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Frühere Vier-Sterne-Generäle in der Kritik - Im Aufsichtsrat der Rüstungsindustrie

Ehemalige ranghohe Vier-Sterne-Generäle stehen im kritischen Visier des Verteidigungsministeriums. Die zwei pensionierten Generäle Klaus Neumann und Klaus Reinhardt nehmen hochdotierte Stellungen im Aufsichtsrat von Rüstungsbetrieben ein.

Als «unanständiges» Verhalten bewertete der Ex-Verteidigungsminister Peter Struck die Wahrnehmung dieser Tätigkeiten. Seiner Meinung nach verstoßen sie gegen das Soldatengesetz, das ausdrücklich fünf Jahre Wartezeit nach dem Ausscheiden vorsieht.

Die derzeit Verantwortlichen im Verteidigungsministerium gaben nach der Kritik bekannt, dass das zuständige Referat die Prüfung dieser Vorgänge eingeleitet habe.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kritik, Stern, Aufsichtsrat, Aufsicht, Rüstung
Quelle: www.presseportal.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.01.2006 15:18 Uhr von LuckyBull
 
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Ja so gehts halt zu, bei Jobs im Öffentlichen Dienst: Wenn die Beamten und Offiziere oftmals im Alter von 54 Jahren pensioniert sind, dann gehts erst richtig an, mit dem "Kohle"-machen... (Also nicht, dass ich das als Neid heraus
kritisiere, aber so 100-%ig okay ist das ja nicht, oder...?)
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04.01.2006 18:37 Uhr von Borgir
 
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absolut in ordnung: dass die solche posten annehmen. warum denn auch nicht. lass die doch kohle verdienen. jeder würde das so machen. es gibt sicherlich leute die man eher mal anprangern sollte.
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05.01.2006 02:24 Uhr von The_Nothing
 
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Es sind Generale. die Mehrzahl von General ist Generale.

Und zur News: Sollen Sie doch, wen störts denn? Mich nicht. Es ist ja nicht so, dass sie es generell nicht dürften, sie haben halt nur nicht lange genug gewartet.
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05.01.2006 10:11 Uhr von Garviel
 
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@The_Nothing: Es besteht halt die Gefahr, dass sie ihre Kontakte und ihre neue Position dazu nutzen, die Materialbeschaffung zu manipulieren, indem sie dafür sorgen, dass "ihre" Firma Aufträge zugeschanzt bekommt. Ein durchaus realistisches Szenario, wie ich meine.

Da man andererseits auf ihre berufliche Expertise nicht verzichten kann/mag/soll, halte ich eine Wartezeit für sinnvoll, die in der News erwähnten 5 JAhre dürften genügen. Bis dahin haben in der Verwaltung so viele Leute die Stellen gewechselt, dass ´das Wissen der Generale noch nützlich, ihre Einflussmöglichkeiten jedoch begrenzt sind.
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05.01.2006 22:11 Uhr von wewuma
 
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Man kann sich nur wundern! Da verstossen ranghohe Offiziere gegen das Soldatengesetz und man spricht von "unanständigem Verhalten" ??!!!???
Was soll das?
Wenn ich gegen ein Gesetz verstosse, dann werde ich (zu Recht) bestraft. Warum, verdammt nochmal, gilt das denn nicht für die Herren Generale?
Die Brüder erhalten eine nicht unerhebliche Pension und können offenbar den Hals nimmer noch nicht voll kriegen und greifen, gegen das Gesetz, in die vollen Kassen der Rüstungsindustrie.
Wo sind wir eigentlich? Ist Deutschland wirklich eine Bananenrepublik? Die gehören vor Gericht gestellt und abgeurteilt, mit allen Konsequenzen, wie Pensionsverlsut usw. .
Jeder kleine Landser, der sich wesentlich geringerer "Vergehen" schuldig macht, wird härter bestraft - gibt es eine "Lex-General" die die Bestrafung solcher Geier a la Ackermann verhindert?
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06.01.2006 13:27 Uhr von ludewig
 
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Mit einem "Ehrenkodex eines Offizierscorps": hat so ein Verhalten absolut nichts gemeinsam.
Dei Herren werden mehr als ausreichend alimentiert.
In sofern gebe ich Herrn Struck uneingeschränkt Recht.

Darüberhinaus :
Warum besetzen diese "Herren" dann Arbeitsplätze, von denen wir doch so viele haben ?

Wenn einer "nebenher" Einkünfte hat, warum kürzt "man" dann nicht seine Alimentation,wie das bei Lehrern, die nach einer Pensionierung Nachhilfeuntericht geben, in der Besoldungsordnung vorgesehen ist ?
(Ob es auch gehandhabt wird, entzieht sich meiner Kenntnis, aber vorgesehen ist es.)

Aber der Begriff "Ehre" ist ja seit dem "Ehrenwort" eines Herrn Kohl ziemlich abgewirtschaftet, fast schon eine Beschimpfung......

Yankee- Verhältnisse....

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