asyl überhaupt bewilligt bekommt) mit sehr vielen einschränkungen zu leben: residenzpflicht, arbeitsverbot, weniger geld als alg II-bezieher bekommen (alg-II gilt eigentlich als existenzminimum)...

fakt ist, dass nicht "bessere Zusammenarbeit auf europäischer Ebene" für diesen rückgang verantwortlich ist, sondern ein asylgesetz, was nicht den namen verdient, (eigentlich schon abgeschafft.....), eine "fremden"feindliche grundstimmung in der gesellschaft und die eu-weiten bemühungen um möglichst wenige flüchtlinge.

noch 2 letzte punkte zum nachdenken:
woher kommt rassismus? rassismus ist nicht einfach da. rassismus wird gemacht. wodurch und wovon sollte sich jeder selber überlegen.
woher bekommen die militär-dikatoren ihre waffen? togo, burundi, ... hat keine rüstungsindustrie. deutschland eine riesige. wer profitiert von bürgerkriegen?

hoffentlich wachen die leute auf und setzen sich gegen sinnlose abschiebungen und gewalt gegen migranten ein. zu wünschen wäre es...
chja: asyl ist eigentlich menschenrecht....aber die innenminister scheinen das gerne zu übergehen...:(
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08.01.2006 17:47 Uhr von Mithandir
 
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Kaum zuglauben denn wenn man sich in der Innenstadt mal umschaut.... . Aber vielleicht ist das ganze ja getürkt um die Bevölkerung in Sicherheit zuwiegen ,zuzutrauen ist denen ja alles.
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08.01.2006 19:22 Uhr von Hackmeck
 
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@ computix: Schwachsinn: Schon seit Ende der 1990er Jahre übersteigt die Zahl ausländischer Auswanderer die Zahl der Einwanderer.
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09.01.2006 02:52 Uhr von ChristianWagner
 
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@Mithandir: Und die Gebährmaschinen südosteuropäischer Herkunft, tragen auch ihren Teil dazu bei.
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09.01.2006 13:38 Uhr von *Flip*
 
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Schon komisch, denn von den knapp 29000 Asylsuchenden, sind nur knapp 500 anerkannt worden. Die anderen werden über die "Duldung" mit Berufsverbot und Asylsozialleistungen durchgeschleift.

Ich verstehe diese Politik nicht, man kann doch nicht erst die Leute nach Deutschland reinlassen, um dann festzustellen, dass sie als Asylsuchende nicht anerkannt werden. Und letztendlich ein Stamm durch "Duldung" mit durchgeschleift wird, der hätte nie einreisen dürfen.

Ich frage mich sowieso, welchen Grund gerade Türken angeben, weshalb sie Asyl suchen. Verfolgung aus religiosen Gründen kann ich mir bei einer über 99% ´igen Islamzugehörigkeit in der Türkei nicht vorstellen. Folter schon aber das steht kaum im Verhältnis zu den Zahlen derer die einreisen. Wären nur noch wirtschaftliche Gründe, ob die als Asylgrund anerkannt werden, weiß ich nicht.

Zum Abschluss:

Ich denke, die sozialen Reformen in Dtl. und alles was darum passiert ist (Demos) werden Eindruck auf die zukünftigen Asylsuchenden gemacht haben.

Tschau
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09.01.2006 14:37 Uhr von Julius_Caesar
 
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*Flip*: du musst zw. "türken" und "kurden" unterscheiden. letzere werden nämlich sehr wohl in der türkei verfolgt. die türkei hat schließlich einen relativ totalitären und erbarmungslosen regierungsstil.

wenn es darum geht, das die türkei nicht beitreten darf zur EU, bist du doch auch immer schnell dabei die folter und menschenrechtsverletzungen in der türkei aufzuzählen. warum hier nicht?
ist wohl einfach die xenophobie....
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09.01.2006 18:47 Uhr von Davor
 
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julius: vergiß es laß den tschau Flip von seinen würdevollen Begräbnissen aller Soldaten träumen und der Hoffnung der 2. WK wäre noch nicht fertig - siehe seine VK

du kannst genausogut Steine Richtung Mond schmeißen und hoffen einer kommt durch

zum Glück schreibt er immer so viel daß es eh keiner liest

die Zahl der Asylanten sinkt seit JAHREN - auch in Zeiten als es in D noch gebrummt hat. Dann hätten hier ja Millionen Asys rumturteln dürfen - aber diese Widerlegung der eigenen Logik wird gerne unter den Tisch gekehrt....
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10.01.2006 11:34 Uhr von *Flip*
 
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@Julius_Caesar u. Davor: " du musst zw. "türken" und "kurden" unterscheiden. letzere werden nämlich sehr wohl in der türkei verfolgt. die türkei hat schließlich einen relativ totalitären und erbarmungslosen regierungsstil."

Das ist mir schon klar, trotzdem war ich immer der Annahme, dass auch viele "Türken" über das Asyl nach Deutschland kommen. Vielleicht ist es auch ein Fehler der Medien, denn diese sprechen immer nur von den "Türken", vielleicht wäre es besser, sie würden diese explizit als Kurden bezeichnet obwohl sie türk. Staatsangehörige sind.

"wenn es darum geht, das die türkei nicht beitreten darf zur EU, bist du doch auch immer schnell dabei die folter und menschenrechtsverletzungen in der türkei aufzuzählen."

Ich bin weder für den Beitritt, noch gegen den Beitritt. Denn weiß ich, wie die Türkei in 10 - 15 Jahren aussieht bzw. die EU selber.

"warum hier nicht?"

Wie oben gesagt. Bei Minderheiten wäre es für mich plausibel gewesen. Aber Türken als solche, konnte ich mir nicht vorstellen, aus welchen Gründen diese Repressalien zu erwarten hätten.


@Davor

" vergiß es laß den tschau Flip von seinen würdevollen Begräbnissen aller Soldaten träumen und der Hoffnung der 2. WK wäre noch nicht fertig - siehe seine VK"

:-) Na erstmal schreibe ich wenigstens "Tschau" und zweitens, hat jeder das Recht sein VK so zu gestalten, wie er möchte. Oder rege ich mich über deine, welche auch immer Flagge, auf bzw geistigen Ergüssen des "Mark Twain´s".

"zum Glück schreibt er immer so viel daß es eh keiner liest"

Meine Abhandlungen :-)) sind meist Anworten auf User - Kommentare und bei denen habe ich bisher immer einen Respond bekommen.

Zum anderen sehe ich es von der Seite, dass eben dadurch, solche Leute wie du, von der Leserschaft ausgeschlossen werden :-) natürliche Auslese eben :-))

"die Zahl der Asylanten sinkt seit JAHREN - auch in Zeiten als es in D noch gebrummt hat. Dann hätten hier ja Millionen Asys rumturteln dürfen - aber diese Widerlegung der eigenen Logik wird gerne unter den Tisch gekehrt."

Was zu beweisen wäre. Die Zahlen sagen hier etwas anderes. Bis 1987 sanken die Asylanträge stetig, liegen aber mit 57.379 noch immer über dem, was alleine die USA alljährlich durch die GreenCard - Lotterie reinlässt. Ab 1988 schnellten die Zahlen wieder über die 100000 Grenze mit einem Höhepunkt von 438.191 Asylsuchenden im Jahr 1992. Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. In einem Jahr, eine halbe Million Flüchtlinge aufzunehmen. Und soweit mir bekannt ist, erlebte good old Germany in dieser Zeit durch die Wiedervereinigung ein wirtschaftl. Hoch. Erst seit 2000/2001 ist die Zahl unter 40000 gesunken und soweit mir bekannt ist, befindtet sich Deutschland nicht unbedingt in einem wirtschaftl. Hoch gemessen an anderen EU-Ländern.

Und Tschüss

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