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Exportverbot für Wildkaviar beschlossen

Die internationale Artenschutzkonferenz Cites in Genf hat beschlossen, nur noch den Export aus Zuchtbeständen zu erlauben, um das Überleben der Störe zu gewährleisten. Grund seien fehlende Informationen der Herkunftsländer.

In multinational befischten Gewässern sei es kaum möglich, zwischen legalem und illegalem Kaviar zu unterscheiden. Damit würde der Export vom Kaspischen Meer, der rund 90 Prozent des Weltmarktes deckt, praktisch unterbunden.

Allerdings befürchten Experten, dass trotzdem große Mengen Kaviar illegal gewonnen und über die Grenzen geschmuggelt würden. Im europaweit größten Kaviarmarkt Frankreich liege die Schmuggelquote bei etwa 90 Prozent.


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WebReporter: snickerman
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Export
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.01.2006 15:51 Uhr von snickerman
 
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Der Stör ist einer der größten und ältesten Fische der Erde, der schon hunderte von Jahrmillionen überlebt hat. Armut und Gesetzlosigkeit in seinen Heimatländern tragen zu seiner Vernichtung bei. Wer unbeschwert genießen will, soll entweder "legalen" Kaviar kaufen oder im Zweifelsfall gar keinen.
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03.01.2006 16:14 Uhr von d-fiant
 
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Kaviar: Am schlimmsten ist die Prozedur um den Kaviar zu gewinnen. Oftmals wird der Fisch nicht richtig betäubt und der Bauch aufgeschnitten während er noch lebt.

Kaviar schmeckt meines Erachtens nicht einmal besonders gut. Die Leute stehen nur drauf weil er rar und teuer ist.

Wenn überhaupt Kaviar, dann von Stören aus Aquakulturen in denen der Kaviar natürlich gewonnen wird und der Fisch danach weiterlebt, auch so etwas ist nämlich möglich, ist nur aufwendiger und dadurch zeitintensiver.
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06.01.2006 22:14 Uhr von marshaus
 
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stimmt: aber wird man nie in den griff bekommen und es lohnt sich ja wie man sieht.
die strafen muessen haerter werden.

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