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Hamburg: 33-Jährige stirbt an den Folgen einer Nasen-OP

In Hamburg ist eine Frau im Alter von 33 Jahren drei Tage nach einer Schönheits-Operation an der Nase gestorben. Nun wird ermittelt, ob der 44-Jährige Arzt Schuld am Tod der Frau trägt.

Die Frau wollte ihre Nase korrigieren lassen und begab sich dazu in ärztliche Behandlung. Am 16. Dezember verstarb sie dann. Der Arzt ist bereits für seine fehlerhaften Behandlungen bekannt, z. B. hatte er Fehler bei einer Fettabsaugung gemacht.

Der Arzt bestreitet jedoch seine Schuld. Ihm zufolge erhielt die Frau nur eine örtliche Betäubung, als sich plötzlich Kreislaufprobleme bei ihr bemerkbar machten. Sie sei daraufhin in ein Klinikum gefahren worden, wo sie verstarb.


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WebReporter: german_freak
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Hamburg, Folge, OP
Quelle: www.netzeitung.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.01.2006 00:12 Uhr von german_freak
 
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Also wenn der schon in der Vergangenheit der Fuscherei schuldig gesprochen wurde, dann wird es sich hierbei wohl um seine Fehler handeln.
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07.01.2006 12:16 Uhr von Dream77
 
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gefahren einer op: dürften jedem bekannt sein....
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07.01.2006 12:28 Uhr von steelenser57
 
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Man vertraut: diesen Weisskitteln viel zu sehr.Halten sich noch immer für Halbgötter und experimentieren wie Dr. Frankenstein. Wer weiss, wieviele Leichen aus dem Krankenhaus geschoben werden, weil die einfach Mist gemacht haben!! Schuld haben die ja nie.
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07.01.2006 12:38 Uhr von Dream77
 
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@ vorredner: ja man vertraut den ärzten.. sollte man auch... ABER.. man unterschreibt als patient einer Op immer eine art vertrag in denen die gefahren der OP beschrieben sind...
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07.01.2006 12:50 Uhr von steelenser57
 
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@dream77: das ist ja der Freibrief, den die sich unterzeichnen lassen. Wer versteht denn das ganze Fachchinesisch, für das die Jungs 10 Jahre gebraucht haben, um es auswendig zu lernen? Und was willste als Leiche machen? Die verklagen? Habe eine Bekannte im hiesiegen Uni-Klinikum. Sie hat mir bestätigt, dass haufenweise gepfuscht wird!
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07.01.2006 13:02 Uhr von guilecourier
 
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wer schön sein will muss leiden aber gleich sterben?? dem typen die lizenz entziehen und endlich mal in den knast schicken!!
man sollte ärzte viel öfter auf ihre fähigkeiten testen..bei manchen fehlts in der praxis, andere kommen nicht mal mit der theorie zurecht
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07.01.2006 13:13 Uhr von Mississippi
 
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Ich sag Euch was! Ein Foto ihrer Nase vor der OP, würde allen beweisen, dass sie nicht hätte sterben brauchen!
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07.01.2006 13:13 Uhr von buckowitz
 
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@steelenser57: Hast Du eigentlich noch andere Quellen für Deine medizinischen Weisheiten als die Bodenpflegekraft aus dem Uni-Klinikum?
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07.01.2006 13:49 Uhr von bress
 
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da treffen mehrere Dinge aufeinander Einerseits sollte man dem behandelnden Arzt, in dessen Obhut man sich begibt, auch vertrauen können.
Andererseits stellen sich mir angesichts einer solchen Meldung auch einige Fragen (die leider weder in der Quelle, noch in vergleichbaren, verlinkten Meldungen zu finden waren...):
- Wie groß ist die Notwendigkeit von Schönheitsoperationen wirklich? Häufig lehnen Ärzte eine entsprechende OP ab, danach sollte sich der Patient dann bitteschön auch richten und nicht von einem Schönheitschirurgen zum nächsten rennen, bis endlich einer gefunden ist, der´s macht.
- Hätte die Frau die Möglichkeit gehabt, sich vorher bei der Ärztekammer über den Arzt Erkundigungen einzuholen? Vielleicht wäre sie dabei auf die anhängigen Verfahren bzw. Beschwerden aufmerksam geworden.
- Wie kam die Frau an diesen Arzt? Empfehlung (und von wem!), Inserat, Preis? Möglicherweise ein "Geiz-Ist-Geil"-Opfer?

Letztendlich ist die Geschichte natürlich tragisch, und natürlich ist es naheliegend, beim Arzt zumindest eine Mitschuld zu vermuten. Aber manchmal ist seitens der Patienten auch eine erschreckende Leichtfertigkeit im Umgang mit der eigenen Gesundheit erkennbar.

Der Klageweg scheint übrigens nur in den seltensten Fällen Erfolg zu haben, dazu aber später mehr in einem extra Artikel...

Bastian
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07.01.2006 13:53 Uhr von Borgir
 
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also: 1. die dame hat sicherlich eine einverständniserklärung unterschrieben
2. die risiken einer op sind jedem bekann
3. der arzt hat sie aufgeklärt
4. die patientin muss ihr bekannte erkranungen dem operateur mitteilen, wenn sie dies versäumt ist dem operierenden arzt keine schuld aufzudrücken

der arzt kann nur dafür verantwortlich gemacht werden, wenn er die dame vor der op nicht ordnungsgemäß durchgecheckt hat, sprich ekg und ein paar blutwerte.

ausserdem: wer sich aus ästhetischen gründen operieren lässt, geht das risiko auf eigenen wunsch ein. also wo ist das problem
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07.01.2006 13:56 Uhr von Borgir
 
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noch etwas: die patientin ist sicher nicht an der nasen- op verstorben. ein bisschen komisch formuliert. unten steht ja auch dass sie wohl kreislaufinsuffizient wurde und daran verstarb. was aber auch keine wirkliche angabe eines grundes ist. kreislaufinstabil kann man aus manigfaltigen gründen werden.
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07.01.2006 14:21 Uhr von The_Nothing
 
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Werde Arzt und du bist angeschissen.

1.) Ärzte sind auch Menschen! Und Menschen machen nunmal Fehler, bei den Schichten teilweise ehrlich gesagt kein Wunder!
2.) Es gibt Komplikationen, die unvermeidbar sind, dies kann bei jeder noch so kleinen OP passieren. Aber immer ist gleich der böse Onkel Doktor Schuld.

Da rettet ein Arzt in einer Unfallklinik vielleicht hunderten im Laufe seiner Karriere das Leben und macht dann mal einen einzigen Fehler, vielleicht aus Überarbeitung, weil einfach kein Ersatz da ist oder was auch immer. Oh Gott, dieses Schwein, gleich verklagen und am besten noch ne Anzeige wegen fahrlässiger Tötung.

Der deutsche Patient ist einfach nur undankbar, echt. Kein Wunder, dass die Mediziner irgendwann knapp werden, wer will das denn noch machen? Also ich nicht, obwohl es früher mal mein Traum war, Arzt zu werden, aber nicht in dieser Gesellschaft. So viel Undank verdient keine Hilfe mehr.

Klar gibt es schwarze Schafe, aber die meisten machen einfach nur ihren Job, so gut es ihnen noch möglich ist.
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07.01.2006 14:49 Uhr von baltic.lv
 
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Still alive: Habe so eine NasenOP überlebt,allerdings war sie auch notwendig,da ich fast gar keine luft durch meine nase bekam.Jetzt ist es anders,wie neu geboren.Ich hatte auch todes angst,habe vor der Op mich um alles gekümert,meine wohnung aufgeraumt,für den fall das ich nicht mehr in einem stück zurückkehre,da ich niemanden habe.Und das mit 32 Jahren.Aber ich habs geschafft.Thanks God.
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07.01.2006 14:53 Uhr von Serenity74
 
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Auf dem Gebiet der Schönheitschirurgie: sind aber leider viel zu viele Scharlatane unterwegs. Da in diesem Sektor sehr viel Geld zu verdienen ist, gab/gibt es einen regelrechten Praxisboom. Ob die Zertifikate an der Wand dann aber echt sind, bzw. der Chirurg wirklich das kann, wofür er sich bezahlen lässt, steht auf einem anderen Blatt Papier.

Bei diesem Arzt ist das ja leider nicht der erste Fehler, und dieser hier ging noch dazu tödlich aus *örtliche Betäubung - bei einer Nasen-OP?? *Polypen entfernen wollen oder was?*
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07.01.2006 18:32 Uhr von Kneißl
 
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Vorverurteilung: Denkt hier eigentlich irgendwer nach?

Hier in Deutschland gilt immer noch der Grundsatz, daß jemand als unschuldig zu gelten hat, bis seine Schuld bewießen ist.

Ich weiß nicht, was dort wirklich vorgefallen ist, von euch sicher auch niemand. Oder war etwa jemand dabei?

Es ist leider auch eine sehr verbreitete Unsitte in Deutschland, alle und jeden zu verklagen ohne auf die Umstände zu achten.

Ich selbst kenne viele Beispiele aus dem Rettungsdienst, wo Rettongssanitäter mehr Zeit vor Gericht verbringen mußten als bei der Arbeit.

Es kommt nunmal des Öfteren vor, daß bei einer Widerbelebung mal eine Rippe bricht.
Statt sich für die lebensrettende Hilfe zu bedanken werden Retter SEHR oft wegen Körperverletzung verklagt.

Dann heißt es auch, der Retter hatte ja schon 5 Anzeigen(und das ist leider eine niedrige Zahl), der war bestimmt schuld.

Bitte denkt erst mal mit, bevor ihr auf den fahrenden Zug aufspringt!
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07.01.2006 18:33 Uhr von radiojohn
 
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Dies ist KEINE Meckerei: aber für mich als Radiosprecher (Neudeutsch= Moderator) ist das Komma das wichtigste Satzzeichen überhaupt. Denn nur durch die Kommata kann ich ersehen, wie ein Satz betont wird. Wenn die Kommata nicht, oder aber falsch gesetzt sind, kann sich der Sinn eines Satzes komplett ändern. Und in dieser news fehlen zwei Kommata, welche absolut wichtig sind. ;-))

Dies ist der Originalsatz:
*In Hamburg ist eine Frau im Alter von 33 Jahren drei Tage nach einer Schönheits-Operation an der Nase gestorben.*

Richtig wäre:
*In Hamburg ist eine Frau im Alter von 33 Jahren, drei Tage nach einer Schönheits-Operation an der Nase, gestorben.*

Wenn man nun ein Komma falsch setzt, dann kommt folgendes dabei raus:
*In Hamburg ist eine Frau im Alter von 33 Jahren, drei Tage nach einer Schönheits-Operation, an der Nase gestorben.*

Wie gesagt, es soll KEINE Meckerei sein!

Gruss aus Andalusien - ArrJay (*¿*)

P.s. @german_freak
Schreib doch bitte PFUSCHEREI mit "P"
Danke ;-)
Selbstverständlich ohne Negativbewertung.
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08.01.2006 02:12 Uhr von marry jane
 
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gruselig: @ radiojohn *kringel* der meister hat gesprochen...naja, hast ja recht, aber hey, das ist internet, wer schert sich da um sprachschönheit (so nenne ich das persönlich)??? schlimm wirds nur, wenn das zeug in die alltagssprache einbricht, also "ich simse dir das dann mal" oder, mein absolutes ekel-highlight: jemand findet etwas lustig und sagt "LOL" --->bähbähbähbähbähbäh

zum thema: naja, recht habt ihr schon, wenn ihr sagt, das man den arzt doch nicht gleich so verdammen muss, allerdings gibt es hier in deutschland auch das problem, das sich hier jeder arzt, also auch zumbeilspiel ein zahnarzt oder ein urologe, sich schönheits chirug nennen kann! war zumindest vor wenigstens 5 jahren so.....nur plastischer chirurg ist n echter arzt für ds gebiet....

andererseits....wie ist das, arbeiten die alle ausschließlich in einer privat praxis??? :? naja, zumbeilspiel hier in hamburg hab ich von einer krankenschwester, das sie in diesem jahr auswandern wird, denn hier wurden die krankenhäuser teilweise privatisiert, und die neuen besitzer meinten an alle krankenschwestern und pfleger: "entweder ihr arbeitet 5 stunden mehr pro woche bei 500 euro (!!!) lohnverzicht!!!

trotzdem sind mir solche narichten echt unangenehm, denn je mehr ich davon höre, desto panischer werde ich, wenn ich OPs denke =O z.B. wegen kaputter anästhesie mittendrin aufzuwachen und wegen der muskellähmenden Mittel mich nicht bemerkmar zu machen *bibber* *schlotter*
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09.01.2006 11:16 Uhr von steppin_razor
 
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etwas off topic: marry jane hat recht. es kommt zwar selten vor, dass jemand während der op aufwacht, aber es passiert. link: http://www.stern.de/...
(keine ahnung, ob der stehenbleibt, ist aber ein stern-artikel mit dem titel "Plötzliches Erwachen im OP").

nur als anmerkung.

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