04.01.06 08:33 Uhr
 991
 

Von Wikipedia totgeschriebener Schweizer Informatikprofessor lebt

Der Erfinder der Programmiersprache Eiffel, Bertrand Meyer aus der Schweiz, konnte seit dem 28. Dezember letzten Jahres im Internet bei Wikipedia nachlesen, dass er am Heiligabend verstorben sei.

Der Informatikprofessor hatte kurz zuvor die Ergebnisse von Prüfungen bekannt gegeben, was mit dem Eintrag in Zusammenhang stehen könnte. Die Totschreibung war auf der Webseite anonym eingetragen worden. Der Artikel wurde später korrigiert.

Wikipedia ist schon zuvor durch fehlerhafte Texte aufgefallen. Wer im englischen Sprachraum Beiträge schreiben will, muss sich inzwischen dafür anmelden.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: la_iguana
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Schweiz, Wikipedia
Quelle: www.netzwoche.ch

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Smarter Lautsprecher Google Home auch bald in Deutschland verfügbar
Nintendo kriegt viel Kritik für seinen neuen Online-Dienst der Switch
Deutsche Bahn/ICE: Sicherheitsmängel im WLAN

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
04.01.2006 07:07 Uhr von la_iguana
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Diese Anmeldungen, die im englischen Sprachraum verlangt werden, können doch bestimmt auch gefälscht werden.
Kommentar ansehen
04.01.2006 10:35 Uhr von fiver0904
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Auf Wikipedia: würde ich nicht vertrauen. Schon vor einigen Monaten war der
Micromurks-Gründer Steven Spielberg..........
Kommentar ansehen
04.01.2006 11:17 Uhr von teufelsgeiger
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
da man jedoch: weiß, dass die einträge bei wikipedia von usern vorgenommen werden, kann man doch von vornherein einschätzen, dass nicht alles 100%ig der wahrheit entsprechen muß. dumm, wer sowas glaubt. von daher ist dieser fehler sicher nicht erwähnenswert. wer´s besser weiß, korrigiert es halt und fertig. wo ist da das problem?
Kommentar ansehen
04.01.2006 11:38 Uhr von Thaliur
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Fälschbare Anmeldung: Natürlich können die Anmeldungen gefälscht werden. Im Grunde reicht eine Freemailer-Adresse aus, um völlig auf persönliche Daten zu verzichten.
Aber wenn ein angemeldeter User einen Eintrag vornimmt, der gegen geltendes Recht verstößt, kann Wikipedia bei erneuter Anmeldung des Nutzers die IP-Adresse gezielt aufzeichnen und eventuell beim ISP die korrekten Personendaten erfragen.

Und auch wenn ein Nutzer durch viele Falscheinträge auffällt, kann dessen angegebene e-Mail-Adresse für Neuanmeldungen gesperrt werden. Natürlich kann derjenige dann wieder und wieder neue Adressen erstellen, allerdings sollte selbst der fanatischste Falschschreiber irgendwann die Lust daran verlieren.
Die Zwangsanmeldung dürfte auch die Hemmschwelle etwas heben, weil es jetzt aufwändiger ist, Änderungen vorzunehmen.

Was Wikipedia angeht, gibt es eine recht brauchbare Methode, sich vor Falschinformationen zu schützen:
Zu jedem Artikel gibt es eine Liste der vorgenommenen Änderungen. Die Art, der Umfang und der Schreibstil der fraglichen Passagen gibt oft einige Hinweise über deren Informationsgehalt.
Das ist natürlich auch keine 100%ige Sicherheit, aber es hilft.
Kommentar ansehen
04.01.2006 11:44 Uhr von la_iguana
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
IP-Adresse kann von einem PC: im Internetkaffe kommen.

M.E. gibt es bei diesem offenen System eben keinen zuverlässigen Schutz vor schludrigen oder wie heir gar falschen Meldungen. Die sollten wie hier bei ssn Kontroll-Leser einführen ;)
Kommentar ansehen
04.01.2006 11:50 Uhr von ottonilli
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
zur Bewertung: ziemlich Parteiisch gegen Wikipedia-da war nicht mehr drinn...
Kommentar ansehen
04.01.2006 12:50 Uhr von johagle
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Hilfeeeeeeeeeeee Was bitte ist ein „Professer“?

Kommentar ansehen
04.01.2006 14:22 Uhr von De_Anner
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@johagle: Laut wikipedia.de versteht man unter einem Profess, die öffentliche Ablegung des Glaubens- und Ordensgelübdes in einer Ordensgemeinschaft.
Vielleicht ist ein Professer ja dann jemand der das schon gemacht hat.
Aber weil die Quelle Wikipedia ist alle Angaben ohne Gewähr ;-)
Kommentar ansehen
04.01.2006 14:28 Uhr von ciaoextra
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Isseswahr: da muß sich wohl jemand ziemlich intelligent gefunden habe, als er den eintrag verfasste
Kommentar ansehen
04.01.2006 14:36 Uhr von la_iguana
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
ProfessEr: wird korrigiert, danke ;)
Kommentar ansehen
05.01.2006 09:46 Uhr von adsci
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
wikipedia: wer sagt denn das in irgendwelchen druck-lexika alles richtig ist? wird ebenfalls nur von irgendwelchen leuten geschrieben.

ich denke das meiste ist auch in der wikipedia korrekt. Und wenn etwas falsch ist nicht länger als ein paar Stunden. wer dem text nicht traut kann sich alle vorherigen versionen des textes ansehen.

dafür ist es kostenfrei und verflucht umfangreich. und vor allem ist ein weg, um die menschheit voran zu bringen. informationen sind macht und manche staaten mögen sowas nicht bei ihren bürgern. zum glück gibts die wikipedia auch zum downloaden auf cd.

Refresh |<-- <-   1-11/11   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Hamburg: 40 Millionen Euro für G20-Geschädigte
Polen: Umstrittenes Justizgesetz verabschiedet
Chester Bannington (Linkin Park) geht Selbstmord in seiner Villa


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?