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Berliner WASG fordert: Gysi und andere Linkspartei-Mitglieder sollen wieder austreten

Die Berliner WASG appelliert an Gregor Gysi und andere Linkspartei-Mitglieder, die WASG wieder zu verlassen. Im Rahmen der WASG-Mitgliedschaft der Linkspartei-Mitglieder spricht man von einem «politisch unglücklichen und provokativen» Vorgang.

Gysi war erst vor zehn Tagen Mitglied der WASG geworden. Im Rahmen der für Mitte nächsten Jahres angepeilten Fusion beider Parteien hatte man Doppelmitgliedschaften zugelassen. Die Frist lief bei der WASG Ende 2005 ab.

Übermorgen treffen sich die Bundesvorstände von WASG und Linkspartei, um einen Ausweg zu finden.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, Mitglied, Linkspartei, Gregor Gysi
Quelle: n-tv.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.01.2006 14:17 Uhr von mr. elite
 
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Es scheint sich zu bewahrheiten: Die WASG und die Linkspartei scheinen sich immer mehr zu dem zu entwickeln, was man ihnen schon lange vorwirft. Ein zerstrittener Haufen, der sich lieber mit sich selbst beschäftigt, als um die Bedürfnisse ihrer Wähler. Jedenfalls ist von ernsthafter Politik nichts zu sehen oder zu hören, sondern es geht nur darum, wer bei wem eintritt. Wenn das die Lösung unserer Probleme sein soll, na dann gute Nacht. Ich denke, viele bereuen schon jetzt ihre Stimme diesen Parteien bei der letzten Wahl gegeben, zu haben. Aus Fehlern kann man ja lernen.
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07.01.2006 14:37 Uhr von tillus
 
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ernsthafte politik wird von der linken sehr wohl gemacht, landet allerdings nur selten in der öffentlichkeit und ist natürlich mit knapp über 8 prozent auch nicht einfach zu betreiben (was machen denn die grünen, machen die mehr??)
die frage des linksbündnisses ist in wasg und lp allerdings umstritten, besonders im osten, wo alt-SEDler auf sozialdemokraten treffen, auch wenn die politische linie nicht soo verschieden ist, wie einem das von den medien weisgemacht wird. frage ist also, ob ein solches linksbündnis auf bundesebene bestehen kann, in der politik ist man sich eigentlich einig.
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07.01.2006 15:41 Uhr von mr. elite
 
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nichts zu sehen: Es ist schon richtig, dass von den Grünen auch nichts zu sehen ist. Das kann ja aber keine Endschuldigung dafür sein, genauso schlecht zu sein. Das Beispiel FDP zeigt z.B. das man auch in der Opposition sich Gehör verschaffen kann.
Gerade wo Grüne und WASG / Linkspartei doch um dieselben Wähler auf der linken Seite in Konkurrenz stehen, ist so ein Verhalten, nicht zu verstehen. Es drängt sich der Verdacht auf, dass sie sich lieber mit sich selbst beschäftigen als ernsthaft an der politischen Lage in Deutschland mitzuarbeiten. Ob es am Willen oder am Können liegt, muss jeder für sich bewerten.
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07.01.2006 18:03 Uhr von johagle
 
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Wo ist das Problem? Ein profilierungssüchtiger Ost-Verband der angst davor hat in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden mault auf. Na und? Natürlich ist die WASG im Osten in der Minderheit aber das war doch jedem klar oder?
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07.01.2006 18:15 Uhr von kathleenchristine
 
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Also: ich kanns nicht lassen : Nochmals erinner ich an den ungeordneten"Haufen" - um denselben Ton anzuschlagen in dem sich jemand vor mir äusserte-
Grüne die einst in den Bundestag einzogen...sie stritten, das die Fetzen flogen und das auch noch öffentlich, ach Gottchen
Sonnenblumen in den geheiligten Hallen, stillende Mütter machten das Bild komplett, eine Revolution schien in Gang gebracht.Dagegen ist das was hier ales Sensation verkauft werden soll,eine kleine winzige Meldung.
;)
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07.01.2006 18:15 Uhr von Perleberger
 
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Einer für alle: Was heißt denn hier: die Berliner WASG fordert ...

Das ist die Meinung von 2 Landesvorständlern; der Landesvorstand steht in Opposition zur Lipa.PDS; das heißt doch noch lange nicht, dass alle (Berliner WASG!?) dieser Meinung sind.

Ist das typische Mediengehabe im Umgang mit Parteien und Politikern (alpha-Tiere).


Wenn Schröder einen Furz ließ ...

hiess es anderendtags in der Presse:

DIE DEUTSCHE SPD stinkt

Also: die Mitgliedschaft von LaFo in der PDS und Gysi in der WASG sagt doch nichts aus; das ist medienwirksame Symbolik.

Besser wäre es, "die Medien" würden über die inhaltliche Arbeit der Linksfraktion im Bundestags und über die programmatische und inhaltliche Diskussion und Arbeit der WASG und PDS in Bund, Ländern, Kommunen genau so intensiv und laut und deutlich und häufig berichten.

Da hätten die WählerInnen wesentlich mehr davon.
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07.01.2006 18:42 Uhr von Muta
 
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Titel übertrieben: Die Berliner WASG will bekanntlich keine schnelle Fusion (da speziell in Berlin noch einige Kritikpunkte zwischen WASG und Linkspartei gibt).

Daher war sie auch nicht davon begeistert, dass so schnell nach der Erlaubnis zur Doppelmitgliedschaft (für die geplante Fusion) bereits einige Führungspersonen in die andere Partei wechselten. Laut Meinung des Vorstands der Berliner WASG sollen die Führungspersonen erst im Verlaufe der Fusion übertreten, nachdem die Parteibasis entschieden hat.
Hierbei geht es rein um die Symbolik, nicht mehr.

Daher (weil es sich hierbei nicht um eine soo wichtige Sache handelt) hat der Berliner WASG-Vorstand natürlich auch nichts gefordert, sondern lediglich appelliert.
Im Gegenteil, er sagte sogar eine Aufnahme Gysis nicht zu beanstanden, falls dieser es umbedingt wolle.

Und daher ist die News auch eigentlich recht unspektakulär, auch wenn der Titel eine Sensation verkaufen will.
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07.01.2006 18:59 Uhr von kathleenchristine
 
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Muta: der Autor hat nix damit zu tun, das ist schon die Quelle, die darauf hinweisen möchte -gezielt darauf hinweisen - das wird nix mit denen,nur, ich denke mal, es werden sich alle noch sehr wundern...
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07.01.2006 19:34 Uhr von Muta
 
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Kathleenchristine: "der Autor hat nix damit zu tun, das ist schon die Quelle"
Richtig, daher habe ich auch keine (schlechte) Bewertung abgegeben.
Wobei man trotzdem den Titel von der News nicht umbedingt so übernehmen muss, im Inhalt wurde ja klar, dass "fordert" falsch ist.

Gruß
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07.01.2006 19:47 Uhr von kathleenchristine
 
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Muta: ich spreche aus Erfahrung vom News- schreiben her,mir hat man eine solche News mal sperren lassen weil es jemanden gab, der einfach nicht damit zurecht kam, das die WASG und die Linkspartei einen gemeinsamen Nenner finden wollten, da reichte ein Wort das nicht passte.;)
Rheih berichtet neutral - soweit bilde ich mir ein ihn zu kennen in diesem Fall - darum unterstelle ich ihm nix.Glaube mir, Titel sind gar nicht so einfach, auch das weiss ich, leider auch aus Erfahrung, darum hatte ich es geschrieben.
;)
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07.01.2006 20:13 Uhr von Muta
 
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@Kathleenchristine: "Rheih berichtet neutral"
Ich hatte rheih das doch auch garnicht vorgeworfen ;) (muss sich wohl um ein Mißverständnis handeln, mit meinem Kommentar "Titel übertrieben" wollte ich lediglich die Übertreibung feststellen, nicht rheih unterstellen, dass er das mit böser Absicht übernommen hat).
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07.01.2006 20:19 Uhr von kathleenchristine
 
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Muta: ;) dann hätten wir das ja auch geklärt, ja, es war ein Mißverständnis.
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07.01.2006 20:45 Uhr von SchlachtVati
 
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man nehme: einen zettel , rolle ihn zusammen ( zu einem kleinen zylinder ) . pustet mit aller kraft durch einen der beiden öffnungen , in der hoffnung das am ende aus der anderen öffnung etwas dabei herraus kommt ,....irgentetwas passiert komischerweise mit dem problemorientem denken ! lol :D


unkraut wird gejätet , blumen dürfen wachsen , AUSLESE nicht wahr ? denn ein zwischendrin ist ja nicht gestattet , oder ?!!!
"denn-wenn" unkraut vernichtet wird durch billige polemik vergißt man das nicht nur unkraut vernichtet wird !!!

was willtst du ?
wer bist du ?


loooooooooooool
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08.01.2006 00:42 Uhr von mr. elite
 
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Also halten wir Fest: WASG und die Linkspartei sind sich nicht ganz grün und harmonieren nicht miteinander. Allerdings wollen sie gemeinsam Politik machen. Vollkommen unglaubwürdig für mich. Wie soll man zusammenarbeiten, wenn man sich nicht 100% versteht? Die Ergebnisse der Politik von denen (also keine) sprechen ja auch für meine These.
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08.01.2006 02:05 Uhr von Kneißl
 
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@ mr elite: Dein Kommentar paßt auch sehr gut zu unserer derzeitigen Regierung.

Mal drüber nachgedacht?

Bevor alle wieder auf die Linke losgehen, lest erst mal die Parteiprogramme der einzelnen Parteien im Bundestag.

Geht nicht immer nur davon aus, was in Bild, Stern, Spiegel etc. steht.

Lest die Programme, bildet euch darüber selbst eine Meinung und urteilt dann.
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08.01.2006 02:28 Uhr von Muta
 
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@mr.elite: "Wie soll man zusammenarbeiten, wenn man sich nicht 100% versteht?"
Seit wann muss man denn 100%ig einer Meinung sein um zusammenzuarbeiten? Das wäre ja sogar schlimm (dann wäre dieser 100%ige Meinung nämlich wahrscheinlich die vom Vorsitzenden und der Rest kopiert sie aus Karrierewillen), da ist mir doch die innerparteiliche Pluralität und Demokratie wesentlich lieber als u.a. das "Schröder-Modell" (=wer kritisiert wird aussortiert).
Wichtig ist, dass sie im allgemeinen gleiche Zielsetzungen usw. haben und das trifft ja auf WASG und Linkspartei zu.

Und nur weil du von der Arbeit der Linkspartei noch nicht gehört hast, heißt noch lange nicht, dass diese auch nichts tun... (sie haben durchaus Ideen entworfen, diese im Bundestag vorgestellt, Parlaments-Anfragen gestellt und damit u.a. die Aufklärung der CIA-Gefangenenflüge vorangebracht, auch außerparlamentarische Dinge unterstützt usw., was nicht heißt dass es nicht noch verbessert werden kann).
Nur steht sie halt nicht umbedingt im Blickpunkt der Medien, die ihr auch nicht sehr wohl gewollt sind und sich höchstens für die Zwischenfälle wie diesen (die bei einer Fusion ganz normal sind) interessieren...
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08.01.2006 12:40 Uhr von mr. elite
 
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Ich bleibe dabei: @Muta
"Anfragen gestellt und damit u.a. die Aufklärung der CIA-Gefangenenflüge vorangebracht"

Richtig. Aber bei mir sind andere Dinge hängen geblieben. Um nur mal drei zu nennen: Nummer eins:Der Parteivorsitzende Bisky wurde auch nach vier Wahlgängen nicht als Vize des Bundestages gewählt. Damit legte er genauso ein peinliches Verhalten an den Tag, wie seinerseits Frau Simonis von der SPD. Beide Auftritte waren würdelos und haben in den Medien gleiches Gehör bekommen, um mal das Argument zu entkräften, dass bei den Linken immer alles höher gehängt wird, als bei den anderen Parteien.
Zum Zweiten: Die Wahl von Bernhard Walther zum Bundesschatzmeister der Linkspartei trotz seiner (erst verheimlichten) Stasi Mitarbeit.
Zum Dritten: Austrittsforderungen von der WASG an die Linkspartei. Das ist schon ein Unterschied, ob man politische Meinungsverschiedenheiten hat oder den Partner zum Austritt auffordert. So was gibt es bei den anderen Parteien eben nicht. Auf dieser Basis kann ich mir eine funktionierende Zusammenarbeit zwischen „Partnern“ nicht vorstellen.
Alle drei von mir aufgeführten Punkte der letzen Zeit, und da komme ich auch wieder auf mein erstes Posting zurück, sind Nachrichten über Personalien und eben nicht über die politische Arbeit.

@Kneißl
"Lest die Programme, bildet euch darüber selbst eine Meinung und urteilt dann."

Demnächst sind glaube ich Wahlen in Berlin. Das ist ein guter Tipp von dir. Die Leute sollten wirklich mal vergleichen, was die Linkspartei das letze Mal in ihrem Programm stehen hatte und was davon gekommen ist. Das Urteil dürfte dann eindeutig sein und ich bin mir sicher, dass die Linkspartei für diesen Tipp nicht sehr dankbar wäre.
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08.01.2006 12:52 Uhr von necesite
 
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@mr. elite: Gut geschrieben!

Danke, nichts hinzuzufügen!
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08.01.2006 13:40 Uhr von Muta
 
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@mr.elite: "Der Parteivorsitzende Bisky wurde auch nach vier Wahlgängen nicht als Vize des Bundestages gewählt."
Wenn man will, kann man natürlich auch alles verdrehen und der Linkspartei zuschieben.
Die anderen Parteien verweigern der Linken die in der Geschäftsordnung des Bundestages festgeschriebene Stelle eines Bundestagsvizepräsidenten (der die Rechte der Abgeordnete wahrt und daher von jeder Partei gestellt wird) und anstatt sich über den undemokratischen Verstoß dieser zu beschweren, wird sich dann echauffiert das die Linkspartei keinen Bundestagsvizepräsidenten stellen kann und sich zuviel mit dem Personal beschäftigt.

Wenn dir die Inszenierung nicht zu krumm ist, dann verwundert es auch nicht, dass bei dir nur "andere Dinge hängen geblieben" sind.

Im übrigen: Bernhard Walther lässt seine Funktion ruhen, bis der Parteivorstand nach Akteineinsicht seine Tätigkeit als IM vor 25 Jahren bewertet hat.

Und Austrittsforderungen gibt es nicht, lediglich Appelle für einen späteren Eintritt, siehe mein 1. Kommentar.

"So was gibt es bei den anderen Parteien eben nicht"
Diese ganzen Nonsens-Zwischensätze. Natürlich gibt es sowas dort nicht, weil die ja auch nicht fusionieren.
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08.01.2006 14:25 Uhr von Troll-Collect
 
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@elite: Und was ist mit dem Postengeschacher bei der Union vor und nach der Bundestagswahl? Und das Gewürge zu Nominierung von Köhler? Die diversen Spendenaffären?


Und zurück zu Links: Wenn zwei Parteien die Fusion planen, sprich die eigene Existenz aufgeben um in etwas neuem aufzugehen, ist es doch wohl das natürlichste der Welt wenn es Diskussionen gibt und jeder versucht möglichst viel der eigenen Positionen einzubringen.
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08.01.2006 16:33 Uhr von mr. elite
 
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soso: @Muta
„Und Austrittsforderungen gibt es nicht, lediglich Appelle für einen späteren Eintritt, siehe mein 1. Kommentar.“

Das ließt sich aber in der Quelle etwas anders. Ich zitiere mal …

„Der Berliner WASG-Vorstand, der eine "Turbo-Fusion" mit der Linkspartei ablehnt…Zugleich appellierte er aber an Gysi wie an den Geschäftsführer der Berliner Linkspartei, Carsten Schatz, selbst wieder auszutreten“

„und anstatt sich über den undemokratischen Verstoß dieser zu beschweren, wird sich dann echauffiert das die Linkspartei keinen Bundestagsvizepräsidenten stellen kann“

Ich wollte damit nur sagen, dass Leute mit Anstand,Rückrad und Würde schon nach dem zweiten Wahlgang aufgegeben hätten. Das gilt natürlich auch für Simonis.
In einer Demokratie können Wahlergebnisse auch mal so ausgehen, dass es einem nicht passt. Möglicherweise ist die Linkspartei aus ihrer früheren Zeit automatisierte 99,9% Wahlergebnisse gewohnt, aber heute sind die Wähler da etwas freier.


„Im übrigen: Bernhard Walther lässt seine Funktion ruhen“
Die eigentliche Wahl war ja schon der Skandal. Wozu wählt man denn jemanden, der jetzt seinen Job nicht nachgehen kann. Das sieht doch etwas unprofessionell aus.

@Troll-Collect
„Und das Gewürge zu Nominierung von Köhler? Die diversen Spendenaffären?“
Ja, was ist denn damit? Das ist doch gar nicht das Thema. Wir reden doch jetzt immer noch von der WASG und der Linkspartei, die beide offensichtlich nicht mit politischen Konzepten im Bundestag glänzen sondern bisher nur mit Selbstbeschäftigung aufgefallen sind.
Die Argumentation das „andere“ etwas schlecht machen, als Rechtfertigung zu nehmen, selber schlecht zu sein ist nicht besonders klug.
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08.01.2006 20:57 Uhr von Muta
 
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@mr.elite: "Das ließt sich aber in der Quelle etwas anders. Ich zitiere mal …"
Ja und dort steht genau das was ich gesagt habe, er appelierte (nicht forderte) zum Austritt (und erst späteren Eintritt, nachdem die Basis entschieden hat).

"Leute mit Anstand,Rückrad und Würde schon nach dem zweiten Wahlgang aufgegeben hätten"
Nochmal: Es ist in der Geschäftsordnung des Bundestages festgelegt, dass die Linkspartei den Posten bekommt (im anderen Fall hättest du dich dann beschwert, dass die Linke so schnell aufgibt und ihre Rechte nicht wahrnimmt).

"aber heute sind die Wähler da etwas freier."
Hohle Phrasen, der Bundestagsvizepräsident wird vom Bundestag gewählt (und ist eigentlich reine Routine, denn das Recht auf den Posten ist in Geschäftsordnung geregelt)

"Wozu wählt man denn jemanden, der jetzt seinen Job nicht nachgehen kann"
Weil die Untersuchungen noch laufen. Falls er unschuldig ist hat er dann den Posten inne, ansonsten sein gewählter Stellvertreter, was ist denn daran bitte schön so ungewöhnlich?

Wenn man sich umbedingt einbilden will, dass die Linke sich nur mit Personalstreitigkeiten beschäftigt ist, kann man das natürlich mit Verdrehen, Übertreiben und Ignorierung von gegenteiligen Dingen, hat aber mit einer Beurteilung der Linkspartei-Arbeit nichts zu tun.
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08.01.2006 23:51 Uhr von mr. elite
 
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@Muta: Ich habe so das Gefühl, du fühlst dich persönlich angegriffen. Dazu besteht kein Grund.
Fordern oder Appelieren sind doch nur Worthülsen und meinen in der Politik dasselbe.
Ich denke, du weißt, dass ich recht habe.
Übrigens: In der Geschäftsordnung steht auch, dass jeder Parlamentarier frei ist in seiner Wahl.

Ich weiß auch gar nicht, warum du dich so aufregst. Schließlich ist der Bisky mit seinem würdelosen Verhalten ja nicht alleine (siehe Simonis von der SPD).

Ich bin mir nicht ganz sicher ob du dir Ironie verstanden hast mit den 99,9% Wahlergebnis. Das zielte natürlich auf deren SED-Vergangenheit ab, wo man beim Abweichen von der Parteilinie ein Plätzchen im Knast sicher hatte.

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