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BDI: Unter vier Prozent Wirtschaftswachstum wird es keine neuen Arbeitsplätze geben

Der Chef des BDI (Bundesverband der Deutschen Industrie), Jürgen Thumann, erwartet erst ab einem Wirtschaftswachstum von vier bis fünf Prozent die Schaffung neuer Arbeitsplätze in Deutschland.

Beim prognostizierten Wirtschaftswachstum um die 1,5 Prozent könne man die Beschäftigungszahlen höchstens konstant halten. Vorbild für Deutschland müsse das Wirtschaftswachstum der Wachstumsmärkte im Ausland sein.

Die Lohnforderungen sollten sich 2006 stärker an der Einkommenssituation der Unternehmer orientieren. Die Tarifstruktur müsse flexibler gestaltet werden.


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WebReporter: artefaktum
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Prozent, Arbeit, Arbeitsplatz, Wirtschaftswachstum, BDI
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.01.2006 20:15 Uhr von artefaktum
 
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Man kann’s ja fast nicht mehr hören: Erst muss es uns schlechter gehen, damit es uns besser geht. Diese Diskussion um die (vermeintliche) Schaffung neuer Arbeitsplätze erinnert mich etwas an den Esel, dem man eine Mohrrübe an einem Stock vor die Nase hält, damit er immer schön weiter geht, ohne je sein Ziel zu erreichen.
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05.01.2006 22:24 Uhr von wewuma
 
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Wo die Recht haben, haben sie Recht! Leider ist es tatsächlich so - wobei man über die HÖHE DER Wachstumsraten durchaus streiten kann.
Klar ist aber, dass die derzeitig angepeilten Wachstumsraten keinesfalls für eine tiefgreifende Änderung ausreichend ist.
Über Rezepte, wie man die Situation verbessern kann, kann man sicher erneut streiten, es wurden hier und anderswo schon eine Menge Rezepte diskutiert.
Sicher muss man aber bereit sein, sowohl von AG Seite, als auch von Gewerkschaftsfunktionären, wirklich neue Wege im Sinn von Veränderung und Verabschiedung von Gewohntem zu gehen.
Praktisch heißt das aber, das der Wunsch nach Vollbeschäftigung - oder so etwas ähnliches - ein Traum bleiben wird.
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05.01.2006 22:48 Uhr von JFranklin
 
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Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze: Der BDI korrigiert anscheinend seine Prognose nach oben.
Das letzte mal hieß es, soweit ich mich erinnere, noch, dass ein Wachstum von unter 3 Prozent keine neuen Arbeitsplätze schafft.
Haben die etwa Angst, dass das Wachstum dieser Grenze nahekommt ;-).
Die nun gesetzte Grenze ist völlig unrealistisch. Das sieht man auch an der Forderung: "Vorbild für Deutschland müsse das Wirtschaftswachstum der Wachstumsmärkte im Ausland sein". In großen entwickelten Ländern sind die Wachstumsraten wesentlich niedriger. Das liegt daran, dass das Wachstum in Prozent des schon Erreichten gemessen wird. Land mit BIP von 2Mio mit 1Mio Wachstum hätte 50 Prozent. Land mit 100Mio und 1Mio Wachstum hätte nur 1 Prozent. Diese Kennzahl kann also bei uns niemals so hoch sein, wie in den Wachstumsmärkten.
Was wir also dieser Verlautbarung entnehmen können ist wohl folgendes: Die Mitglieder des Bundes Deutscher Industrie haben vor niemals mehr Arbeitskräfte einzustellen und hoffen, dass wenn die Letzten in Ruhestand gehen alles automatisiert ist. Dann können wir auch die Schulen schließen, brauchen keine Kinder mehr. Fragt sich nur, wer dann mal ihre Rente zahlen soll.
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06.01.2006 18:35 Uhr von Borgir
 
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das hängt doch: nicht miteinander zusammen. die konzerne wollen nur noch gewinnen machen. arbeitsplätze schaffen passt nicht ins konzept der firmen.
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07.01.2006 00:31 Uhr von zocs
 
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Böser Schwachsinn Ich bin sogar für eine SOFORTIGE MASCHINENSTEUER ...
Mal sehen was die machen ....

Und die Auswanderungs-Subventionen von unserem Staat müssen aufhören ...
Armes Deutschland .... Auswandern ist angesagt ... !!!

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