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Zahlreiche Tiefseefische stehen vor dem Aussterben

Kanadische Meeresforscher haben die Folgen der kommerziellen Tiefseefischerei auf einige ausgewählte besonders langlebige Fischarten untersucht und sind zu erschreckenden Ergebnissen gekommen.

In nur einer Generation, nämlich von 1978 bis 1994, schrumpften die untersuchten Bestände im Nordatlantik auf elf bis zwei Prozent des Ausgangswertes, obwohl nur zwei der fünf Arten überhaupt gejagt wurden. Der Rest landet als Beifang in den Netzen.

Diese Tiefseefische würden bis 60 Jahre alt und seien erst mit 15 bis 20 Jahren im Stande, sich zu vermehren, deswegen seien sie in ihrem Fortbestand gefährdet. In nur drei Generationen würden sie auf unter ein Prozent des Bestandes reduziert sein.


WebReporter: snickerman
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Erbe, Aussterben, Tiefsee
Quelle: portale.web.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.01.2006 11:54 Uhr von snickerman
 
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Die massiven Verlusten an Fischarten, besonders der großen Raubfische, haben schon Züge eines großen Artensterbens, wie es zu Zeiten der Dinosaurier vorkam. Einige der bekanntesten Sorten sind bereits so weit reduziert, dass ihr Überleben fraglich ist. Die gewaltigen Fischfang-Mutterschiffe, die in Flotten die Meere mit riesigen Treib- und Grundschleppnetzen durchpflügen, räumen die Meere leer.
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05.01.2006 15:48 Uhr von snickerman
 
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@Oberlehrer: Na, wenn das mal nicht irgendwann jemand über uns sagt...
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05.01.2006 18:43 Uhr von AllesEinzelfälle
 
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Sinnbefreit: "Wer nicht an die Umwelt angepasst ist bleibt im Fischernetz hängen. So einfach erklärt das die Evolutionstheorie."

Der sinnbefreite Satz den Tages.
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06.01.2006 00:43 Uhr von D3mon
 
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Im Prinzip hat er ja recht mit der Evolution, aber der Mensch ist einfach zu übermächtig und das wird mal unser Tod sein.
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06.01.2006 00:46 Uhr von ciaoextra
 
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titel falsch: Tiefseefischarten stehen vor dem Aussterben, wäre richtig.
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06.01.2006 22:19 Uhr von marshaus
 
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stimmt: aber nun ist es zu spaet viele arten sind niicht mehr zu retten.

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