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US-Fernsehprediger behauptet, Scharons Erkrankung sei eine Strafe Gottes

Als völlig «unpassend und befremdlich» bezeichnete Trent Duffy, Sprecher des Weißen Hauses in Washington, am Freitag Äußerungen des US-Fernsehpredigers Pat Robertson. Der hatte verbreitet, die Erkrankung Scharons sei eine Strafe Gottes.

Robertson hatte in seiner Show die angeblich von einer Million Zuschauern gesehen wird, die Übergabe des Gazastreifens an die Palästinenser durch die Scharon-Regierung mit der schweren Erkrankung in Zusammenhang gebracht.

«Gott sagt jedem Ministerpräsidenten von Israel der entscheidet, das Land zu zerteilen und wegzugeben... Dieses Land gehört mir. Du lässt besser die Finger davon.» Laut dem Prediger sei der kritische Zustand Scharons die Strafe für die Übergabe.


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WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Strafe, Fernsehen, Erkrankung
Quelle: zeus.zeit.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.01.2006 05:59 Uhr von la_iguana
 
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Erst Ahmadinedschad aus dem Iran und nun ein Fernsehprediger die den Ministerpräsidenten wohl am liebsten zumindest im Fegefeuer sehen würden. Ein nettes Duo!
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07.01.2006 12:59 Uhr von m4rius
 
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Gott: Was kann Gott schon machen....
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07.01.2006 13:59 Uhr von Borgir
 
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quatsch: wenn es "gottes strafe" wäre, wäre gott sehr ungerecht. denn das land gehört den palästinensern. von daher redet der einen ganz schönen unsinn.
die version der palästinenser, mit de "allah´s straf"- gechichte, kommt da schon fundierter und glaubhafte. wenn es eine gott geben sollte.......
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07.01.2006 18:48 Uhr von Kir Royal III
 
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[edit;silence_sux:
--*Account als Fake erkannt und dementsprechend entsorgt*__
__*Wer gesperrt ist, bestimmt grundsätzlich nicht selbst, wann und ob die Sperre wieder aufgehoben wird, ....grusz, s.*__ ©kwikkwok]
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07.01.2006 18:57 Uhr von spartaner
 
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Beweis das jüdische Fanatiker: mächtige Stellungen in der USA einnehmen.
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07.01.2006 19:19 Uhr von Muta
 
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Von Pat Robertson war: nichts Anderes zu erwarten. Der Mann hat u.a. auch schon öffentlich in seiner Fernsehsendung "The 700 Club" zur Ermordung von ihm unangenehmen Personen aufgerufen (rechtliche Schritte dagegen sind am laufen..).

Robertson ist wohl der bekannteste Prediger unter den christlichen Fundamentalisten (evangelisch) in den USA. Er befürwortet u.a. Missionierung und Kolonialismus. Bei der letzten US-Präsidentschaftswahl mobilisierte er seine (mittlerweile beängstigend zahlreichen) Anhänger zum Wahlkampf für Bush (übrigens kennen sich George W. Bush und Robertson auch von früher noch gut, laut Bushs Aussage war es Robertson, der ihm vom Alkoholismus heilte).
Nebenbei (wohl als Hauptziel) hat sich der Fernsehprediger Robertson durch seine Aktivitäten ein Vermögen von (laut Schätzungen) zwischen 300 Millionen und 1 Milliarde Dollar angehäuft.


Aber das ausgerechnet Sharon (der ja eigentlich aufgrund seiner außerordentlichen Brutalität als General und seine Kriegsverbrechen u.a. als Verteidigungsminister bei der Libanon-Invasion zum Liebling der Rechten wurde) mit dem eher halben Abzug aus dem Gaza-Streifen sich zum Feind der Rechtsradikalen macht, hätte er wohl nicht für möglich gehalten.
Naja mit der Freundschaft ist es halt bei diesen Leuten nicht allzu weit her.
Dabei haben Sharon und seiner Chefberater Weisglas doch oft genug gesagt, dass der Gaza-Abzug keinen allgemeinen Abzug einleiten wird, sondern im Gegenteil dafür im wesentlich größeren Westjordanland noch viel mehr israelische Siedlungen entstehen werden (was er auch einhielt, wenn man sich anschaut wieviele Siedlungen im letzten Jahr dort gegründet worden, die Palästinenser haben wesentlich mehr Land verloren als durch den Gaza-Abzug gewonnen).
So wurde eine Geste (der Gaza-Abzug, wobei Sharon genau wusste, dass der Gaza-Streifen ohne Verbindung zum Westjordanland von den Palästinensern nicht zu verwalten sein kann und es Ausschreitungen kommen muss..) die keinen Politikwechsel darstellte und nur die Naiven täuschen sollte, doch tatsächlich ausgerechnet von den Rechten ernst genommen.

So steht der rechte Hardliner Sharon am Ende im Mainstream als angeblicher Friedenspolitiker da, der von einigen eher Linken sogar gelobt und von seinen ehemals engsten Verbündeten verflucht wird.

Absurde Weltgeschichte...
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08.01.2006 15:56 Uhr von J.Peiper
 
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Gottes Strafe? völliger Nonsens!
Aber ich denke die akute Erkrankung dürfte ins politische Kalkül der USA in Bezug auf den Iran passen.
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09.01.2006 15:01 Uhr von snickerman
 
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Wer Stimmen hört: und Einflüsterungen gehorcht, gehört dringend in Behandlung!
Und wer Krankheit und Sterben anderer Menschen begrüßt, weil es irgendein "Gott" angeblich so haben möchte, der gehört da rein, wo er nie wieder raus kommt-
Das wäre endlich mal eine gute Verwendung für Guantanamo!

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