06.01.06 20:12 Uhr
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Versicherungsschutz beim absichtlichen Ausbremsen gefährdet

Das Oberlandesgericht Nürnberg entschied, dass Autofahrer bei einem Auffahrunfall ihren Versicherungsschutz riskieren, wenn sie ihr Fahrzeug im fließenden Verkehr stark abbremsen um nachfolgende Fahrer zu belehren.

Bei diesem gewollten Ausbremsen wird ein Auffahrunfall des Nachfolgers billigend in Kauf genommen und deshalb kann der Versicherungsgeber wegen vorsätzlicher Herbeiführung eines Verkehrsunfalls von seiner Leistungspflicht befreit werden.


WebReporter: labor_007
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Sicherheit, Gefahr, Versicherung
Quelle: www.n-tv.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.01.2006 20:26 Uhr von Deniz1008
 
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klingt vernünftig wieder mal so ein urteil bei solche heiklen themen.

mfg

Deniz1008
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06.01.2006 20:39 Uhr von indoxo
 
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Klingt zwar vernünftig ist aber in der Realität nicht nachweisbar ob jemand absichtlich gebremst hat oder nicht. Es sei denn derjenige ist so "blöd" und gibt es auch noch zu...

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06.01.2006 20:55 Uhr von ciaoextra
 
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wer: SO fährt, gehört eh den Lappen auf Lebenszeit abgenommen.
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06.01.2006 22:03 Uhr von Hex98
 
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Das könnte zum Problem werden: Mal angenommen mir fährt jemand hinten auf mein Auto, weil ich auf Grund eines Kindes bremsen musste. Das Kind haut ab weil es Angst hat da es ja zu nem Unfall gekommen ist. Ich bin alleine im Auto der Hintermann auch alleine oder es sind sogar 2 Personen im Auto.
Er/Sie streitet ab das da ein Kind war und sagt ich hätte ihn absichtlich ausgebremst.

Ich weiß das ist vielleicht ein bisschen an den Haaren herbei gezogen oder doch nicht.

Aber ich sehe da schon ein riesen Problem.

Aber Recht haben und Recht bekommen sind in Deutschland ja bekanntlich 2 paar Stiefel
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07.01.2006 03:00 Uhr von Kneißl
 
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@Hex98: In dem von dir beschriebenen Fall dürfte es keine Probleme geben.

Der Versicherungsschutz ist nur dann gefährdet, wenn die Absicht nachweisbar ist.

In deinem Fall würde es Aussage gegen Aussage stehen und im schlimmsten Fall würde der Schaden 50/50 geteilt. Was bedeuten würde, die Versicherungen müßten sich den Schaden teilen.

Problematisch wird es nur werden, wenn unbeteiligte Zeugen das absichtliche Ausbremsen bestätigen können.
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07.01.2006 03:21 Uhr von Deniz1008
 
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der anwalt der versicherung ist ein kluger heini mit dem urteil können nun etliche versicherer bei solch ähnlichen "auffahrunfall" die regulierung ablehnen.

löl*

mfg

Deniz1008
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07.01.2006 06:20 Uhr von supermeier
 
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Das Urteil: ist nur eine logische Folge der aktuellen Rechtsprechung.
Zwar gilt immer noch, wer auffährt hat Schuld, allerdings gilt inzwischen wer grundlos oder z.B. wegen eines Hasen bremst bzw. eine Vollbremsung hinlegt bekommt eine Teilschuld.
Denke mal hier geht es auch mehr um die Kasko als die Haftpflicht.
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07.01.2006 15:07 Uhr von 1300
 
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also: wenn ich wegen eines hasen bremse und mit rauscht einer hintendrauf, dann ist es trotzdem die schuld von dem der hinten fährt.
Ist mir doch egal. Großer Hase macht das Auto auch kaputt. Auto hinten MUSS(!!!!!!!!) Sicherheitsabstand einhalten, also es darf nix passieren auch wenn ich scharf Bremse. Passiert doch was hat der Hintermann zuwenig Abstand gehalten.
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07.01.2006 15:44 Uhr von labor_007
 
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@1300: und was passiert, wenn da gar kein Hinter-Mann drin sitzt sondern eine Frau?

Dann gilt ja das Urteil wohl nicht - oder?
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09.01.2006 22:06 Uhr von derbjoern-mk
 
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das könnte ein problem werden Da werden sich ja ein paar Leute in Deutschland wirklich freuen. Die die absichtlich ein Autounfall verursachen um die Versicherung zu betrügen. Das könnten wieder Banden im ganz großem Stil ausnutzen. Wir hoffen es nicht.
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10.01.2006 01:54 Uhr von thug-love
 
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..kann meinem vorredner da nur recht geben.. anderseits ist es auch richtig das er schuld bekommt beim absichtlichen "ausbremsen"..
aber muss halt alles bewiesen werden und somit wieder ein eigenes thema was sicherlich noch für aufruhr sorgen wird.

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