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Allianz will unrentablen Kunden Verträge kündigen

Die Allianz-Versicherung will ihre deutschen Kunden genauer unter die Lupe nehmen und nicht profitable Verträge kündigen.

Beginnend bei der KFZ-Sparte werden im Versicherungsfall sämtliche Kundenverträge auf Dauer, Schäden und Zahlungsverhalten analysiert. Fällt die Gesamtansicht ungünstig aus, wird nach Schadensabwicklung der Vertrag gelöst.


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WebReporter: Ferkelwämser
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Vertrag, Kunde
Quelle: focus.msn.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.01.2006 21:18 Uhr von Ferkelwämser
 
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Teilweise verständlich, da einige Personen Versicherungsverträge als Nebenerwerbsquelle entdeckt haben.
Wer allerdings von seinem alten Versicherer wegen Vorschäden gekündigt wurde dürfte es schwer haben, eine neue Gesellschaft zu finden.
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03.01.2006 23:14 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Es ist schon seltsam ich hatte mal die EDV in einer Finanzberatung gemacht und verrate wohl kein Geheimnis:
Es ist wirklich so, dass die meiste Anhäufung von KFZ-Schäden ausgerechnet von den Leuten eingehen, die ausgerechnet ständig ihre Versicherungen zu spät zahlen. Gleichzeitig haben diese Leute einen häufigen Versicherungswechsel, da sie wegen Zahlungsverzug oft gekündigt werden.
Komisch, aber statistisch deutlich feststellbar, ist, dass diese Leute auch viele Schäden haben.
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03.01.2006 23:39 Uhr von Götterspötter
 
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Na hoffentlich ..... Allianz versichert........

:) :) :)
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04.01.2006 00:19 Uhr von bluna74
 
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blöd: ok,wenn es nach missbrauch aussieht,kann ich das nachvollziehen.bloss warum erkundigt sich die versicherung nicht vorher beim vorherigen versicherer?

was aber die überschrift ganz klar sagt...allianz will ´unrentablen´ kunden kündigen!!und das ist was ganz anderes.
wäre in etwa so,das dir deine krankenversicherung kündigt,weil du zu oft zum arzt gehst.oder dein provider dir kündigt,weil du etwas zu hohen traffic hast.
ich meine,wozu gibt es versicherungen???die rechnen in die breite,d.h.,die setzen die beiträge schon extra so an.wenn nun den ´unrentablen´ gekündigt wird...fällt dann der beitrag für die allgemeine masse der versicherungsnehmer?ich denke nicht!aber der gewinn...ja,der steigt...komisch,wa ;-)

wie gesagt,bei offensichtlichen oder oft vorkommenden schadensfällen kann man ja nachforschen,aber wenn nun einen typen gekündigt wird,nur weil er in einem jahr einen hausbrand und einen kfz-schaden hatte,dann frag ich mich,wozu es überhaupt ne pflichtversicherung gibt(bei kfz z.b.).ich kann doch nicht nur beiträge kassieren und wenns dann doch mal ans auszahlen geht,mich querstellen.

alles profitgeier ohne ende
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04.01.2006 01:05 Uhr von abcodie05
 
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Allianz ist unmenschlich Ich war bis vor kurzem seit rund 13 Jahren Kunde bei der Allianz und hatte in dieser Zeit nur 2 Unfälle, bezahlte meine Rechnungen pünktlich und wurde gekündigt.

Vorteil: Habe jetzt eine wesentlich günstigere Versicherung. Meine ganze Familie wird nun auch die Allianz verlassen.

Tja, wer auf Kunden sch... ! Bei der Allianz ist der Kunde auf alle Fälle kein König mehr und zahlt dort auch noch viel zu viel.
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04.01.2006 01:53 Uhr von ludewig
 
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Versicherungen leben vom NICHT BEZAHLEN und NICHT vom BEZAHLEN !

Und eine Versicherungsgesellschaft kann man am besten
beurteilen, wenn man ihre Einkünfte aus den Beiträgen
und ihre Ausgaben für Personal und Verwaltung gegenüberstellt.
Die Allianz- Versicherung gibt mehr als 27% der Beiträge für Verwaltung und Personal aus.
Bei "guten " Versicherungen sinds mal 12%......
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04.01.2006 03:45 Uhr von schluepperolaf
 
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Wie Otto es einmal formulierte und bist du "Arroganz" versichert, hat sichs völlig ausgekichert... denn bei der Arroganz beginnt vom ersten Augenblick das Leben mit dem Strick! :-)

Ich kann nur jedem raten, seine Versicherungen mal durchzugehen... sich dann mal schlau zu machen auf dem Sektor, um schließlich viel Geld zu sparen im Jahr. Ein guter Tipp ist vor allem, sich vielleicht einem Allfinanzdienstleister anzuvertrauen. Meist können diese Leute viel mehr bewirken im Schadensfall -vor allem bei Kfz-Versicherungen und Zuteilungen bei Bauspardarlehns ist das sehr wichtig.
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04.01.2006 06:45 Uhr von johagle
 
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@Ferkelwämser: <<<<<Teilweise verständlich, da einige Personen Versicherungsverträge als Nebenerwerbsquelle entdeckt haben.>>>>>

Aber um die geht es sicher nicht. DIE wurden schon lange entfernt. Es geht wieder darum die Rosinchen rauszupicken um seine Gewinne zu optimieren. Auch Versicherungen sehen sich heute nicht mehr in einer sozialen Verantwortung sondern vielmehr als Gewinnmaschinen.
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04.01.2006 09:13 Uhr von schuhtown
 
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Absolut traurig: Es kann einfach nicht sein, dass jmd gekündigt wird, nur weil er zuviel Unglück hat. Meinen Nachbar wurde auch die Krankenversicherung gekündigt, weil er eine chronische Krankheit durch einen Unfall bekommen hat. Der findet jetzt leider keine mehr, also sieht man auch, dass sich die Versicherungen untereinander absprechen.
Verständlich ist es jedoch, wenn jmd seine Beiträge nicht bezahlt. Wer nicht bezahlt, kann auch keine Leistungen erwarten.
Aber wenn jmd gekündigt wird, weil er zu viele Unfälle hatte, oder einfach nur krank ist, ist das unmenschlich und vernichtet jeden guten Ruf. Hoffen wir mal, dass die Allianz (Und auch die anderen Versicherungsgauner) das zu spüren bekommt.
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04.01.2006 09:41 Uhr von Deniz1008
 
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Das Vorgehen der Allianz ist teilweise berechtigt und nicht nur bei diesem versicherer üblich.

wenn ein kunde mehrmals hintereinander schäden verursacht, wo auch trotz selbstbeteiligung, je nach versicherungsrisiko die regulierungsquote in die höhe schellt, so dürfen versicherer den vertrag kündigen.

eine tatsache.

mfg

Deniz1008
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04.01.2006 10:19 Uhr von G-T-I
 
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@ schuhtown: was du sagst kann gar nicht sein! Einem Versicherungsunternehmen ist es nicht erlaubt jemanden seine Krankenversicherung zu kündigen!

noch nicht einmal bei nichtzahlung der Beiträge dürfen die so etwas machen!
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04.01.2006 23:52 Uhr von Troll-Collect
 
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@gti: "Einem Versicherungsunternehmen ist es nicht erlaubt jemanden seine Krankenversicherung zu kündigen!"

Normalerweise nicht (bei KV). Außer, wenn bei Abschluß Vorerkrankungen verschwiegen wurden. Dan ist derjenige anber übel dran.

"noch nicht einmal bei nichtzahlung der Beiträge dürfen die so etwas machen!"
Da irrt er ganz gewaltig. Sogar die gesetzliche KV kündigt freiwillig Versicherten schon nach 2 rückständigen Beiträgen (gesetzlich vorgeschrieben). Die privaten kündigen nach eigenem Ermessen, einige sogar schon nach einem Rückstand (bevorzugt natürlich bei schlechten Risiken).
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06.01.2006 11:29 Uhr von G-T-I
 
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@Troll-Collect: hier war die Rede von einem Unfall mit anschließendem chronischem Leiden und nicht vom verschweigen einer Vorerkrankung!!!!

Und wenn jemand seine Beiträge nicht zahlt wird im Leistungsfall der offenstehende Beitrag als Selbstbeteiligung angerechnet. Bei Rückständen die in die Tausender gehen hast du natürlich recht!

Anders ist es bei nichtzahlung der Erstprämie, dann wird sehrwohl der Vertrag aufgehoben.
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06.01.2006 13:24 Uhr von zenon
 
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Immer dasselbe: Wie bei der Dresdner Bank vor Jahren dann hat es mit einer Fusion nicht hingehauen und dann schnell wieder zurückrudern...

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