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Immer mehr Niedriglohn-Empfänger in Deutschland

Im Rahmen der aktuellen Debatte (ssn berichtete) soll mit Hilfe der Kombilöhne ein staatlich aufgestockter Niedriglohnsektor etabliert werden. Dabei befinden sich bereits heute über 3,6 Millionen Arbeitnehmer in solchen Jobs, mit steigender Tendenz.

Bedenklich ist, dass neben dem Risiko der Niedriglohnarmut nur geringe Chancen bestehen, aus diesem Sektor wieder aufzusteigen. Die Quote ist mit 30 Prozent, nach rund 50 Prozent in den neunziger Jahren, in keinem europäischen Land so gering, wie in Deutschland.

Obwohl Niedriglöhne speziell Geringqualifizierte fördern sollten, haben 60 Prozent der Betroffenen eine abgeschlossene Ausbildung, nur 15 Prozent stammen aus der Zielgruppe. Insbesondere Frauen sind im Niedriglohnsegment überproportional vertreten.


WebReporter: Ferkelwämser
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Deutsch
Quelle: www.fr-aktuell.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.01.2006 18:53 Uhr von Ferkelwämser
 
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Es sei die Lektüre der Quelle empfohlen, hier finden sich weitere Zahlen.

Ebenfalls ist vielleicht von Interesse, dass bereits heute rund 650.000 Haushalte wegen Niedriglöhnen auf ergänzendes Arbeitslosengeld II angewiesen sind.
Darüber hinaus gibt es weitere Zuschüsse für Arbeitgeber wie Eingliederungszuschüsse, Einstellungszuschüsse und Einstiegsgeld.
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03.01.2006 19:27 Uhr von pbernd
 
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Die Regierung weis überhaupt nicht wovon sie redet: Das einzige was dabei rauskommt ist, das die Unternehmer Ihre Gewinne steigern können und der Staht das bezahlt. Da wird kein einziger Arbeitsplatz geschaffen. Ich verdiene als ausgebildeter Elektroinstallateur mit langer Berufserfahrung gerade mal 1000 Euro im Monat. Ein gerade Ausgelernter verdient ungefähr genauso.
Der Staat muss endlich mal einsehen, dass ein Mindestlohn das einzig vernünftige ist. Dazu noch die Kleinbetriebe fördern und nicht die großen Millionärskonzerne.
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04.01.2006 08:24 Uhr von rh1974
 
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ich finde es ebenso erschreckend, das sehr viele arzthelferinnen, wie meine freundin, für 8h arbeit pro tag nicht genug verdienen um damit allein leben zu können. auch sie hat eine ausbildung abgeschlossen und zusatzqualifikationen erworben und was hat sie davon? ich finde es sehr beunruhigend, das qualifizierte arbeitnehmer im besten alter nicht von ihrem lohn leben können!!!!!!!

wenn alle geringverdiener ökonomisch denken würden und sagen würden: "ok meine entlohnung steht in keinen verhältnis, ich kündige" dann wäre polen offen, das ist klar!

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