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Taiwan: Zwei Hingerichtete dienen als Organspender

Zwei zum Tode verurteilte Mörder haben in Taiwan vor ihrer Hinrichtung noch einen Vertrag unterschrieben, wonach ihre Organe an Bedürftige gespendet werden dürfen.

Lin Meng-kai und Lin Hsin-hung hatten vor vier Jahren gemeinsam einen Mann ermordet und einen weiteren schwer verletzt, worauf sie zum Tode verurteilt und nun im Gefängnis im Distrikt Kaohsiung hingerichtet wurden.

Insgesamt acht Patienten konnten von einem Herz, einer Leber, vier Nieren und zwei Teilen Hornhaut der Exekutierten profitieren.


WebReporter: skkoeln
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Organ, Taiwan, Organspende
Quelle: www.taipeitimes.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.01.2006 12:02 Uhr von Jack the Hacker
 
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Nicht schlecht war ja auch schließlich wa freiwilliges. So haben se wenigstens noch was gutes getan!
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05.01.2006 12:04 Uhr von snickerman
 
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In Festlands-China: werden die Hunderte, die jedes Jahr hingerichtet werden, routinemäßig ausgeschlachtet und die Regierung verdient daran - während die Angehörigen noch die Überführung und die Kugeln für die Erschießung bezahlen müssen...

Freiwillig würde ich auch Organe spenden!
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05.01.2006 12:16 Uhr von Slzu
 
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naja: So haben die hingerichteten wenigstens noch was gutes getan.Sozusagen ne letzte gute tat.
Erst schlachten die sich gegenseitig ab,danach wird ausgeschlachtet.Abartig.Ein mord nach den anderen.Mal sehen wann die richter und vollstrecker abgeschlachtet werden.Oder auch ausgeschlachtet?
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05.01.2006 12:32 Uhr von goodbye
 
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Womit: wurden die den Hingerichtet.....

Besteht dann nich die Gefahr das Organe beschädigt werden wenn es z.b eine Giftspritze wäre
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05.01.2006 12:40 Uhr von Garviel
 
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Vermutlich erschossen. Sonst wären die Hornhaut (bei Erhängen) oder die Innereien (Gift) nicht mehr brauchbar gewesen, und den elektrischen Stuhl gibt´s meines Wissens nur in USA.
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05.01.2006 12:43 Uhr von Garviel
 
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@goodbye: Nachtrag: Hab gerade folgendes ergoogelt:
"Als zweites Land nach den USA führte Taiwan 1992 die Giftspritze als alternative Hinrichtungsmethode zur bisherigen Praxis des Erschießens ein. Vorangegangen war der Gesetzesänderung ein Appell von Krankenhausärzten, die sich für eine Verbesserung der Hinrichtungsmethoden zum Zwecke einer leichteren Organentnahme einsetzten. (...)
Zahlen über das Ausmaß der Organentnahme liegen amnesty international nicht vor. Es deutet aber vieles daraufhin, daß die Giftspritze in Taiwan bis jetzt selten eingesetzt wurde. Eine derartige Exekution im Mai 1997 haben die taiwanesischen Behörden jedoch bestätigt."
Quelle: http://www2.amnesty.de/...
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05.01.2006 12:44 Uhr von Moses_-_
 
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Wenn ich Gott wäre würde ich ihnen verzeien für ihren Mord....
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05.01.2006 12:45 Uhr von Hirnfurz
 
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@ goodbye: Hi,

ein Organspender ist im besten Fall nur hirntot und das Herz schlägt noch. Bei einer Giftspritze - sprich einer Intoxikation - wäre das Organ sicherlich nicht das Beste, jedoch gibt es Menschen, die dringend auf ein Organ warten und diese Organe werden ja nach Schäden untersucht und gereinigt und in speziellen Lösungen (UW, HTK, Celsior usw) aufbewahrt. Es gibt ja auch Menschen, die an CO2-Intoxikation oder Alkoholvergiftung sterben oder die starke Raucher waren. Man spricht dann von "marginal donor for other reason". Weiss jetzt nicht, wie ich das übersetzen soll... vielleicht mit "warum ist der Spender nicht der beste, den man sich wünschen kann". Auch Krebspatienten können dazu gehören. Natürlich nimmt man keine Niere von einem mit Renalzell-Karzinom, aber halt Hirntumor oder so...

Vielleicht wurden sie mit einem Genickschuss hingerichtet oder gehängt, von daher wären Herz und Leber unverletzt und der Rest auch und könnte weiterverwendet werden.

Makaber ist aber, daß die Chirurgen theoretisch schon mit ihrem Werkzeug direkt nebendran gestanden haben müssen.
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05.01.2006 12:52 Uhr von Thomas66
 
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Genickschuss: Glaube mich daran erinnern zu können, dass der Genickschuss in China, daher am besten sei, damit man die Organe in einwandfreien Zustand entnehmen kann.
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05.01.2006 13:17 Uhr von meyerh
 
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Freiwillig: Wie freiwillig war wohl die Entscheidung der beiden? Die Frage die wir uns bei solchen Meldungen stellen sollten ist, wann wird der erste zum Tode verurteilt und hingerichtet, weil jemand eines seiner Organe braucht und viel Geld dafür auf den Tisch legt.
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05.01.2006 13:29 Uhr von Garviel
 
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@Thomas: Was in China gemacht wird (in der Tat ist dort der Genickschuss das "Mittel der Wahl"), dürfte den Taiwanesen aus bekannten Gründen ziemlich wurscht sein...
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05.01.2006 13:57 Uhr von ciaoextra
 
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freiwillig: haben die nix unterschrieben. die unterschrift dient nur als falsches alibi für die regierung.
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05.01.2006 17:30 Uhr von freakclimber
 
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@meyerh: Genau der Meinung bin ich auch.
Es gibt auch diese (Gerüchte?), wonach in China einige der sog. dunkel Hinrichtungen (Hinrichtungen denen keine je etwas erfährt), solange aufgeschoben werden, bis ein Reicher seine Säuferleber ausgetauscht haben möchte.
Erst dann wird ein Kanidat hingerichtet.
Ich halte diese Theorie für sehr gut möglich um ehrlich zu sein.

grausam sowas!!!!

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