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Lebensgewohnheiten von Männern wirken sich auch auf Söhne aus

In einer Studie fanden englische und schwedische Forscher heraus, dass einige Lebensweisen von Männern verblüffende Effekte auf deren Kinder und Enkel haben.

Männer, die beispielsweise früh mit dem Rauchen beginnen, haben demnach überproportional dicke Söhne. Auch haben die Enkel von Männern, die etwa im Alter von zehn Jahren hungern mussten, eine deutlich höhere Lebenserwartung.

Bisher kannte man solche Effekte nur von Frauen. Verantwortlich dafür seien so genannte epigenetische Veränderungen im Erbgut, also verschiedene chemische Schalter und Kontrollmoleküle, die vererbt werden können.


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WebReporter: Contagion
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mann, Leben
Quelle: www.wissenschaft.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.01.2006 04:23 Uhr von Contagion
 
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Das war mir bisher vollkommen neu, dass so schnell durch veränderte Umwelteinflüsse veränderte Körperfunktionen weitervererbt werden können - wie genial unser Körper doch ist.
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05.01.2006 10:12 Uhr von schuhtown
 
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So schnell ? Hätte auch nicht gedacht, dass sich die Gene so schnell verändern. Dachte immer das braucht ettliche Generationen oder sogar noch mehr.
Ich glaube ich lasse dann meinen Sohn mit 10 Jahren hungern, damit meine Gene die Qeltherrschaft übernehmen ;-)
Oder wir sorgen einfach dafür, dass 10Jährige mehr gefüttert werden, damit die Rentenkassen entlastet werden.
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05.01.2006 13:24 Uhr von sibbe
 
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lol: also bei mir trifft das irgendwie gar nicht zu! mein vater hat früh mit dem rauchen angefangen und ich bin ziemlich dünn, also stimmt das bei mir wohl nicht so ganz :P
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05.01.2006 15:02 Uhr von George Hussein
 
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Es geht hier wohl kaum um die Gene: sondern vielmehr um die Proteine, die die Gene kontrolllieren.
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06.01.2006 11:50 Uhr von bress
 
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bei den Frauen wurde kürzlich eine genetisch bedingte Übertragung des Einkaufsverhaltens auf die Töchter festgestellt... O;-)))

SCNR

Bastian

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