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GB: Selbstmordattentäter hinterlässt 175.000 Euro

Am siebten Juli verübte Shehzad Tanweer mit drei weiteren Komplizen die Attentate auf die Londoner U-Bahn. Wie jetzt bekannt wurde, war die 22-jährige Halbtageskraft eines "Fish and Chip"-Imbissladens wohl nicht ganz so mittellos, wie man vermuten sollte.

Das britische Boulevardblatt "The Sun" berichtet nun unter Berufung auf einen Mitarbeiter des Gerichts, dass Tanweer ein Nettovermögen von 121.000 Pfund (circa 175.000 Euro) hinterlässt. Der Vater des Attentäters erhebt nun Anspruch auf den Nachlass.

Bei der Attentatsserie kamen 52 Menschen ums Leben, 700 wurden verletzt. Die meisten Betroffenen beziehungsweise deren Familien erhalten 11.000 Pfund Entschädigung von der Regierung. Opfer, denen Gliedmaße amputiert wurden, erhalten 52.000 Pfund, so die Sun.


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WebReporter: x-fusion
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Großbritannien, Selbstmord
Quelle: news.yahoo.com

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.01.2006 16:50 Uhr von x-fusion
 
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Nachdem die Untersuchungskomission der Londoner Attentate letzte Woche Berichte, dass die Attentate mit Drogenverkäufen finanziert wurden, zurückgewiesen hat, stellt sich doch jetzt die Frage, woher ein 22-jähriger Teilzeitbeschäftigter bereits eine solche Summe vorweisen kann. Ich glaube kaum, dass er jeden "Penny" gespart oder im Lotto gewonnen hat.
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06.01.2006 17:14 Uhr von ciaoextra
 
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Wäre: nur gerecht, wenn man das Geld jetzt nicht den Vater dieses Mörders geben würde, sondern unter seine Opfer verteilen würde.
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06.01.2006 17:22 Uhr von Dream77
 
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@ autor und @ cia: ich denke auch nicht das er im lotto gewonnen hat :-) Ich gehe mal davonaus das die terrorgruppe die hinter ihm stand sein leben finanziert hat. darauf kam ja noch das was er verdiente.

@ cia ich bin eigentlich deiner meinung, die Opfer sollten das geld erhalten, allerdings ist das dem vater gegenüber unfair, der kann ja eigentlich wenig für die machenschaften seines sohnes.
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06.01.2006 17:27 Uhr von rheih
 
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175.000 Euro: Da muss eine alte Frau lange für stricken...

Dieses Geld kann der Mörder unmöglich auf legale Weise bekommen haben.

Das Geld muss eingezogen werden!

Dem Vater steht es nicht zu, da es nur illegal erworben worden sein kann!
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06.01.2006 17:41 Uhr von MichaelBras
 
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Eigentlich: steht das Geld ueberhaupt keinem zu. Dem Vater nicht es sei den es gibt einen Nachweis woher das Geld wirklich kommt. Den Opfern eigentlich auch nicht den sonst kann man in Zukunft nur hoffen das es reiche Terroristen sind die irgend jemanden aus meiner Familie umbringen. Ich wuerde das Geld fuer die Wiederaufbauarbeiten benutzen
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06.01.2006 17:52 Uhr von Borgir
 
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toll: der letzte absatz. entschädigung für angehörige. ich finde das ein bisschen makaber. ein bein kostet den staat 52000 Euro. Makaber, makaber.

Das Geld ist natürlich illegal verdient. aber der vater hat recht. es war das geld des sohnes. wie es verdient wurde ist ja egal. wenn der staat nicht nachweisen kann, dass genau dieses geld in drogengeschäften oder sonstwas verdient wurde, hat der vater anspruch.
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06.01.2006 18:07 Uhr von Muta
 
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Wobei man nicht vergessen sollte, dass hier "The Sun" als Quelle genannt wird (die britische "Bild", im Wahrheitsgrad auch nicht besser als die deutsche Kopie).
Wird sich erst noch zeigen, ob diese Nachricht mehr als eine fix von nem Sun-Reporter ausgedachte Ente ist, die wegen den Gerüchten um Drogenverkäufe grade gut passte.
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06.01.2006 18:13 Uhr von Arne 67
 
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Der Täter hat doch offensichtlich, seinen Anspruch auf das Geld (durch seinen Selbstmord) aufgegeben.
Durch seine Tat ist ein Schaden entstanden.
Also muß der Schaden durch das was der Täter hinterläßt auch beglichen werden (Insofern das nicht durch die Versicherungen erstattet wurde).
Der Anspruch des Vaters ist zwar gerechtfertigt, jedoch wenn er das Erbe annimmt (Was er ja anscheined will) dann sollte er auch die Schulden von dem Täter mit übernehmen müssen.
Egal aus welchen Quellen nun das Geld stammt.
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06.01.2006 18:30 Uhr von Stereoide
 
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Entschädigung: Also ich wäre auch sehr dafür, wenn das Geld nicht an den Vater, sondern entweder an die Opfer/Hinterbliebenen ginge.. Verwendung des Gelds für Restauration ist auch denkbar..

Ich will dem Vater nichts böses und mein Beileid, daß er seinen Sohn verloren hat, aber da stimmen ja wohl die Prioritäten hinten und vorne nicht..
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06.01.2006 20:08 Uhr von shadow#
 
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@rheih: na das ist aber keine sehr rechtsstaatliche ansicht...
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07.01.2006 03:08 Uhr von Negative Creep
 
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Wieso: steht dem Vater das Geld zu?

Der hat doch nix dafür getan, oder?
Ich meine, rein rechtlich gesehen würde es ihm zustehen...
aber rein rechtlich hat sich der Sohnemann ja auch strafbar gemacht und ich würde das Geld zur Deckung des verursachten Schadens einziehen.

Nein, ich denke nicht dass man menschenleben mit Geld aufwiegen kann. aber das geld bitte nicht an den Vater.

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