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Trotz Billig-Jobs: Zahl der Beschäftigten geht zurück

Obwohl Niedriglohn-Jobs in Deutschland immer mehr Einzug halten, ist die Anzahl der Beschäftigten mit einem Minus von 121.000 rückläufig und erreicht das Niveau von 2003.

Insbesondere die Landwirtschaft, der Bausektor und das produzierende Gewerbe haben zum Minus beigetragen, während der Dienstleistungssektor mit einem geringen Zuwachs und einem Gesamtanteil von fast 72 Prozent den Strukturwandel dokumentiert.

Ohne Instrumente wie die Ein-Euro-Jobs wäre der Rückgang der Beschäftigtenzahlen noch stärker ausgefallen. Die Zahlen gab das Statistische Bundesamt in Wiesbaden bekannt.


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WebReporter: Ferkelwämser
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Job, Zahl, Beschäftigte
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.01.2006 19:31 Uhr von Ferkelwämser
 
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Interessant, wie einige Politiker auf Wunder durch längst in ihrer Unwirksamkeit bewiesene Programme glauben. Einfach von einer unwirksamen Medizin die Dosis erhöhen und schon klappt es.
Ich verweise auf die verschiedenen Artikel zu den Kombilöhnen.
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03.01.2006 20:22 Uhr von marius84
 
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Welches Arschloch hat sich eigentlich diese Scheiße mit den 1 - Euro - Jobs ausgedacht??? Bin momentan leider selber arbeitslos. Ich habe eine 3-jährige Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann gemacht. Jetzt frag ich mich warum?!?! Soll ich mit dieser Qualifikation Spargel stechen gehen??? Für EINEN EURO???
DEUTSCHLAND, LECK MICH AM ARSCH!!!
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03.01.2006 20:27 Uhr von Ferkelwämser
 
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@marius: na, das verbessert deine Qualifikation: Wenn du als Einzelhändler mal später Spargel verkaufst, hast du eine besondere Beziehung zum Produkt.

(sorry, ich hoffe, du weißt wie es gemeint ist).
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03.01.2006 20:54 Uhr von marius84
 
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@ Ferkelwämser: Da hast du schon recht, dass ein Einzelhändler dann einen besseren Bezug zu seinem Produkt hat, wenn er "von Anfang an" mit dabei war.
Ich wollte aber nie in den Einzelhandel. Finde es bloß traurig, dass man effektiv nichts gegen Sozialschmarotzer machen kann, die Arbeitslosengeld & Sozialhilfe so ausnutzen. Wäre man gegen diese faulen Assis schon viel früher vorgegangen, wäre Deutschland heute nicht an diesem Punkt angelangt.
Wenn es so weiter geht, wie bisher, haben wir bald ein zweites Amerika...nur noch Arm & Reich. Die Mittelschicht wird untergehen. Traurig aber wahr...
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03.01.2006 21:06 Uhr von Ferkelwämser
 
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"Wäre man gegen diese faulen Assis schon viel früher vorgegangen"

Diese "Assis" sind nur ein vorgeschobener Grund, zum einen gab es schon immer Instrumente gegen diese vorzugehen (z.b. bis zu 3 Monate Sperrzeit), zum anderen liegt die Mißbrauchsquote bei rund 5%, d.h. 95% werden bei der Rasenmähermethode unschuldig mit geköpft.

Grundproblem ist immer noch die viel zu geringe Zahl an Arbeitsplätzen, es kommen auf eine offene Stelle 10 bis 15 Arbeitssuchende. So lange sich das nicht ändert sind die ganzen Verschärfungen nichts als Makulatur und Populismus.

Der eigentliche Sinn liegt nur darin über entsprechenden Druck und Stimmungsmache den Niedriglohnsektor auszubauen. Lies mal in den 2 oder 3 Kombilohn-Threads, da wird das verdeutlicht.
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03.01.2006 21:23 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Ja kann ich nur zustimmen: entweder wurde es geschaffen dass einige billige Arbeitskräfte bekommen oder es wurde geschaffen wie auch manchmal von Ämtern behauptet wird um wieder in den Beruf zu kommen. Nur natürlich fragt man sich, in welchen Beruf von den massig vorhandenen.

Also Fazit, es muss dafür gesorgt werden dass Arbeit vorhanden ist und dann könnte man mal darüber nachdenken Leute in ihren Job zurückzuführen!

Oh, wenn ja welche da währen dann bräuchte man ja die Beschäftigungstherapie gar nicht. *g* :-(

Na ja, einer der wohl nicht Deutschland ist, hat sich eben den Politikern, der Politik angeschlossen.

Mensch schafft Arbeitsplätze (Preise runter, Kaufattraktivität hoch, blablabla, usw. :-( ) und danach solche Aktionen!

(Alle guten dinge sind drei :-()
http://www.ashampoo.de/...
http://www.volksprotest.de
http://stellenabbau.i-n.de
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03.01.2006 21:34 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Upps: Die Ashampoo Aktion ist beendet, so liebe Firmen jetzt ist eine/einer von Euch dran so eine ähnliche zu machen oder anders gesagt "Deutschland zu sein" :-(

25.033,01 Euro hat es gebracht.

Ashampoo hat heute an die Bundesregierung überwiesen! Liebe Besucher dieser Seiten,
nachdem wir nun, wie in unserer zweiten Anzeige versprochen, am 2. Januar 2006 den gesamten Betrag auf ein uns vom Bundesfinanzministerium genanntes Konto der Bundesregierung überwiesen haben, ist unsere Aktion "Es reicht!" hiermit beendet.
Daher können wir leider auch keine neuen Wortmeldungen mehr entgegennehmen.
Vielen Dank an alle, die geholfen haben, unsere Aktion zu unterstützen - ob mit einer Wortmeldung oder mit einer Überweisung (egal ob1 Euro oder 10.000 Euro), JEDER hat seinen Anteil geleistet!
Rolf Hilchner Geschäftsführer ashampoo GmbH & Co. KG
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Einer/viele die Deutschland waren/sind. :-) :-(
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04.01.2006 01:43 Uhr von bluna74
 
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autor: ich weiss,es entspricht nicht der quelle,aber normal hätte es lauten müssen, ´WEGEN billig-jobs:zahl der beschäftigten geht zurück´.

wenn einer denkt,für ´einen qualifiziertem´ 9€ job entstehen 9 * 1€-jobs,der hat die globalisierung nicht verstanden.

der eine 9€ job fält weg und wird im ´günstigem falle´ durch den 1€ job ersetzt.nicht mehr,nicht weniger.
leider durfte ich das bei meiner exfreundin aus erster hand erfahren.

sie hat den sommer über auf dem friedhof gearbeitet.für 1€.
letztes jahr haben diese arbeiten noch reguläre saison-arbeiter übernommen.diese verdienten aber auch noch GELD,was sie im übrigen auch wieder im UMLAUF gebracht hatten.
und darum gehts doch!was nützt einer wirtschaft ein top-verdiener,der 50% seiner einkünfte auf die bank trägt?nüx??geld muss in den kreislauf zurück,ansonsten ist der zusammenbruch vorprogrammiert.
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04.01.2006 09:27 Uhr von schuhtown
 
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Die eigentlichen Assis und Schmarotzer sind die Firmen die Politiker angestellt haben.
Kann mir keiner erzählen, dass diese Ideen von neutralen und gebildeten Politikern kommen.
Der Grund für die hohe Arbeitslosigkeit ist, dass es zu wenig Arbit gibt. Also muss man das was von der Arbeit übrig ist auf die Menschen aufteilen. Viele Menschen gehen an die Arbeit und haben dort nix zu tun (ja ich weis ihr nicht...). Mein Konzept wär es, die Arbeitszeit zu verkürzen und dafür mehr Menschen einzustellen. Wär da nicht das Problem, dass jeder Angestellte erst einmal 1-2Std. braucht um sich in den letzten Tag wieder einzuarbeiten. Wissensmanagement und bessere Aufgabenübergaben könnten hier helfen.
Das letzte Problem sind dann noch die bürokratischen Verwaltungskosten der Arbeiter. Deswegen lassen die Arbeitgeber auch lieber einen Menschen das dreifache arbeiten als 3 Menschen normal einzustellen.

Wenn sich jeder mit etwas weniger zufrieden gibt, können wir alle glücklich sein. Aber die meisten meckern ja, weil sie ihren 530i nicht mehr bezahlen können wenn sie 2 mal nach Mallorca fahren -_-. Denkt mal vernünftig drüber nach, mir reicht es wenn ich was zu Essen, Arbeit und Familie habe.

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