03.01.06 14:33 Uhr
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Italien: Pfarrer zum Beweis der Existenz Jesu Christi verurteilt

Ein kurioses Urteil gab es in Italien: Ein Pfarrer wurde von einem Richter dazu verurteilt, zweifelsfrei die historische Existenz Jesu Christi zu beweisen; Zeit hat er dazu bis Ende Januar.

Das Urteil bildet den vorläufigen Höhepunkt eines Rechtsstreites zwischen einem ehemaligen Priesterschüler und einem Pfarrer im italienischen Viterbo. Ersterer hatte in einem Buch die Existenz des historischen Jesus als unbeweisbar angesehen.

Nachdem der Pfarrer ihn kritisiert hatte, schlug er mit einer Klage zurück: es gebe keine Augenzeugenberichte zur Existenz Jesu, sondern nur Dokumente, die auf "Hörensagen" beruhen, so der ehemalige Priesterschüler.


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WebReporter: Frank Breinig
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Italien, Christ, Beweis, Pfarrer
Quelle: www.netzeitung.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.01.2006 14:53 Uhr von iLL.k
 
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Soweit ich weiß: gibt es ziemlich Handfeste beweise seiner Existenz.. mehr als das wird der Priester wohl nicht mehr finden, höchstens mit Gottes Hilfe :p
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03.01.2006 15:33 Uhr von Där_Grieche
 
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Ich hab: bisher beides gehört: die einen sagen, die Existenz Jesu als historische Figur sei gegeben,die anderen meinen dies sei irgendwann mal wieder widerlegt worden.

Wie auch immer...irgendwie haben manche Leute zu viel Zeit.

Btw.: es wurde ausgerechnet, dass wenn man alle "Körperglieder Jesu" die in irgendwelchen Kirchen auf der ganzen Welt verehrt (also fingerknochen, knöchelchen, knochenfragmente etc. pp. ) zusammenzählt, Jesus 5 Hände á 10 Finger, und 2 Köpfe gehabt haben muss...denkt ma drüber nach...
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03.01.2006 15:36 Uhr von kwikkwok
 
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Nein, handfeste Beweise gibt es nicht: Allerdings sollte man das auch nicht überbewerten, denn "handfeste Beweise" sind nicht gerade der Standard bei Dingen, die so lange zurückliegen. Ich würde sagen, dass trotz eher magerer Quellenlage von der Existenz einer Figur augegangen werden kann, die heute unter Jesus Christus firmiert. Sehr viel mehr allerdings in der Tat nicht, denn der Preisterschüler weist natürlich mit Recht darauf hin, dass die einschlägigen "Berichte" (das sind diese Texte halt einfach nicht, sie verfolgen ihre höchst eigenen Ziele, denen eine nüchterne Bestandsaufnahme von Worten und Taten dieses Wanderpredigers sicher mehr als fern ist) viel später entstanden und selbstverständlich nur auf "Hörensagen" beruhten. Wobei andererseits natürlich "Hörensagen" in jenen Zeiten die übliche Form der Übermittlung solcher Inhalte war.

Drollige News:)
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03.01.2006 15:42 Uhr von crazywolf1981
 
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Schafft er nicht *g*: Die einen sagen Jesus hätte es gegeben, die anderen sagen das Gegenteil. Wenn man sich die Religionen so anschaut, ist das heute mehr oder weniger nur Geldmacherei, kostet schließlich was wenn man öffentlich an Jesus glauben will ;)
Naja, es heißt ja auch es hat Atlantis gegeben. Wobei Atlantis vielleicht noch realistischer ist Jesus.
Dachte bei der News zwar erst: Der arme Pfarrer. Aber so muss ich sagen, wenn die so davon überzeugt sind, sollen sie doch mal handfeste Beweise liefern.
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03.01.2006 16:44 Uhr von Thaliur
 
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Beweise? Natürlich ist es schwierig, die Existenz einer Person zu beweisen, die vor etwa zwei Jahrtausenden lebte.
Genauso könnte man allerdings auch verlangen, dass jemand "handfeste Beweise" für die Existenz jeder beliebigen anderen historischen Persönlichkeit anbringt.
Selbst wenn (bei Personen aus der neueren Geschichte) Photos vorhanden sind, heißt das noch immer nicht zweifelsfrei, dass es sich bei der Person auf dem Bild auch um die Person handelt, deren Existenz bewiesen werden soll.

Bei Jesus ist der Fall noch deutlich schwieriger, da er "religiös belastet" ist. Sicher wird es nicht allzu schwer sein, aus der fraglichen Zeit schriftliche Aufzeichnungen aufzutreiben, in denen entweder ein gewisser Jesus aus Nazareth erwähnt wird, oder eine recht bekannte Person, auf die die entsprechenden Beschreibungen passen würden.
Aber es kann auf jeden Fall nicht mehr als ein Indizienbeweis dabei herauskommen, bei dem alle selbst entscheiden müssen, ob sie daran glauben oder nicht.

Ich persönlich halte es für sehr wahrscheinlich, dass er existierte, allein schon, weil er in "konkurrierenden" Religionen als Prophet auftaucht (Islam).
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03.01.2006 16:56 Uhr von Götterspötter
 
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he he he ...... :) teurflich grins :): langsam wird ganz schön eng für die Kirche :) .... und das aus Italien :) .....dem gelobten Land :)

Ich weis jetzt allerdings nicht warum der Pfarrer ein problem damit hat die Existens von Jesus zu beweisen :):) ..... ich könnte das "mit Links" :) ist ganz einfach ....wie 1+1 ......

hmm .... würde der Kirche ja gerne aus der "Patsche" helfen ..... leider find ich die zum kotzen ....also warum "Tips" geben .... soll´n noch ein bissel betten ... vieleicht machsts "Klick" .....
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05.01.2006 22:42 Uhr von *flip*
 
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@kwikkwok: "Ich würde sagen, dass trotz eher magerer Quellenlage von der Existenz einer Figur augegangen werden kann, die heute unter Jesus Christus firmiert. Sehr viel mehr allerdings in der Tat nicht, denn der Preisterschüler weist natürlich mit Recht darauf hin, dass die einschlägigen "Berichte" (das sind diese Texte halt einfach nicht, sie verfolgen ihre höchst eigenen Ziele, denen eine nüchterne Bestandsaufnahme von Worten und Taten dieses Wanderpredigers sicher mehr als fern ist) viel später entstanden und selbstverständlich nur auf "Hörensagen" beruhten."

Wie soll das auch gehen, denn wer er an Jesus(Sohn Gottes) glaubt, ist ein Christ, davon waren aber die Römer zu dieser Zeit meilenweit entfernt. Es gab für sie (als Mehrgötterverehrer) keinen Grund ihn in irgendeiner Weise zu erwähnen.

Die mit Jesus waren, haben niedergeschrieben, wie einige der Apostel.Und das steht in der Bibel. Die vielen anderen, die Jesus gesehen, dessen Wirken miterfahren haben, sind durch das Lukasevangelium in die Bibel eingeflossen. Andere Quellen, um die bibl. Überlieferungen herum, wird man kaum finden, sonst würden sie ebenfalls in der Bibel stehen.

Du siehst also, alles führt auf die Bibel zurück, es liegt an jedem selbst, sich damit zu beschäftigen bzw dem zu glauben oder eben nicht.

Der römische Historiker Sueton schrieb um 52 u. Z. über Claudius: "Die Juden, welche aufgehetzt von Chrestus, fortwährend Unruhen erregten, vertrieb er aus Rom"

Wird dir vielleicht bekannt sein. Interessant ist, dass Sueton in seinem Werk mit keinem Wort die Existenz von Christi in Frage stellt.

Du weißt, dass zu dieser und späterer Zeit die Christen verfolgt wurden, trotzdem verkündeten sie eifrig ihren Glauben weiter, viele bezahlten dafür mit dem Leben. Es ist kaum anzunehmen, dass sie für einen Mythos ihr Leben riskierten.

"viel später entstanden und selbstverständlich nur auf "Hörensagen" beruhten."

Von wem willst du die Existenz Jesu noch hören, als von den Aposteln selbst. Johannes, als auch Matthäus,die direkten Nachfolger Jesu, haben ihren Bericht über Jesu irdisches Dasein (Evangelium) niedergeschrieben.

Würdest du Sueton mehr glauben schenken, als seinen Aposteln Johannes od. Matthäus, die Jesus 3 Jahre lang begleiteten ?

Tschau
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05.01.2006 23:11 Uhr von kwikkwok
 
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*flip*: Was soll das alles? Du solltest Dir vielleicht angewöhnen, Postings, auf die Du ernsthaft antworten willst, vollständig zu lesen. Das kann Dir eine Menge Arbeit sparen. Z. B. diese Passagen möchte ich Deiner geschätzten Aufmerksamkeit gern noch einmal nachdrücklich zuführen:
"Allerdings sollte man das auch nicht überbewerten, denn "handfeste Beweise" sind nicht gerade der Standard bei Dingen, die so lange zurückliegen."
"Wobei andererseits natürlich "Hörensagen" in jenen Zeiten die übliche Form der Übermittlung solcher Inhalte war."

Ich finde es ein bisschen mühselig und ärgerlich, Dinge richtigstellen zu müssen, die nie falsch (formuliert) waren. Zudem habe ich ja auch nicht den leisesten Zweifel an der Existenz eines Menschen geäußert, der heute als Jesus Christus bezeichnet und gesehen wird. Dazu bin ich viel zu sehr Historiker.
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06.01.2006 13:00 Uhr von Francis21
 
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Beweise zur Existenz Christi: Handfeste Beweise gibt es natürlich nicht,aber
hier mal Worte die sehr fest werden können,wenn man darüber nachdenkt.Was ist Wahrheit?Jesus hat gesagt:Ich bin der Weg,das Leben und die Wahrheit.Wäre er ein Lügner,warum ist er dann ans Kreuz gegangen?Wäre er ein Geisteskranker,hätte er in den vier Evangelien so schön argumentieren können unde soviele Dinge für unsere heutige Welt vorraussagen können?
An der Wahrheit,wie sie in der Bibel steht und er sie gesprochen hat, kann man Ihn erkennen.
Er sprach von Liebe und das wir das Schwert aus der Hand nehmen sollen.Ist das nicht Beweis genug.Einen Handfesten Beweis, ob er überhaupt existiert hat, ist schon schier überflüssig.An seinen Worten ist er erkennbar.Wenn man bedenkt, das wir existieren,das Ebenbild Gottes sind,was ist Jesus Christus dann,der als Mensch,der Sohn Gottes war?Bevor alles geschaffen wurde,war Er schon da,so laut Bibel.
Was soll also der Unsinn,beweise die Existenz
Jesus Christi.Das ist genauso,als die Schriftgelehrten vor dem Kreuz höhnten:Steig doch herab vom Kreuz,wenn du der Sohn Gottes bist,dann wollen wir dir glauben!
Gruss Francis

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